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	<title>Was ich schon immer übers [wissenschaftliche] Schreiben wissen wollte &#187; Wissenschaftliches Arbeiten</title>
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	<description>Das Blog des Verlags Guthmann-Peterson für den Workshop „Wissenschaftliches Schreiben“ an der Universität für Bodenkultur Wien.</description>
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		<title>Manuel René Theisen: Wissenschaftliches Arbeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 12:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliches Arbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Manuel René Theisen hat mit „Wissenschaftliches Arbeiten“ eine umfassende und gründliche Anleitung für die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten zusammengestellt. Er behandelt darin die verschiedensten Problembereiche, von Hausarbeiten oder Klausuren über Seminar- und Diplomarbeiten bis hin zur Dissertationen und Habilitationsschriften. Dabei gründen die Ratschläge zur Arbeitsorganisation und zur Gestaltung schriftlicher Arbeiten auf den Erfahrungen aus der langjährigen <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/02/26/manuel-rene-theisen-wissenschaftliches-arbeiten/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_510" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/theisen-vahlen-2.gif"><img class="size-full wp-image-510" title="theisen-vahlen-2" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/theisen-vahlen-2.gif" alt="Buchcover Manuel René Theisen: Wissenschaftliches Arbeiten, Vahlen Verlag, Rezension im Blog &quot;Wissenschaftliches Schreiben&quot;" width="120" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Buchcover Manuel René Theisen: Wissenschaftliches Arbeiten, Vahlen Verlag</p></div>
<p>Manuel René Theisen hat mit „Wissenschaftliches Arbeiten“ eine umfassende und gründliche Anleitung für die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten zusammengestellt. Er behandelt darin die verschiedensten Problembereiche, von Hausarbeiten oder Klausuren über Seminar- und Diplomarbeiten bis hin zur Dissertationen und Habilitationsschriften. Dabei gründen die Ratschläge zur Arbeitsorganisation und zur Gestaltung schriftlicher Arbeiten auf den Erfahrungen aus der langjährigen Praxis des Autors, der als Inhaber eines Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Steuerrecht mehrere Monographien, zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und über 300 Buchbesprechungen veröffentlicht hat. Aus diesem Grund sind die Beispiele und Übungen in diesem Buch wohl auch hauptsächlich auf Studierende der Wirtschaftswissenschaften zugeschnitten.</p>
<p><strong>Planung einer wissenschaftlichen Arbeit </strong></p>
<p>„Wissenschaftliches Arbeiten“ beginnt bei der Planung einer wissenschaftlichen Arbeit. Dabei behandelt der Autor vor allem die Projekt-, Kosten-, Steuer-, Zeit- und Terminplanung. Hier geht der Autor zwar auf die Gründe ein, warum eine Kosten- und Steuerplanung wichtig ist, jedoch nicht, wie diese erfolgen sollte. Ausführlicher sind seine Erklärungen zur Zeit- und Terminplanung, mithilfe der Netzplantechnik erklärt er genau, wie man/frau einen Struktur- und Zeitplan entwerfen kann, zusätzlich wird anhand einer Bachelorarbeit ein Musterbeispiel für eine gute Arbeitsplanung vorgestellt.</p>
<p>Das Kapitel „Vorbereitungen“ beschäftigt sich mit allen Maßnahmen, die einen technischen, aber noch keinen inhaltlichen Bezug zum geplanten Projekt haben. Das sind unter anderem der Arbeitsplatz, die Arbeitsmittel, Arbeitstechnik und Arbeitsorganisation. Dabei werden die Vor- und Nachteile erläutert, mit denen man/frau rechnen muss, wenn man/frau eine wissenschaftliche Arbeit in der Bibliothek, einem Seminarraum/PC-Labor oder in der eigenen Wohnung schreibt.</p>
<p>Recht nutzbringend sind auch die Hinweise, worauf bei der Benutzung eines bestimmten Textprogramms geachtet werden sollte. Leider fehlt aber der Vergleich unterschiedlicher Textverarbeitungsprogramme.</p>
<p>In „Materialübersicht und Themenabgrenzung“ wird gezeigt, wie effizient Material für das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit gesucht werden kann. Dazu werden beispielsweise unterschiedliche Nachschlagewerke aufgezählt und erklärt, was es mit ihnen auf sich hat. Weiters werden die verschiedenen Katalogsysteme und Bibliographiekategorien unterschieden und erläutert, wie sie optimal verwendet werden. Besonders gut ist der Tipp, Informationen oder Anregungen auch aus Jahrbüchern, Fachzeitschriften und Zeitungen bzw. Magazinen zu beziehen oder zur Erweiterung der Literaturbasis die Literaturverzeichnisse in den von den DozentInnen bzw. PrüferInnen empfohlenen Büchern und Aufsätzen zu nutzen. Im Kapitel über „elektronische Informationsformen“ sind vor allem die Beispiele für Metasuchmaschinen und Suchmaschinen mit integrierten Webkatalogen interessant.</p>
<p><strong>Materialauswahl, -bewertung und Manuskript</strong></p>
<p>Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Materialauswahl. Hier wird zwischen Materialbewertung und Materialbeschaffung unterschieden. Sehr instruktiv sind vor allem die Ratschläge zur Materialbewertung. Eine weitere nützliche Hilfe sind die Prüfschemen für Bücher und Aufsätze, mit denen Informationen und Textteile nach bestimmten Kriterien systematisch durchgegangen werden.</p>
<p>Im Kapitel „Materialauswertung“ geht es unter anderem um die unterschiedlichen Gliederungsmöglichkeiten sowie um verschiedene Möglichkeiten, angesammelte Daten zu verwalten und die Materialien abzulegen. Besonders hilfreich ist der Tipp, eine Verfasserdatei anzulegen. Dabei sollte jeder Titel, der einem bei der Materialsuche nützlich erscheint, sofort vollständig bibliographisch erfasst und beispielsweise in eine Excel-Tabelle eingetragen werden. Sehr gut ist auch der Hinweis, Exzerpte gleich anzulegen, da sie viel Arbeit und Zeit ersparen.</p>
<p>Im Kapitel „Manuskript“ steht der Text einer wissenschaftlichen Arbeit im Mittelpunkt. Der Autor erklärt hier den strukturellen Aufbau einer Arbeit und gibt auch Tipps für einen lesbaren Stil. Hier ist besonders die Auflistung einiger häufiger „stilistischer Stolpersteine“ interessant.<br />
Aufschlussreich sind auch die Erklärungen zu den Zitierregeln und die Beispiele für die einzelnen Zitiermöglichkeiten. Besonders gut gefallen uns die Hinweise und Erklärungen zur Darstellung von Tabellen, Bildern und Diagrammen.</p>
<p>Im Kapitel „Ergebnisgestaltung und Typoskript“ wird erklärt, wie Überschriften auszusehen haben und wie mit Einzügen umgegangen werden sollte. Außerdem wird erläutert, wo die Seitennummerierung beginnen soll und welche Seiten wie nummeriert werden. Weiters finden sich Tipps zur Gestaltung des Titelblatts und Hinweise darauf, welche Verzeichnisse es gibt, welche vor dem Text und welche hinter dem Text stehen und wie die einzelnen Verzeichnisse grundsätzlich ausschauen sollen. Recht fein sind auch die Hinweise zu Vor- und Nachtexten. Darin wird präzise erklärt, welche Vor- und Nachtexte es überhaupt gibt und was darin stehen soll.</p>
<p>Im Kapitel „Druck und Veröffentlichung“ schreibt der Autor über Vervielfältigung, verschiedene Druckvarianten und wie die Korrektur einer wissenschaftlichen Arbeit durchgeführt wird. Anschließend, im Kapitel „Präsentation und Beurteilung“, geht es nicht nur um die richtige Präsentation, sondern es finden sich auch Beispiele für Kriterien, nach denen eine wissenschaftliche Arbeit beurteilt wird.</p>
<p>Ausgesprochen interessant ist auch das Kapitel „Fälschung, Verfälschung und Betrug“, in dem erläutert wird, welche Hilfestellungen und Unterstützungen beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit zulässig sind und was darüber hinausgeht.</p>
<p><strong>Praxisbezogen, umfangreich</strong></p>
<p>„Wissenschaftliches Arbeiten“ enthält auf jeden Fall eine Reihe guter, praxisbezogener Tipps und Anregungen. Umfassende Beispiele ermöglichen den LeserInnen einen schnellen Einstieg. Man/frau sollte dieses Buch allerdings in Ruhe vor dem Beginn des Projekts durchlesen. Wenn das nicht geht, ist es zwar möglich, schon nach Kapitel I bis III mit der Arbeit zu beginnen und die weiteren Kapitel je nach Arbeitsfortschritt durchzuschauen, aber wegen der Zusammenhänge mit den anderen Kapiteln und den zahlreichen Querverweisen ist dies nicht wirklich zu empfehlen.</p>
<p>Wie schon am Anfang erwähnt, ist nicht jedes Kapitel unbedingt fächerübergreifend anwendbar. Dies zeigt nicht nur das Kapitel über Fußnoten und die Art, wie sie durchgehend im Buch selbst verwendet werden, sondern beispielsweise auch das Kapitel „Materialbeschaffung“, das mit seinen Beispielen und Erklärungen vor allem für StudentInnen der Wirtschaftswissenschaften geeignet ist.<br />
Der Autor hat den Anspruch, dass jede Seite seines Buchs auch als Muster bzw. Vorlage für eine neue wissenschaftliche Arbeit dienen kann, und die Texte im Buch sollen Anregungen geben, wie diese formal und inhaltlich aussehen könnte. Aber etliche Tippfehler und hin und wieder auch fehlerhafte Verweise in den Fußnoten untergraben diese Beispielswirkung dann doch ein wenig.<br />
Bedauerlicherweise hält der Autor auch nicht viel von „Zweigeschlechtlichkeit“. Er findet, dass Satzbau und Wortwahl in einer wissenschaftlichen Arbeit vorrangig knapp und präzise sein sollen und zweigeschlechtliche Begriffe und Neutralisierungen (z. B. man/frau) wenig mit Gleichberechtigung zu tun haben und deshalb verzichtbar sind. Wir können uns dieser Auffassung allerdings nicht anschließen, nicht zuletzt deshalb, weil von vielen Universitäten „Zweigeschlechtlichkeit“ in Texten mittlerweile sogar verlangt wird.</p>
<p>Das soll aber nicht heißen, dass das Buch nicht lesenswert wäre, viele Ratschläge sind durchaus zu empfehlen: etwa der Tipp, dass bei der Verwendung eines PCs oder Laptops vorher ihre Verfügbarkeit und die Kenntnis ihrer Bedienung sichergestellt sein sollen. Die für die notwendigen Programme erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sollten dabei selbstkritisch beurteilt werden. Wenn Sie also beispielsweise eine Tabelle erstellen wollen und nicht genau wissen, wie das funktioniert, ist es sehr zielführend und zeitsparend, sich ein Buch über die Anwendungsmöglichkeiten von Word oder Excel zu besorgen, es zu lesen und erst danach die Tabelle anzufertigen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Im Gesamten gesehen ist „Wissenschaftliches Arbeiten“ ein durchaus hilfreicher Ratgeber, der praktische Kenntnisse zum wissenschaftlichen Arbeitsprozess vermittelt. Vorausgesetzt allerdings, dass sich die LeserInnen nicht an dem sehr selbstbewussten Stil des Autors stoßen.<br />
Die Zusammenstellung der relevanten Nachschlagewerke, Bibliographien und Dokumentationsdienste ist eine echte Fundgrube, und die Fülle von Ratschlägen und Tipps ist für Studienanfänger wie auch für Studierende in fortgeschrittenen Semestern geeignet, vielleicht nicht immer für Studierende aus den Naturwissenschaften.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
<p>Manuel René Theisen<br />
Wissenschaftliches Arbeiten<br />
300 Seiten, Broschur<br />
€ 13,00<br />
ISBN 978-3800628643<br />
Vahlen, München, 2008</p>
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		<item>
		<title>Claudia Hienerth, Beate Huber und Daniela Süssenbacher: Wissenschaftliches Arbeiten kompakt</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliches Arbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wissenschaftliches Arbeiten kompakt“ ist vor allem für Studierende und BetreuerInnen in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gedacht.
Die drei AutorInnen – Claudia Hienerth, Fachhochschulprofessorin an der IMC Fachhochschule Krems, Beate Huber, Leiterin des Instituts für Personal- und Wissenmanagement an den FH Wien-Studiengängen der WKW, und Daniela Süssenbacher, Fachbereichsleiterin am Institut für Journalismus und Medienmanagement der FH Wien-Studiengänge <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/02/26/claudia-hienerth-beate-huber-und-daniela-sussenbacher-wissenschaftliches-arbeiten-kompakt/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_320" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/hienerth-cover.gif"><img class="size-full wp-image-320" title="hienerth-cover" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/hienerth-cover.gif" alt="Cover Hienerth: Wissenschaftliches Arbeiten kompakt" width="120" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Cover Hienerth/Huber/Süssenbacher (Hrsg.): Wissenschaftliches Arbeiten kompakt, Verlag Linde international</p></div>
<p>„Wissenschaftliches Arbeiten kompakt“ ist vor allem für Studierende und BetreuerInnen in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gedacht.<br />
Die drei AutorInnen – Claudia Hienerth, Fachhochschulprofessorin an der IMC Fachhochschule Krems, Beate Huber, Leiterin des Instituts für Personal- und Wissenmanagement an den FH Wien-Studiengängen der WKW, und Daniela Süssenbacher, Fachbereichsleiterin am Institut für Journalismus und Medienmanagement der FH Wien-Studiengänge der WKW – haben versucht, in ihrem Ratgeber die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens in einfacher Sprache und auf verständliche Weise zu erklären.</p>
<p><strong>Aufbau des Buchs</strong></p>
<p>Das Buch beginnt mit dem „Fundament des wissenschaftlichen Arbeitens“, worin es besonders um den Sinn und die Bedeutung von Wissenschaft als solcher geht. Es werden die unterschiedlichen Wissenschaftsarten aufgezählt, die verschiedenen Qualitätskriterien behandelt sowie zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung unterschieden. Außerdem erklären die AutorInnen gleich, was Wissenschaftstheorien sind und wie der Unterschied zwischen logischen, empirischen, nicht wahrheitsfähigen und zusammengesetzten Aussagen aussieht. Dazu ist auch das Kapitel „Hypothesen“ aufschlussreich, in dem erklärt wird, was Hypothesen sind, welchen Zweck sie erfüllen und wie sie entwickelt werden. Auch im Kapitel „Definitionen“ und „Modelle und Theorien“ wird deren Zweck und Bedeutung kurz und präzise erläutert, allerdings leider ausschließlich in Hinblick auf die Geisteswissenschaften.</p>
<p>Das zweite Kapitel des Buchs stellt die Anforderungen und Bewertungskriterien von wissenschaftlichen Arbeiten dar und geht dabei besonders auf die Bewertungskriterien von Bachelor- und Masterarbeiten ein. Interessant sind vor allem die Erklärungen, wie die unterschiedlichen Arbeiten gestaltet werden können und wie das Arbeiten in einer Gruppe leichter fallen kann.</p>
<p>Im dritten Kapitel wird der Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit behandelt. Beginnend mit der Phase der Themensuche, wozu unterschiedliche Techniken wie Brainstorming und Mind Mapping erklärt werden, geht es weiter mit der Phase der Themeneingrenzung, Themenbewertung und Themenformulierung. Danach folgt die Konzeptions- und Bearbeitungsphase, die Untersuchungsplanungsphase und Datenerhebungs- und Datenauswertungsphase. Abschließend gehen die AutorInnen darüber hinaus auch auf die Korrektur- und Begutachtungsphase ein.<br />
Darauf aufbauend werden im Kapitel 5 der Aufbau und die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit beschrieben. Hier wird besonders auf die Gliederung, ihre Funktion, Systematik und ihre Formen eingegangen, aber auch darauf, was auf einem Titelblatt alles stehen muss. Etwas zu kurz sind leider die Erklärungen zum Vorwort und zu den Verzeichnissen ausgefallen. Hier wäre es schön gewesen, wenn die AutorInnen auch erklärt hätten, was ein Vorwort alles beinhalten muss und wie Verzeichnisse erstellt werden.</p>
<p>Im Kapitel 6 werden die wichtigsten Erhebungs- und Auswertungsmethoden dargelegt, was durchaus interessant ist, aber für Studierende der Naturwissenschaften nicht immer das Richtige. Das Kapitel „Statistische Grundlagen“ ist sicher gut gemeint, aber in seinen Erklärungen doch etwas vage. Statistik ist eben, wie viele KollegInnen mit Bedauern festgestellt haben, ein Thema, das nicht auf zehn Seiten erklärt werden kann.</p>
<p><strong>Formale Kriterien und Gestaltung mit textverarbeitenden Programmen<br />
</strong><br />
In den Kapiteln 7 und 8 kommen die Regeln des Schreibens und Argumentierens und die formalen Kriterien wissenschaftlicher Arbeiten. Hier sind vor allem die Kapitel „Makrostruktur der Argumentation“ und „Sprachliche Gestaltung“ sehr empfehlenswert. Hilfreich ist auch das Kapitel „Arten von Zitaten“, darin werden die unterschiedlichen Zitiermöglichkeiten mit zahlreichen Beispielen anschaulich beschrieben.</p>
<p>Im Kapitel „Gestaltung mit textverarbeitenden Programmen“ soll erklärt werden, wie in Word 2007 Seitenränder, Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Seitennummerierung erstellt, Überschriften formatiert, Seiten- und Abschnittsumbrüche durchgeführt, Zahlen und Symbole eingefügt  und Abbildungen und Tabellen gestaltet werden oder mit Format- und Dokumentvorlagen gearbeitet wird. Allerdings geht das alles leider nicht so einfach, wie hier behauptet wird. Es können auch die erforderlichen Schritte und Funktionen, im Gegensatz zur Darstellung im Buch, nicht einfach analog zu anderen Textverarbeitungsprogrammen angewendet werden.</p>
<p>Abschließend werden im Kapitel 9 alle möglichen Tipps und Tricks zum Schreiben und Veröffentlichen einer wissenschaftlichen Arbeit vorgestellt.<br />
„Zeitmanagement“, „Umgang mit zeitlichen Problemen“ und „Gestaltung des Arbeitsortes und Arbeitsplatzes“ hätten wohl eher an den Anfang des Buchs gehört.<br />
Die Erklärungen zu den verschiedenen Methoden des Exzerptierens sind sehr gut gelungen, recht sinnvoll auch der Hinweis, dass die jeweilige Exzerptmethode davon abhängt, welche Aufgabe zu lösen ist, ob eine schriftliche Arbeit, eine Präsentation oder eine Prüfung ansteht.<br />
Ein weiterer nützlicher Tipp rät, ein Journal zu führen, um den Überblick über die eigenen Aktivitäten zu bewahren. Auch der Hinweis, dass die Überschriften im Haupttext einer wissenschaftlichen Arbeit völlig mit dem Inhaltsverzeichnis übereinstimmen müssen, kann gar nicht oft genug wiederholt werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ein gelungener Ratgeber für EinsteigerInnen, der durchaus hilft, einen groben Überblick zu gewinnen, sich jedoch weniger mit den Details beschäftigt, wie an eine wissenschaftliche Arbeit herangegangen wird.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
<p>Claudia Hienerth, Beate Huber, Daniela Süssenbacher<br />
Wissenschaftliches Arbeiten kompakt<br />
215 Seiten, Broschur<br />
€ 29,20<br />
ISBN 978-3-7143-0162-5<br />
Linde international, Wien, 2009</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor: Erfolg bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliches Arbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[„Erfolgreich bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen“ von Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor ist ein fächerübergreifender Ratgeber sowohl für StudienanfängerInnen als auch für Studierende in fortgeschrittenen Semestern.
Das Buch beginnt ungewohnterweise mit dem Teil „Lesen im Studium“. Hier lernt der Leser oder die Leserin die verschiedenen Lesemethoden kennen, das Arbeiten mit Texten, das <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/02/26/steffen-stock-patricia-schneider-elisabeth-peper-und-eva-molitor-erfolg-bei-studienarbeiten-referaten-und-prufungen/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_481" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/stock-erfolgreich-studienarbeiten_springer.gif"><img class="size-full wp-image-481" title="stock-erfolgreich-studienarbeiten_springer" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/stock-erfolgreich-studienarbeiten_springer.gif" alt="Buchcover Steffen Stock u. a.: Erfolg bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen, Springer Verlag" width="120" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">Buchcover Steffen Stock u. a.: Erfolg bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen, Springer Verlag</p></div>
<p>„Erfolgreich bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen“ von Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor ist ein fächerübergreifender Ratgeber sowohl für StudienanfängerInnen als auch für Studierende in fortgeschrittenen Semestern.</p>
<p>Das Buch beginnt ungewohnterweise mit dem Teil „Lesen im Studium“. Hier lernt der Leser oder die Leserin die verschiedenen Lesemethoden kennen, das Arbeiten mit Texten, das Markieren und Exzerpieren. Vor allem die Sechs-Schritt-Methode PQ4R (Preview = Übersicht über den Abschnitt gewinnen, Questions = Fragen an den Text formulieren, Read = genau lesen, Reflect = über den gelesenen Inhalt nachdenken, Recite = das Gelesene wiederholen und notieren, Review = die Aufzeichnungen überprüfen) erweist sich dabei als hilfreicher Tipp. Allerdings ist das Kapitel relativ kurz gehalten.</p>
<p><strong>Typen von Leistungsnachweisen, Bewertungskriterien, Prüfungsangst</strong></p>
<p>Im zweiten Teil des Buchs erfahren die LeserInnen, wie man/frau sich auf die unterschiedlichen Anforderungen von Studienarbeiten und Prüfungen vorbereiten kann. Zuerst gehen die AutorInnen auf die unterschiedlichen Typen von Leistungsnachweisen ein. Hilfreich sind hier vor allem die Tipps im Kapitel „Referat und Präsentation“ und „Mündliche Prüfungen“. Prägnant und aussagekräftig werden die wichtigsten Punkte zusammengefasst, auf die man/frau beim Präsentieren einer Arbeit oder bei einer mündlichen Prüfung achten sollte. Weniger aufschlussreich sind allerdings die Ratschläge im Kapitel „Klausur“ ausgefallen. Dass davon abzuraten ist, bei Prüfungen zu schummeln, ist wohl allen klar. Und diejenigen, die es trotzdem tun, sollten sich dabei wenigstens nicht erwischen lassen.<br />
Danach beschäftigen sich die AutorInnen mit den grundlegenden Bewertungskriterien einer Leistung und zeigen, welche Ansprüche die PrüferInnen im Allgemeinen an die Studierenden stellen. Im Kapitel „Vorbereitungen auf Leistungsnachweise und Prüfungen“ wird erklärt, wie man/frau sich allein oder in der Gruppe gezielt auf Prüfungen vorbereitet und was sich gegen Prüfungsangst unternehmen lässt. Nützlich sind hier vor allem die angebotenen Faustregeln für eine gute Mitschrift. Interessant, aber weniger neu sind die Tipps zum richtigen Lernen, und die Ratschläge gegen Prüfungsangst und Lampenfieber fallen in den Bereich „Klassiker“.</p>
<p><strong>Phasen des wissenschaftlichen Schreibens</strong></p>
<p>Der dritte Teil „Schreiben im Studium: Von der Seminararbeit zur Abschlussarbeit“ beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Hilfsmitteln für die verschiedenen Phasen des wissenschaftlichen Schreibens. Besonders hilfreich sind die Hinweise auf die sogenannten „Schreibstimuli“ im Kapitel „Kreative Schreibtechniken“, die helfen sollen, wenn man/frau Schwierigkeiten hat, sich auf ein Thema einzulassen.<br />
Recht gut sind auch die Fragen im Kapitel „Internet als Informationsquelle“, die man/frau sich immer stellen sollte, wenn man/frau Quellen aus dem Internet verwendet.<br />
Das Kapitel „Gliederung“ ist zwar nicht uninteressant, aber doch etwas oberflächlich angelegt. Denn dass eine Arbeit in Einleitung, Hauptteil und Schlussteil gegliedert werden muss, ist wohl schon vor der Lektüre jedem klar. Während es sicher weiterhilft, etwas über die verschiedenen Gliederungstypen zu erfahren, wird leider erst im Kapitel „Textkörper“ erklärt, was eine Einleitung, ein Hauptteil und ein Schlussteil beinhalten sollen.<br />
Dafür sind die Tipps im Kapitel „Formalia“ recht praktisch: Die LeserInnen erfahren dort, welche Normen beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit beachtet werden müssen. Die Erklärungen sind anschaulich mit Beispielen ausgestattet.<br />
Das Kapitel „Sprache und Stil“ beschäftigt sich damit, welche Formulierungen beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit vermieden werden sollten. Auch hier werden die Erklärungen mit vielen Beispielen zum besseren Verständnis unterstützt.<br />
In den „Grundregeln des Zitierens“ erfahren die LeserInnen sehr viel über das richtige Zitieren. Besonders erwähnenswert ist hier die Erklärung, wie Abbildungen ordentlich zitiert werden.<br />
Das Kapitel „Fußnoten“ ist grundsätzlich nicht schlecht, da aber in naturwissenschaftlichen Arbeiten ohnehin keine Fußnoten verwendet werden sollen, für uns nicht weiter von Belang.<br />
Weiters erklären die AutorInnen, wie ein Literaturverzeichnis auszusehen hat und was Tabellen und Abbildungen zu beinhalten haben, allerdings nicht, wie man/frau sie erstellt.<br />
Im Kapitel „Textüberarbeitung“ bieten die AutorInnen einige durchaus hilfreiche Checklisten an, mit deren Hilfe sich besser der Überblick bewahren lässt, worauf bei der Überarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit geachtet werden sollte.<br />
Die Tipps zum Überwinden von Schreibhemmungen und Blockaden sind – wie gehabt – nützlich, wenn auch nicht neu.</p>
<p><strong>Die technische Seite </strong></p>
<p>Der vierte Teil beschäftigt sich vor allem mit der technischen Seite des Schreibens einer Arbeit. Dabei gehen die AutorInnen vor allem auf die Literaturrecherche und den Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen, Layout und Datensicherung ein.<br />
Gut ist hier vor allem das Kapitel „Textverarbeitungsprogramme“, in dem die AutorInnen die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Textverarbeitungsprogramme, unter anderem Word, OpenOffice, Latex und iWorkPages, beschreiben. Besonders gelungen ist die Tabelle 19 im Unterkapitel „Vergleich der Textverarbeitungsprogramme“, wo die verschiedenen Programme übersichtlich miteinander verglichen und bewertet werden.<br />
Die Erklärungen zum Layout sind jedoch eher ungenau ausgefallen. Hier fehlen präzise Anleitungen, wie etwas gestaltet werden kann und warum es sich so empfiehlt.</p>
<p>Der fünfte Teil besteht aus Erfahrungsberichten von BetreuerInnen aus den verschiedenen Disziplinen, die auf die Studierenden sicher beruhigend wirken. Es ist immer schön, daran erinnert zu werden, dass viele Menschen in dieser Lebens- und Arbeitsphase von denselben Problemen geplagt werden und sie sich höchstwahrscheinlich bewältigen lassen.</p>
<p>„Erfolg bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen“ bietet auf jeden Fall eine Fülle hilfreicher Tipps und Tricks, unter anderem den Hinweis, dass es sinnvoll ist, möglichst viel Literatur zu lesen, bevor der Niederschrift der Arbeit begonnen wird. Aufschlussreich ist sicher auch der Zeitplan, den die AutorInnen vorstellen. Dabei regen sie an, nicht einen allgemein gehaltenen Plan zu entwerfen, sondern zu versuchen, den Zeitplan konkret in Stunden zu fassen.<br />
Im Kapitel „Empirie“ geben die AutorInnen auch einen allgemeinen Überblick über die gängigen Auswertungsmethoden und ihre Durchführung – lesenswert, aber für Studierende der Naturwissenschaften zu ungenau.</p>
<p><strong>Schlussbemerkung</strong></p>
<p>Im Großen und Ganzen ist das Buch sicher ein hilfreicher und sinnvoll aufgebauter Ratgeber, der gute, manchmal überraschende Tipps und interessante Beispiele bietet und beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit durchaus weiterhelfen kann. Allerdings geben die AutorInnen eher einen groben Überblick zu den einzelnen Themen und gehen selten ins Detail.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
<p>Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor<br />
Erfolg bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen<br />
207 Seiten, Broschur<br />
€ 16,95<br />
ISBN: 978-3540888154<br />
Springer, Berlin, Jänner 2009</p>
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