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	<title>Was ich schon immer übers [wissenschaftliche] Schreiben wissen wollte</title>
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	<description>Das Blog des Verlags Guthmann-Peterson für den Workshop „Wissenschaftliches Schreiben“ an der Universität für Bodenkultur Wien.</description>
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		<title>Jim Krause: index farbe 1 + 2</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 14:22:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Jim Krause zeigt in „index farbe“ über 1100 Farbkombinationen und orientiert sich dabei an leicht verständlichen und nachvollziehbaren Stichworten wie Aktivität, Ruhe, Progressiv und den  verschiedenen Farbarten wie satte, gedeckte oder natürliche Farben und an verschiedenen Kulturen und Epochen. Das macht es auch dem Laien sehr leicht, die richtige Farbe für das jeweilige Thema zu <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/06/03/jim-krause-index-farbe-1-2/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_531" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/Krause-index-farbe-1.gif"><img class="size-full wp-image-531" title="Krause-index-farbe-1" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/Krause-index-farbe-1.gif" alt="Buchcover Jim Krause: Index Farbe" width="120" height="163" /></a><p class="wp-caption-text">Buchcover Jim Krause: Index Farbe</p></div>
<p>Jim Krause zeigt in „index farbe“ über 1100 Farbkombinationen und orientiert sich dabei an leicht verständlichen und nachvollziehbaren Stichworten wie Aktivität, Ruhe, Progressiv und den  verschiedenen Farbarten wie satte, gedeckte oder natürliche Farben und an verschiedenen Kulturen und Epochen. Das macht es auch dem Laien sehr leicht, die richtige Farbe für das jeweilige Thema zu finden. Seine erfreulicherweise recht kurz gehaltene Einleitung vermittelt, neben der instruktiven Gebrauchsanweisung, die allgemeinen Grundlagen für die Verwendung von Farbe.<br />
Der Autor erklärt, was die Abkürzungen CMYK (Cyan, Magenta, Yellow, Key oder Black) und RGB (Red, Green, Blue) bedeuten, er geht auf den HEX-Wert ein und gibt im Kapitel „Grundfarben“ anschauliche Beispiele für den treffsicheren Umgang mit Primär- und Sekundärfarben.</p>
<div id="attachment_533" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/krause-index-seite167.gif"><img class="size-full wp-image-533" title="krause-index-seite167" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/krause-index-seite167.gif" alt="Aus dem Buch: Index Farbe von Jim Krause" width="240" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Aus dem Buch: Index Farbe von Jim Krause</p></div>
<p>Besonders gut ist auf der Abbildung von Seite 166/167 die Wirkung der Farben des Farbenkreises vor weißem und vor schwarzen Hintergrund ersichtlich, und auf der gegenüberliegenden Seite ist sehr gut zu erkennen, wie eine Veränderung der Farbzusammensetzung das Motiv verändert.<br />
Im Fortsetzungsband „index farbe“ geht Jim Krause einen Schritt weiter. Diesmal sind nicht die Emotion oder der Eindruck einer Farbe (z. B. steht „rot“ für Aggression) der Ausgangspunkt, sondern er folgt dem Farbkreis von blau, violett, rot, orange, gelb, grün bis zu den gemischten Farben. Dabei zeigt er ein jeweils ein Bild und gibt dafür die verwendeten Farbtöne in CMYK und RGB an. Im Lauf der Seite werden dann die Farbwerte des Bilds verändert.<br />
Interessant an diesem Buch ist vor allem, dass es den LeserInnen einen flexiblen, aber sicheren Umgang mit Farbkombinationen ermöglicht. So stellt der Autor vor jedes Kapitel eine „erweiterte Farbpalette“ zur Veranschaulichung der kommenden Farbkombinationen. Stammen nun eine oder mehrere Farben eines Bilds aus einer dieser erweiterten Farbpaletten, so ist das bei den Farbwerten ersichtlich, und die LeserInnen können am Kapitelanfang nachschlagen, um welche Farbe es sich handelt und welche Farben jeweils wieder zu dieser Farbe dazu passen.</p>
<p>Während sich der erste Band an den interessierten Laien richtet, der einen sicheren Umgang mit Farben sucht und die richtigen Farben für seinen Zweck finden will, richtet sich der zweite Band vor allem an Kreative und die KünstlerInnen.</p>
<p>Ein grundsätzliches Problem bei beiden Büchern ist allerdings, dass dies natürlich die Farben und Farbvorstellungen von Jim Krause sind. Es wird sicher auch FarbdesignerInnen geben, die eine Farbe anders definieren. Und es hängt auch stark von der Stimmung und der Situation ab, wie eine Farbe empfunden wird. Leider fehlen in dem Buch die Erläuterungen, warum und wie die Farbkombinationen ausgewählt wurden. Das fiele bei über tausend Beispielen zwar nicht leicht, aber es wäre sicher schön, den einen oder anderen Ansatzpunkt zu erfahren, um diese Überlegungen selbst nachzuvollziehen.</p>
<p>Warum sind Bücher über Farbe aber für einen Blog wie den unseren, der sich mit wissenschaftlichem Schreiben beschäftigt, überhaupt von Interesse?</p>
<p>Zugegebenermaßen ist die Farbgestaltung bei einer Abschlussarbeit nicht sehr wichtig, Hauptsache, die Bilder gefallen meinen BetreuerInnen, und wenn der Umschlag meiner Arbeit in einer bestimmten Farbe sein soll, dann wird der Copy-Shop den Karton schon zum Vorschein bringen. Wenn ich aber meine Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit, auch schon in einem Seminar, in Form einer Powerpoint-Präsentation präsentieren muss, wird die richtige Farbwahl wichtig – weil die verwendeten Farben die inhaltliche Aussage leichter und schneller erfassbar machen sollen, weil ein Text durch farbige Überschriften strukturiert werden kann und schließlich, weil die Tortenstücke eines Tortendiagramms, im Unterschied zu einer wirklichen Torte, voneinander gut unterscheidbar sein sollen.</p>
<p>Bei der Präsentation einer Arbeit geht es schließlich um Ihr Publikum, das Sie ansprechen, das Sie interessieren, das Sie bei der Stange halten wollen. Das bedeutet sicher nicht, dass Sie Ihren persönlichen Stil aufgeben müssen. Vielmehr geht es darum, dass Sie ihn entwickeln und entfalten. Dabei können Ihnen diese beiden Büchern von Jim Krause auf jeden Fall weiterhelfen.</p>
<p>Redaktion „Wissenschaftliches Schreiben“</p>
<p>Jim Krause<br />
index farbe<br />
357 Seiten, Broschur<br />
€ 27<br />
ISBN: 3-8266-1306-6<br />
mitp Verlag (Heidelberg), 2003,</p>
<div id="attachment_532" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/krause-index-farbe-2.gif"><img class="size-full wp-image-532" title="krause-index-farbe-2" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/krause-index-farbe-2.gif" alt="Buchcover Jim Krause: index farbe 2" width="120" height="157" /></a><p class="wp-caption-text">Buchcover Jim Krause: index farbe 2</p></div>
<p>Jim Krause<br />
index farbe2<br />
€ 29,95<br />
360 Seiten, Broschur<br />
ISBN 978-3-8266-1788-1<br />
mitp Verlag, Heidelberg, 2008</p>
<p>(Die unterschiedliche Struktur der beiden ISBN ist durch die Umstellung des ISBN-Systems in den letzten Jahren verursacht, macht aber bei der Bibliographie oder der Bestellung keine Probleme.</p>
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		<title>Babyblau oder Rosarot. Anmerkungen zum Umgang mit Farben</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 14:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wp3316</dc:creator>
				<category><![CDATA[Probleme bei der Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Troubleshooting]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit gehört nicht nur das Erstellen von Texten, sondern auch das Arbeiten mit Abbildungen, Grafiken und Diagrammen. Dabei ist es nicht immer einfach, die richtige Farbkombination zu finden, die beim Druck der Arbeit dann auch so aussieht, wie sie auf dem Bildschirm gewirkt hat. Außerdem ist es oft schwierig, die Farben <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/05/30/babyblau-oder-rosarot-anmerkungen-zum-umgang-mit-farben/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit gehört nicht nur das Erstellen von Texten, sondern auch das Arbeiten mit Abbildungen, Grafiken und Diagrammen. Dabei ist es nicht immer einfach, die richtige Farbkombination zu finden, die beim Druck der Arbeit dann auch so aussieht, wie sie auf dem Bildschirm gewirkt hat. Außerdem ist es oft schwierig, die Farben bzw. Farbkombinationen zu finden, die für das Auge des Lesers bzw. der Leserin auch angenehm sind und trotzdem die betreffende Grafik, die Abbildungen oder Diagramme wirkungsvoll und übersichtlich erscheinen lassen.</p>
<p>Damit Sie also schnell eine farbliche Ausgangslage für Ihre Abbildungen, Grafiken und Diagramme finden, wollen wir Ihnen im Folgenden ein paar Tipps geben:</p>
<p>Farben sind elektromagnetische Strahlungen, d. h. von einem Objekt reflektierte Lichtquellen, die auf unser Auge treffen und in unserem Gehirn eine Empfindung auslösen. Das Problem ist, dass Farbe keine feste physikalische Größe darstellen, d. h. das Farbempfinden ist subjektiv, angelernt und natürlich auch von der Situation, den herrschenden Lichtverhältnissen und unserer körperlichen Verfassung abhängig.</p>
<p>Farben können darüber hinaus auch Emotionen auslösen, z. B. steht Rot für Ärger, Wut oder Gefahr, kann aber auch mit Liebe und Vitalität in Verbindung gebracht werden. Deshalb sollte man nicht allzu viel Rot in einer wissenschaftlichen Arbeit verwenden, damit sie nicht an eine Karte zum St.-Valentins-Tag erinnert. Bei der Arbeit mit Farben ist es auf jeden Fall günstig, sich die Grundlagen der Farbgebung und Farbkombination zu vergegenwärtigen.</p>
<p>CMYK sind die Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Black bzw. Key. RGB (Red/Green/Blue) hingegen baut nur auf diesen drei Farben auf und ist die vorherrschende Methode der Farbmischung im angloamerikanischen Raum. Es ist vor allem am Anfang der allgemeinen Computernutzung zu zahlreichen Abstimmungsproblemen zwischen diesen beiden Farbsystemen gekommen. Außerdem werden zum Ausdrucken farbiger Seiten verschiedene Toner, Tinten und Druckfarben verwendet, weswegen die Farben dann auch unterschiedlich ausfallen.</p>
<p>Man muss dabei immer beachten, dass die Ausgabe der Farben auf verschiedenen Ausgabegeräten und Monitoren unterschiedlich erfolgt. Die Farben fallen von Monitor zu Monitor, aber auch von Laser- und Tintenstrahldruckern oder im Offsetdruck unterschiedlich aus. Wenn Sie also großen Wert auf eine genaue Farbwiedergabe legen, dann empfiehlt es sich, die Farben gemäß ihrer Zusammensetzung zu definieren und dabei von den Farbanteilen in Prozent auszugehen. Nennen Sie die Farbe also bitte nicht „Dottergelb“, sondern geben Sie an: C x % M x% Y x% K %. Einen wirklich großen Unterschied können Sie beobachten, wenn Sie z. B. Ihre Dissertation zuerst in einem Copyshop ausdrucken und die Bilder später in einer Zeitschrift im Offsetdruck reproduziert werden. Wir haben uns an die knallbunten Bilder auf Kopien schon so gewöhnt, dass wir die Feinheiten eines offsetgedruckten Bilds mit allen Nuancen und Rastern oft nicht mehr entsprechend wahrnehmen können.</p>
<p>Im CMYK-Farbraum genügen bereits die drei Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb, um eine unglaublich große Zahl anderer Farben daraus zu mischen. Deshalb werden sie als Primärfarben bezeichnet. Zwei Primärfarben übereinander gedruckt ergeben eine Sekundärfarbe, alle drei Farben übereinander gedruckt ergeben eine Tertiärfarbe. Die drei Grundfarben lassen sich allerdings nicht  durch Mischen herstellen. Werden alle drei Farben übereinander gedruckt, ergeben sie theoretisch die Farbe Schwarz.</p>
<p>Helen Weber spricht in ihrem Handbuch vom „achromatischen“ Farbaufbau. Sie geht davon aus, dass im CMYK-Farbraum die drei Grundfarben eigentlich genügen würden, um daraus alle anderen Farben zu mischen. Das Schwarz würde man an und für sich gar nicht brauchen. Das Ergebnis wirkt dann allerdings ein bisschen matt, und die Abstufungen lassen sich auch nicht sehr gut darstellen, vor allem, wenn die Farben sich dem Grau nähern. Deshalb mischt sie lieber zwei Primärfarben mit Schwarz. Das ergibt in der Mehrzahl der Fälle schöne und klare Farben mit eindeutig unterscheidbaren Nuancen. Nehmen wir also an, Sie möchten die Farbe „grün“ definieren und haben sich aus einem Bild oder aus dem Internet die Zusammensetzung des Grüns notiert: C 88 % M 3 % Y 95 % K 45 %. Helen Weber würde daraus folgende Zusammsetzung für das Grün machen: C 100 % M 0 % Y 100 % K 40 %, man erspart sich also die Angaben für eine der drei Grundfarben.</p>
<p>Wie komme ich nun zu schönen Farben?</p>
<p>Grundsätzlich gibt es keine „richtigen“ oder „falschen“ Farben. Es gibt aber Farben, die sich für Ihren Zweck besser oder schlechter eignen, und Sie sollten sich deshalb überlegen, was Ihr Thema ist, welche Informationen Sie vermitteln wollen und welche Zielgruppe Sie ansprechen. Selbst dann, wenn Sie gerade schwer verliebt sind, ist die Verwendung von Rosarot und Babyblau bei einer wissenschaftlichen Arbeit nicht unbedingt üblich – außer in dem Fall, dass Sie über die Veränderung der Farbgebung bei Kinderwagen als Ausdruck der gesellschaftlichen Entwicklung zu Beginn der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts schreiben. Oder wenn in einer botanischen Arbeit diese beiden Farben die charakteristischen Reifestadien von Blütenständen einer Pflanze repräsentieren. Sie sehen also, die „richtigen“ Farben hängen nicht zuletzt vom Inhalt Ihrer Arbeit ab. Falls es auf Ihrem Institut bestimmte „Hausfarben“ gibt, ist es natürlich auch nicht schlecht,  diese zu berücksichtigen.</p>
<p>Außerdem gilt: Weniger ist mehr! Entwerfen Sie lieber nicht für jede Tabelle oder jedes Tortendiagramm eine eigene Farbwelt. Auch wenn es am Anfang langweilig erscheinen mag, behalten Sie in Ihrer gesamten Arbeit für bestimmte Prozentsätze z. B. immer die gleiche Farbe bei, Gelb für 10 %, Grün für 20 % usw. Dann können Ihre LeserInnen mit einem Blick erfassen, was Sie sagen wollen.</p>
<p>Denken Sie bitte auch daran, dass es Menschen gibt, die Farben entweder nur schwer oder gar nicht unterscheiden können. Sie können deshalb bei Diagrammen auch ganz auf den Einsatz von Farben verzichten und verschiedene Arten von Linien verwenden: mit kurzen und langen Strichen, mit Punkten in kleinem oder großem Abstand, Linien aus Strichen und Punkten, fette oder magere &#8230;</p>
<p>Im Idealfall berücksichtigen Sie auch, wofür Sie schreiben: Sind die Grafiken für Ihre Dissertation, die Sie in einem Copyshop ausdrucken lassen oder für einen Artikel in einem bunten Farbmagazin? Erkundigen Sie sich am besten vorher, ob einfarbig oder mehrfarbig oder mit Schmuckfarben gedruckt wird. Letzteres ist relativ teuer, weshalb es immer gut ist, alle Farben im Dokument in CMYK anzugeben und keine Schmuckfarben zu verwenden. Sie kommen damit dem Medium sehr entgegen.</p>
<p>Oder erstellen Sie eine Powerpoint-Präsentation? Dann vergessen Sie bitte nicht, dass die ZuseherInnen in den ersten Reihen sehr nahe an der Projektionstafel sitzen und von knallbunten Darstellungen geradezu überwältigt werden, während die ZuhörerInnen weiter hinten die feineren Unterschiede gar nicht mitbekommen. Deshalb ist es bei Präsentationen besonders wichtig, auf richtige Kontraste und die Unterscheidbarkeit der Farben zu achten, ohne die ZuschauerInnen zu blenden.</p>
<p>Neben der Wahl der richtigen Farben und ihrem angemessenen Einsatz spielt natürlich auch die Auflösung des Dokuments und die korrekte Erstellung der Druckdatei eine Rolle. Um beim Gelb zu bleiben: Das schönste Gelb verliert seine Wirkung, wenn es im PDF blass ausgegeben und im Druck „wolkig“ wird, weil der Toner die Farbpartikel auf der Fläche nicht genügend stark auftragen kann oder die Linie „ausreißt“. Es ist deshalb immer gut, einen oder mehrere Musterdrucke zu machen, um zu sehen, ob die Farben in der von Ihnen gewünschten Art und Weise wiedergegeben werden.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches schreiben</p>
<div id="attachment_519" class="wp-caption alignleft" style="width: 155px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/weber-handbuch-farbkomposition.gif"><img class="size-full wp-image-519" title="helen_weber_handbuch_farbkomposition" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/weber-handbuch-farbkomposition.gif" alt="Buchcover Helen Weber: Handbuch Farbkomposition" width="145" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Buchcover Helen Weber: Handbuch Farbkomposition</p></div>
<p>Dieser Artikel basiert in wesentlichen Zügen auf Helen Webers „Handbuch Farbkomposition“, Heidelberg (mitp) 2008. Sie versteht ihr „Handbuch Farbkombination“ als eine Art Kochbuch, in dem sie, ausgehend von ihrem selbst entwickelten Farbkreis mit 24 Farben, die wichtigsten Punkte zum Umgang mit Farben, Kontrasten und dem Farbkreis erklärt. Ihr wesentliches Anliegen ist es, Tertiärfarben mit nur zwei Grundfarben aufzubauen und mit Schwarz anstelle der Komplementärfarben abzudunkeln.<br />
Das Buch ist leider vergriffen und wird laut Verlag auch nicht wieder aufgelegt. In gut sortierten Bibliotheken ist es aber zu finden. Neben den grundlegenden Informationen bietet es zahlreiche Farbtabellen und Farbkombinationen und ist überaus lesenswert.</p>
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		<title>Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor: Erfolgreich promovieren. Ein Ratgeber von Promovierten für Promovierende</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 08:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber für Studierende]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei „Erfolgreich promovieren“ von Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor handelt es sich um einen Ratgeber, der umfassend helfen soll, die Arbeit an der Dissertation effektiver zu gestalten. Das Buch richtet sich dabei bewusst an Promovierende aller Disziplinen.
Der erste Teil beschäftigt sich mit der Frage „Promovieren – ja oder nein?“. Hier werden <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/03/18/steffen-stock-patricia-schneider-elisabeth-peper-und-eva-molitor-erfolgreich-promovieren-ein-ratgeber-von-promovierten-fur-promovierende-2/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_480" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/stock-erfolgreich-promovieren_springer.gif"><img class="size-full wp-image-480" title="stock-erfolgreich-promovieren_springer" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/stock-erfolgreich-promovieren_springer.gif" alt="Buchcover Steffen Stock u. a.: Erfolgreich promovieren, Springer Verlag" width="120" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">Buchcover Steffen Stock u. a.: Erfolgreich promovieren, Springer Verlag</p></div>
<p>Bei „Erfolgreich promovieren“ von Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor handelt es sich um einen Ratgeber, der umfassend helfen soll, die Arbeit an der Dissertation effektiver zu gestalten. Das Buch richtet sich dabei bewusst an Promovierende aller Disziplinen.</p>
<p>Der erste Teil beschäftigt sich mit der Frage „Promovieren – ja oder nein?“. Hier werden die Vorteile und erfreulichen Auswirkungen einer Promotion dargestellt, aber auch die Nachteile nicht verschwiegen. Weiters geben die AutorInnen einen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Doktortitel und führen Checklisten an, mit deren Hilfe die LeserInnen ihre Promotionsbereitschaft überprüfen können und sehen, welche persönlichen Gründe für ein Promotionsvorhaben eine Rolle spielen.</p>
<p><strong>Rahmenbedingungen der Promotionsphase</strong></p>
<p>Im zweiten Teil geht es um die konkreten Rahmenbedingungen der Promotionsphase. Neben den hochschulpolitischen Rahmenbedingungen und dem persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld werden in diesem Teil auch die Themen- und die BetreuerInnensuche besprochen. Außerdem werden die finanziellen Rahmenbedingungen sowie die unterschiedlichen Finanzierungsformen, Steuerfragen und die Wahl der Krankenversicherung behandelt. Interessant ist hier vor allem die genaue Erklärung, was eine kumulative Dissertation, d. h. eine Sammeldissertation, ist und wie ihre Vor- und Nachteile einzuschätzen sind.<br />
Die Tipps zur Themen- und BetreuerInnensuche sind eher oberflächlich ausgefallen und bieten eingelesenen Studierenden nichts wirklich Neues. Die anschließenden Erfahrungsberichte von BetreuerInnen geben allerdings interessante Einblicke in die Gründe, warum manche BetreuerInnen bestimmte Vorgaben für eine Dissertation verlangen und andere nicht.<br />
Hilfreich ist auch der Tipp, dass mit den BetreuerInnen Promotionsvereinbarungen getroffen werden sollten. Vor allem die Punkte, was bei einer Promotionsvereinbarung berücksichtigt werden sollte, sind sehr brauchbar. Das Kapitel über die Finanzierungsformen ist ebenfalls recht empfehlenswert, denn wie es so schön heißt: „Ohne Moos nix los!“</p>
<p>Der dritte Teil beschäftigt sich dann mit der Planung und Organisation der Dissertation. Unter anderem stellen die AutorInnen Hilfsmittel wie Projekt- und Zeitmanagement vor. Beim Projektmanagement werden die drei wichtigsten Ziele, Aufwand, Dauer und Qualität, zwar erklärt, auch warum gerade sie so wichtig sind, es fehlen aber leider Vorschläge bzw. Ratschläge, wie diese Ziele am besten erreicht werden können.<br />
Recht nützlich hingegen ist die Checkliste „Zeitfresseranalyse“. Hier werden die eigenen Zeitaufwendungen für bestimmte Bereiche analysiert und anschließend ein Zeitplan aufgestellt.<br />
Im Kapitel „Textverarbeitungsprogramme“ werden verschiedene Textprogramme wie Word und StarOffice vorgestellt, mit denen sich eine Dissertation am besten schreiben lässt. Leider wird kaum auf die Vor- und Nachteile der jeweiligen Programme eingegangen. Unserer Ansicht nach wird auch zu wenig darauf hingewiesen, dass zum Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit nicht nur Textverarbeitungsprogramme notwendig sind, sondern auch einige Zusatzprogramme, wie Excel aus dem Microsoft Office-Paket oder die entsprechenden Pendants aus der OpenOffice-Familie.</p>
<p><strong>Schreibprozesse, Krisenbewältigung, Abschluss der Promotion</strong></p>
<p>Im vierten Teil „Schreibprozesse“ geben die AutorInnen unter anderem Tipps zu den unterschiedlichen Schreibtechniken, erklären einige Zitierregeln und versuchen, bei Schreibhemmungen und -blockaden zu helfen. Leider geben sie aber im Kapitel über die wichtigsten Zitierregeln wirklich nur einen sehr groben Überblick. Die meisten Erklärungen sind etwas umständlich und werden leider auch nicht durch Beispiele vereinfacht. Nützlich sind jedoch wieder die Checklisten im Kapitel „Textüberarbeitung“. Sie helfen, den Überblick bei der Textkorrektur, beim Textaufbau und beim Layout zu bewahren.</p>
<p>Im fünften Teil „Krisenbewältigung“ werden die verschiedenen Ausprägungen möglicher Krisen – von Motivationsschwierigkeiten über Stress, Ängste und Mobbing bis hin zu gesundheitlichen Problemen – beschrieben sowie Strategien und Taktiken zu ihrer Bewältigung vorgestellt. So begrüßenswert es ist, dass hier die verschiedensten Bereiche angesprochen werden, wirkt manches doch fast betulich und selbstverständlich und ließe sich leicht zusammenfassen: Wenn Sie unter Angstattacken leiden, nehmen Sie psychologische Hilfe in Anspruch, wenn Sie von Ihrem Betreuer oder Ihrer Betreuerin gemobbt werden, suchen Sie sich lieber einen neuen Betreuer bzw. eine neue Betreuerin, und wenn Sie beim Lesen viel benutzter Bücher vom sogenannten bacillus excipiendi attackiert werden und empfindlich darauf reagieren, lassen Sie sich impfen!</p>
<p>„Abschluss der Promotion“ heißt der sechste Teil, darin geben die AutorInnen Hinweise für den Endspurt vor der Abgabe und die letzten Hindernisse bzw. wie sie vermieden oder bewältigt werden können. Hier gefallen uns vor allem die Tipps zur Vorbereitung einer mündlichen Prüfung. Anschließend kommen Informationen zur Veröffentlichung einer Dissertation, hier finden sich Erläuterungen zur Druckfreigabe, zu verschiedenen Möglichkeiten der Veröffentlichung, zu Druck und Layout sowie zu Förderungsmöglichkeiten. Recht gut ist dabei das Kapitel über elektronische Veröffentlichung, aber auch das Kapitel „Ausblick“ ist sehr empfehlenswert. Darin geht es um die anschließende Qualifizierungsphase, z. B. für eine Professur.</p>
<p>Der siebte Teil ist für all jene gedacht, die unter besonders schwierigen Voraussetzungen promovieren wollen. Wie geht man/frau am besten vor, wenn man/frau im Ausland oder mit einem ausländischen Abschluss promovieren möchte, schon etwas älter ist oder an einer Behinderung leidet? Dazu sind vor allem die Erfahrungsberichte jeweils am Ende eines Kapitels interessant und sicher auch motivierend.</p>
<p>Weitere Erfahrungsberichte kommen noch im achten Teil des Buchs. Es sind wohl gerade diese Berichte, die von fast 90 AkademikerInnen aus fast allen wissenschaftlichen Disziplinen stammen, die „Erfolgreich promovieren“ zu einem lesenswerten Ratgeber machen. Die Berichte schildern ihre ganz unterschiedlichen persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen beim Schreiben ihrer Dissertation. Sie berichten von ihren Schreibblockaden, von unvorhergesehenen Hindernissen, Motivationsschwierigkeiten und Bewältigungsstrategien. Besonders schön haben wir den Tipp zweier Geowissenschafterinnen gefunden, die sich beim Schreiben ihrer Arbeit auch mit anderen Fachleuten ausgetauscht, Vorträge von GastrednerInnen besucht und deren großes Wissen gleich mit in ihre Arbeit einfließen lassen haben.</p>
<p><strong>Im Großen und Ganzen</strong></p>
<p>Das Buch ist insgesamt gut strukturiert und eingängig geschrieben. Es motiviert und geht hilfreich auf die Höhen und Tiefen in der Promotionsphase ein. Gut gefallen haben uns auch die weiterführenden Literaturtipps, die jedes Kapitel gut gekennzeichnet ergänzen, und die Bastelanleitung für einen Doktorhut im Anhang.<br />
Allerdings muss angemerkt werden, dass manche Kapitel, wie z. B. „Krisenbewältigung“ und „Finanzierungsformen“, sicher gut gemeint und auch hilfreich sind, aber doch recht ausführlich ausfallen. Auch ein etwas übersichtlicheres Layout hätte nicht geschadet, das auf die weniger aussagekräftigen Abbildungen verzichtet und lieber mehr Überblick bietet.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
<p>Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper, Eva Molitor<br />
Erfolgreich promovieren<br />
Ein Ratgeber von Promovierten für Promovierende (Taschenbuch)<br />
€ 24,95<br />
374 Seiten, Broschur<br />
ISBN 978-3540887669<br />
Springer, Berlin, 2009</p>
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		<title>Kontrolle von Schriften und Sonderzeichen</title>
		<link>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/03/05/kontrolle-von-schriften-und-sonderzeichen/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 11:33:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Testberichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder kommt es vor, dass man/frau zum Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit mathematische und andere Sonderzeichen braucht. Manchmal werden auch Texte aus anderen Anwendungen oder aus dem Internet kopiert und dann bearbeitet.
Die Folge: Es tummeln sich die verschiedensten Schriften auf Ihrem Rechner, die unterschiedlichsten Sonderzeichen, und manchmal zeigt Word auch als Sprache Ihres Dokuments Englisch, <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/03/05/kontrolle-von-schriften-und-sonderzeichen/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder kommt es vor, dass man/frau zum Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit mathematische und andere Sonderzeichen braucht. Manchmal werden auch Texte aus anderen Anwendungen oder aus dem Internet kopiert und dann bearbeitet.</p>
<p>Die Folge: Es tummeln sich die verschiedensten Schriften auf Ihrem Rechner, die unterschiedlichsten Sonderzeichen, und manchmal zeigt Word auch als Sprache Ihres Dokuments Englisch, Italienisch oder anderes an.<br />
Manche StudentInnen wechseln in den Semesterferien den Computer, weil sie zu Hause arbeiten wollen, oder man/frau schafft sich einen neuen Computer an, weil der alte die Datenmengen nicht mehr in einer annehmbaren Geschwindigkeit verarbeiten kann. Es ist zwar allgemein bekannt, dass ein Wechsel des Betriebssystems, von beispielsweise Windows auf Mac und umgekehrt, Probleme mit sich bringen kann, aber auch ein Wechsel des Betriebssystems innerhalb von Microsoft kann bei den Schriften und Formatvorlagen Chaos stiften.<br />
Der Grund dafür? Die Betriebssysteme interpretieren die installierten Schriften und Zeichen alle etwas anders. Schriften, die nicht installiert sind, werden manchmal vom Betriebssystem „nachgebaut“. Sie sehen also auf Ihrem Monitor die Schrift, wie sie auszusehen hat, am Ausdruck steht dann aber oft statt des gewünschten Sonderzeichens ein leeres Kästchen.<br />
Die Formatierungsfunktion von Word ist, obwohl im Allgemeinen sehr nützlich, bei diesem Problem nicht besonders hilfreich, weil für jedes noch so kleine Textfuzerl ein neues Format angelegt wird.<br />
Wo schaue ich also nach, welche Schriften ich installiert habe?</p>
<p>Der erste Weg ist ins Betriebssystem von Word:<br />
Unter [Start], [Systemsteuerung], finden Sie den Ordner [Schriftarten]. Darin sehen Sie die installierten Fonts, alphabetisch geordnet und mit der Ergänzung, ob es sich dabei um TrueType oder OpenType handelt.<br />
Dann wissen Sie jetzt zwar, welche Schriftarten auf dem Rechner installiert sind, aber noch nicht, wie diese Schriftarten aussehen.</p>
<p>Der zweite Weg führt dann ins Internet:<br />
Hier gibt es Programme, die Sie kostenlos downloaden können und mit denen Sie nicht nur überprüfen können, welche Schriften auf Ihrem Computer installiert sind, sondern auch, wie sie aussehen.</p>
<p>Drei davon möchten wir Ihnen hier vorstellen:</p>
<p><strong>AMP Font Viewer</strong></p>
<p>Unter<a href="http://www.heise.de/software/download/amp_font_viewer/38326 "> http://www.heise.de/software/download/amp_font_viewer/38326</a> finden Sie den AMP Font Viewer. Dabei handelt es sich um ein sehr umfangreiches Programm mit zahlreichen Features, mit dem auch umfangreiche Schriftensammlungen verwaltet werden können. Es gibt an, ob es sich um OpenType-, TrueType- und Type-1-Fonts handelt, es zeigt eine Liste mit allen installierten Fonts  und stellt in einem frei wählbaren Text installierte und nicht-installierte Schriften in verschiedener Punktgröße dar. Dies vereinfacht besonders die Prüfung von Sonderzeichen. Der AMP Font Viewer stellt auch Bold, Italic oder Underline dar, außerdem ist die Erstellung verschiedener Kategorien für bestimme Aufgaben möglich.</p>
<p><strong>FaceList Font Selector</strong></p>
<p>Den FaceList Font Selector finden Sie unter <a href="http://www.heise.de/software/download/facelist_font_selector/42732">http://www.heise.de/software/download/facelist_font_selector/42732</a>. Das Programm stellt wie der AMP Font Viewer die Schriften in einer alphabetischen Übersicht dar. Außerdem kann der FaceList Font Selector Schriften filtern und auswählen, und er erstellt verschiedene Schriftlisten.<br />
Recht günstig ist dabei, dass das Programm nach dem Entpacken in einer ZIP-Datei bleibt und über die Exe-Datei gestartet werden kann. Es ist also keine Installation notwendig. Allerdings fällt die Darstellung mancher Schriften auf dem Bildschirm nicht optimal aus, weil es zwischen den Schriften viel Platz lässt. Leider ist auch nicht auf den ersten Blick erkennbar, welcher Schrifttyp (TrueType oder OpenType) installiert ist.</p>
<p><strong>Font Lister 2.0</strong></p>
<p>Unter <a href="http://www.heise.de/software/download/font_lister/7723">http://www.heise.de/software/download/font_lister/7723</a> finden Sie den Font Lister 2.0. Das Programm listet alle Schriften gut auf, dafür ist allerdings eine Verbindung zum Internet notwendig.  Auch die Eingabe eins Beispieltexts ist im Programm möglich.<br />
Der Nachteil besteht darin, dass der Font Lister 2.0 die Schriften nicht alphabetisch darstellt und am besten geeignet ist, wenn Sie nur wenige Schriften zu verwalten haben.</p>
<p>Grundsätzlich sind für die Verwendung von Schriften folgende Regeln zu empfehlen:</p>
<ul>
<li>Verwenden Sie nur so viele Schriften wie nötig!</li>
<li>Mischen Sie nie True- und Open-Type-Schriften in einem Dokument!</li>
<li>Betten Sie bei der Erstellung von PDFs alle Schriften immer mit ein!</li>
<li>Wenn Sie Schriften für Ihren persönlichen Gebrauch gekauft haben, dann beachten Sie unbedingt die Lizenzbedingungen der jeweiligen Schriftenhersteller! Schriften sind, so wie andere Inhalte auch, geistiges Eigentum, und deshalb gilt für Schriften auch das Copyright.</li>
</ul>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Manuel René Theisen: Wissenschaftliches Arbeiten</title>
		<link>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/02/26/manuel-rene-theisen-wissenschaftliches-arbeiten/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 12:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliches Arbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Manuel René Theisen hat mit „Wissenschaftliches Arbeiten“ eine umfassende und gründliche Anleitung für die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten zusammengestellt. Er behandelt darin die verschiedensten Problembereiche, von Hausarbeiten oder Klausuren über Seminar- und Diplomarbeiten bis hin zur Dissertationen und Habilitationsschriften. Dabei gründen die Ratschläge zur Arbeitsorganisation und zur Gestaltung schriftlicher Arbeiten auf den Erfahrungen aus der langjährigen <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/02/26/manuel-rene-theisen-wissenschaftliches-arbeiten/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_510" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/theisen-vahlen-2.gif"><img class="size-full wp-image-510" title="theisen-vahlen-2" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/theisen-vahlen-2.gif" alt="Buchcover Manuel René Theisen: Wissenschaftliches Arbeiten, Vahlen Verlag, Rezension im Blog &quot;Wissenschaftliches Schreiben&quot;" width="120" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Buchcover Manuel René Theisen: Wissenschaftliches Arbeiten, Vahlen Verlag</p></div>
<p>Manuel René Theisen hat mit „Wissenschaftliches Arbeiten“ eine umfassende und gründliche Anleitung für die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten zusammengestellt. Er behandelt darin die verschiedensten Problembereiche, von Hausarbeiten oder Klausuren über Seminar- und Diplomarbeiten bis hin zur Dissertationen und Habilitationsschriften. Dabei gründen die Ratschläge zur Arbeitsorganisation und zur Gestaltung schriftlicher Arbeiten auf den Erfahrungen aus der langjährigen Praxis des Autors, der als Inhaber eines Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Steuerrecht mehrere Monographien, zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze und über 300 Buchbesprechungen veröffentlicht hat. Aus diesem Grund sind die Beispiele und Übungen in diesem Buch wohl auch hauptsächlich auf Studierende der Wirtschaftswissenschaften zugeschnitten.</p>
<p><strong>Planung einer wissenschaftlichen Arbeit </strong></p>
<p>„Wissenschaftliches Arbeiten“ beginnt bei der Planung einer wissenschaftlichen Arbeit. Dabei behandelt der Autor vor allem die Projekt-, Kosten-, Steuer-, Zeit- und Terminplanung. Hier geht der Autor zwar auf die Gründe ein, warum eine Kosten- und Steuerplanung wichtig ist, jedoch nicht, wie diese erfolgen sollte. Ausführlicher sind seine Erklärungen zur Zeit- und Terminplanung, mithilfe der Netzplantechnik erklärt er genau, wie man/frau einen Struktur- und Zeitplan entwerfen kann, zusätzlich wird anhand einer Bachelorarbeit ein Musterbeispiel für eine gute Arbeitsplanung vorgestellt.</p>
<p>Das Kapitel „Vorbereitungen“ beschäftigt sich mit allen Maßnahmen, die einen technischen, aber noch keinen inhaltlichen Bezug zum geplanten Projekt haben. Das sind unter anderem der Arbeitsplatz, die Arbeitsmittel, Arbeitstechnik und Arbeitsorganisation. Dabei werden die Vor- und Nachteile erläutert, mit denen man/frau rechnen muss, wenn man/frau eine wissenschaftliche Arbeit in der Bibliothek, einem Seminarraum/PC-Labor oder in der eigenen Wohnung schreibt.</p>
<p>Recht nutzbringend sind auch die Hinweise, worauf bei der Benutzung eines bestimmten Textprogramms geachtet werden sollte. Leider fehlt aber der Vergleich unterschiedlicher Textverarbeitungsprogramme.</p>
<p>In „Materialübersicht und Themenabgrenzung“ wird gezeigt, wie effizient Material für das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit gesucht werden kann. Dazu werden beispielsweise unterschiedliche Nachschlagewerke aufgezählt und erklärt, was es mit ihnen auf sich hat. Weiters werden die verschiedenen Katalogsysteme und Bibliographiekategorien unterschieden und erläutert, wie sie optimal verwendet werden. Besonders gut ist der Tipp, Informationen oder Anregungen auch aus Jahrbüchern, Fachzeitschriften und Zeitungen bzw. Magazinen zu beziehen oder zur Erweiterung der Literaturbasis die Literaturverzeichnisse in den von den DozentInnen bzw. PrüferInnen empfohlenen Büchern und Aufsätzen zu nutzen. Im Kapitel über „elektronische Informationsformen“ sind vor allem die Beispiele für Metasuchmaschinen und Suchmaschinen mit integrierten Webkatalogen interessant.</p>
<p><strong>Materialauswahl, -bewertung und Manuskript</strong></p>
<p>Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Materialauswahl. Hier wird zwischen Materialbewertung und Materialbeschaffung unterschieden. Sehr instruktiv sind vor allem die Ratschläge zur Materialbewertung. Eine weitere nützliche Hilfe sind die Prüfschemen für Bücher und Aufsätze, mit denen Informationen und Textteile nach bestimmten Kriterien systematisch durchgegangen werden.</p>
<p>Im Kapitel „Materialauswertung“ geht es unter anderem um die unterschiedlichen Gliederungsmöglichkeiten sowie um verschiedene Möglichkeiten, angesammelte Daten zu verwalten und die Materialien abzulegen. Besonders hilfreich ist der Tipp, eine Verfasserdatei anzulegen. Dabei sollte jeder Titel, der einem bei der Materialsuche nützlich erscheint, sofort vollständig bibliographisch erfasst und beispielsweise in eine Excel-Tabelle eingetragen werden. Sehr gut ist auch der Hinweis, Exzerpte gleich anzulegen, da sie viel Arbeit und Zeit ersparen.</p>
<p>Im Kapitel „Manuskript“ steht der Text einer wissenschaftlichen Arbeit im Mittelpunkt. Der Autor erklärt hier den strukturellen Aufbau einer Arbeit und gibt auch Tipps für einen lesbaren Stil. Hier ist besonders die Auflistung einiger häufiger „stilistischer Stolpersteine“ interessant.<br />
Aufschlussreich sind auch die Erklärungen zu den Zitierregeln und die Beispiele für die einzelnen Zitiermöglichkeiten. Besonders gut gefallen uns die Hinweise und Erklärungen zur Darstellung von Tabellen, Bildern und Diagrammen.</p>
<p>Im Kapitel „Ergebnisgestaltung und Typoskript“ wird erklärt, wie Überschriften auszusehen haben und wie mit Einzügen umgegangen werden sollte. Außerdem wird erläutert, wo die Seitennummerierung beginnen soll und welche Seiten wie nummeriert werden. Weiters finden sich Tipps zur Gestaltung des Titelblatts und Hinweise darauf, welche Verzeichnisse es gibt, welche vor dem Text und welche hinter dem Text stehen und wie die einzelnen Verzeichnisse grundsätzlich ausschauen sollen. Recht fein sind auch die Hinweise zu Vor- und Nachtexten. Darin wird präzise erklärt, welche Vor- und Nachtexte es überhaupt gibt und was darin stehen soll.</p>
<p>Im Kapitel „Druck und Veröffentlichung“ schreibt der Autor über Vervielfältigung, verschiedene Druckvarianten und wie die Korrektur einer wissenschaftlichen Arbeit durchgeführt wird. Anschließend, im Kapitel „Präsentation und Beurteilung“, geht es nicht nur um die richtige Präsentation, sondern es finden sich auch Beispiele für Kriterien, nach denen eine wissenschaftliche Arbeit beurteilt wird.</p>
<p>Ausgesprochen interessant ist auch das Kapitel „Fälschung, Verfälschung und Betrug“, in dem erläutert wird, welche Hilfestellungen und Unterstützungen beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit zulässig sind und was darüber hinausgeht.</p>
<p><strong>Praxisbezogen, umfangreich</strong></p>
<p>„Wissenschaftliches Arbeiten“ enthält auf jeden Fall eine Reihe guter, praxisbezogener Tipps und Anregungen. Umfassende Beispiele ermöglichen den LeserInnen einen schnellen Einstieg. Man/frau sollte dieses Buch allerdings in Ruhe vor dem Beginn des Projekts durchlesen. Wenn das nicht geht, ist es zwar möglich, schon nach Kapitel I bis III mit der Arbeit zu beginnen und die weiteren Kapitel je nach Arbeitsfortschritt durchzuschauen, aber wegen der Zusammenhänge mit den anderen Kapiteln und den zahlreichen Querverweisen ist dies nicht wirklich zu empfehlen.</p>
<p>Wie schon am Anfang erwähnt, ist nicht jedes Kapitel unbedingt fächerübergreifend anwendbar. Dies zeigt nicht nur das Kapitel über Fußnoten und die Art, wie sie durchgehend im Buch selbst verwendet werden, sondern beispielsweise auch das Kapitel „Materialbeschaffung“, das mit seinen Beispielen und Erklärungen vor allem für StudentInnen der Wirtschaftswissenschaften geeignet ist.<br />
Der Autor hat den Anspruch, dass jede Seite seines Buchs auch als Muster bzw. Vorlage für eine neue wissenschaftliche Arbeit dienen kann, und die Texte im Buch sollen Anregungen geben, wie diese formal und inhaltlich aussehen könnte. Aber etliche Tippfehler und hin und wieder auch fehlerhafte Verweise in den Fußnoten untergraben diese Beispielswirkung dann doch ein wenig.<br />
Bedauerlicherweise hält der Autor auch nicht viel von „Zweigeschlechtlichkeit“. Er findet, dass Satzbau und Wortwahl in einer wissenschaftlichen Arbeit vorrangig knapp und präzise sein sollen und zweigeschlechtliche Begriffe und Neutralisierungen (z. B. man/frau) wenig mit Gleichberechtigung zu tun haben und deshalb verzichtbar sind. Wir können uns dieser Auffassung allerdings nicht anschließen, nicht zuletzt deshalb, weil von vielen Universitäten „Zweigeschlechtlichkeit“ in Texten mittlerweile sogar verlangt wird.</p>
<p>Das soll aber nicht heißen, dass das Buch nicht lesenswert wäre, viele Ratschläge sind durchaus zu empfehlen: etwa der Tipp, dass bei der Verwendung eines PCs oder Laptops vorher ihre Verfügbarkeit und die Kenntnis ihrer Bedienung sichergestellt sein sollen. Die für die notwendigen Programme erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sollten dabei selbstkritisch beurteilt werden. Wenn Sie also beispielsweise eine Tabelle erstellen wollen und nicht genau wissen, wie das funktioniert, ist es sehr zielführend und zeitsparend, sich ein Buch über die Anwendungsmöglichkeiten von Word oder Excel zu besorgen, es zu lesen und erst danach die Tabelle anzufertigen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Im Gesamten gesehen ist „Wissenschaftliches Arbeiten“ ein durchaus hilfreicher Ratgeber, der praktische Kenntnisse zum wissenschaftlichen Arbeitsprozess vermittelt. Vorausgesetzt allerdings, dass sich die LeserInnen nicht an dem sehr selbstbewussten Stil des Autors stoßen.<br />
Die Zusammenstellung der relevanten Nachschlagewerke, Bibliographien und Dokumentationsdienste ist eine echte Fundgrube, und die Fülle von Ratschlägen und Tipps ist für Studienanfänger wie auch für Studierende in fortgeschrittenen Semestern geeignet, vielleicht nicht immer für Studierende aus den Naturwissenschaften.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
<p>Manuel René Theisen<br />
Wissenschaftliches Arbeiten<br />
300 Seiten, Broschur<br />
€ 13,00<br />
ISBN 978-3800628643<br />
Vahlen, München, 2008</p>
 <img src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=307" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Helga Esselborn-Krumbiegel: Von der Idee zum Text</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliche Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[Helga Esselborn-Krumbiegel ist Leiterin des Schreibzentrum Köln. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Werke zur Didaktik wissenschaftlichen Schreibens, zum Bildungsroman, zur Autobiographie und über Hermann Hesse.
„Von der Idee zum Text“ gibt Hilfestellung beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit.
Das Buch zeigt nur wenige formale Vorschriften. Die Autorin erklärt das damit, dass in den verschiedenen Disziplinen recht unterschiedliche formale Anforderungen <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/02/26/helga-esselborn-krumbiegel-von-der-idee-zum-text-2/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_476" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/esselborn-krumbiegel_UTB.gif"><img src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/esselborn-krumbiegel_UTB.gif" alt="Buchcover Helga Esselborn-Krumbiegel: Von der Idee zum Text, UTB Verlag" title="esselborn-krumbiegel_UTB" width="120" height="172" class="size-full wp-image-476" /></a><p class="wp-caption-text">Buchcover Helga Esselborn-Krumbiegel: Von der Idee zum Text, UTB Verlag</p></div>Helga Esselborn-Krumbiegel ist Leiterin des Schreibzentrum Köln. Sie veröffentlichte bereits zahlreiche Werke zur Didaktik wissenschaftlichen Schreibens, zum Bildungsroman, zur Autobiographie und über Hermann Hesse.<br />
„Von der Idee zum Text“ gibt Hilfestellung beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit.<br />
Das Buch zeigt nur wenige formale Vorschriften. Die Autorin erklärt das damit, dass in den verschiedenen Disziplinen recht unterschiedliche formale Anforderungen gelten und die LeserInnen besser beraten sind, wenn sie im Dekanat oder Institut ihrer Hochschule nach einem entsprechenden Merkblatt fragen. Deshalb findet man/frau in Esselborn-Krumbiegels Ratgeber nur solche formalen Hinweise, die fächerübergreifend gelten.<br />
Da die  Autorin Tipps zum Schreiben einer Seminararbeit, als auch zum Schreiben einer Abschlussarbeit (z. B.: Dissertation) gibt, ist dieses Buch sowohl für Studienanfänger als auch für Schreibende einer Dissertation geeignet.</p>
<p><strong>Phasen einer wissenschaftlichen Arbeit </strong></p>
<p>Das Buch beginnt bei der Arbeits- und Zeitplanung einer wissenschaftlichen Arbeit. Dabei gliedert die Autorin das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit in verschiedene Phasen: Orientierung, Recherche/Untersuchungen, Strukturieren, Rohfassung, Überarbeiten. Die Autorin geht bei ihren Ratschlägen etappenweise vor, so dass für die LeserInnen immer klar nachvollziehbar ist, was die Autorin meint und worauf sie hinaus will. Gut sind vor allem die Übungen, die sie dabei vorschlägt, die zwar einfach und ohne viel technischem Aufwand durchzuführen sind, jedoch manchmal sehr viel Zeit in Anspruch nehmen (z. B.: eine Woche lang ein Zeittagebuch führen).</p>
<p>In dem Kapitel „Von der Idee zur Fragestellung“ versucht die Autorin zunächst einen Überblick über die verschiedenen kreativen Ideenfindungs-Methoden zu schaffen. Anschließend leistet sie Hilfestellung beim Eingrenzen, Ausloten und Überprüfen eines Themas. Vor allem der Strukturbaum ist eine sehr gute Methode, wenn man/frau sich sozusagen „festgefahren“ hat und beim Schreiben nicht mehr weiterkommt.<br />
Interessant ist auch das Analogierad, das die Autorin einsetzt, um Verbindungen zwischen bekannten Ideen zu schaffen, bzw. der Themenfächer, um ein Thema präzise einzugrenzen.<br />
Das Cluster – bzw. die Brainstorming-Methode hilft um eine Vielzahl Ideen zum ausgewählten Thema zu finden. Doch man/frau sollte vorsichtig sein bei der Ideensuche, damit man/frau sich nicht verirrt. Auch wenn man/frau bei dieser Methode seiner Kreativität und seinem Einfallsreichtum freien Lauf lassen kann, sollte man/frau dennoch im Hinterkopf behalten, was wirklich wichtig für das ausgewählte Thema ist, was der Betreuer bzw. die Betreuerin fordert, welche Ideen sich durchführen lassen und wieviel Zeit zur Verfügung steht, um die einzelnen Ideen umzusetzen. Ebenfalls hilfreich sind die sieben W-Fragen, mit deren Hilfe man/frau das Thema noch einmal von unterschiedlichen Seiten beleuchten kann.</p>
<p>„Der Weg durch den Forschungsdschungel“ ist der Teil, in dem sich die Autorin vor allem mit der Recherche und dem Zitieren beschäftigt. Dabei schreibt sie jedoch nichts über die richtige Zitierweise und davon welche verschiedenen  Zitierweisen es gibt. Vielmehr erklärt sie, wie ein wörtliches bzw. sinngemäßes Zitat im Text auszusehen hat. Wer also Hilfe beim richtigen Zitieren sucht, sollte sich lieber Tipps am eigenen Institut holen, spezielle Literatur dazu lesen oder entsprechende Lehrveranstaltungen besuchen. Auch manche zusätzlichen Erläuterungen und Beispiele, wie zum Beispiel das Waage-Modell, empfinden wir als etwas zu detailverliebt.</p>
<p>Erwähnenswert sind die unterschiedlichen Gliederungsmodelle, die die Autorin ausgearbeitet hat. Dabei geht sie auch darauf ein, wie eine naturwissenschaftliche Arbeit am besten gegliedert werden soll. Aufschlussreich sind auch die Erklärungen, warum ein „roten Faden“ beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit wichtig ist.</p>
<p><strong>LeserInnenbezogen, sinnvoll, systematisch<br />
</strong><br />
Esselborn-Krumbiegels Buch ist auf jedem Fall ein hilfreicher Ratgeber mit verständlichen Erklärungen, wirkt jedoch mit seinen zahlreichen Abbildungen etwas überfrachtet. Nicht zu jeder Erklärung benötigt man/frau Abbildungen und Grafiken zur Veranschaulichung. Bei einer Abbildung wurde auch ein auf den ersten Blick unpassender Icon gesetzt.</p>
<p>Günstigerweise ist das Buch sehr auf die LeserInnen bezogen geschrieben und weist mit zahlreichen Bausteinen auf alles Wichtige hin. Das  Kapitel „Überarbeiten“ beispielsweise betont, wie wichtig ein redaktioneller Schlussdurchgang ist und dass man/frau sich dafür Zeit nehmen sollte.</p>
<p>„Von der Idee zum Text“ ist sicher eine sinnvolle Vorbereitung auf das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit. Die Autorin verfolgt mit den LeserInnen Schritt für Schritt die Entstehung einer wissenschaftlichen Arbeit. Dabei geht es ihr weniger darum, Anleitungen bei der Verwendung von Textprogrammen zu geben, sondern darum, wie systematisches wissenschaftliches Schreiben funktioniert. Dabei muss das Buch nicht Kapitel für Kapitel durchgearbeitet werden, sondern die LeserInnen können sich gezielt bestimmte Bausteine heraussuchen. Innerhalb der Kapitel findet man/frau immer wieder Verweise auf andere Bausteine, so dass man/frau sich problemlos seinen Weg durch das Buch suchen kann.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
<p>Helga Esselborn-Krumbiegel<br />
Von der Idee zum Text<br />
Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben<br />
221 Seiten, Broschur<br />
€ 11,90<br />
ISBN 978-3825223342<br />
UTB Verlag, Stuttgart, Jänner 2008</p>
 <img src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=228" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Susanne Kowalski: Word für Genervte</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[„Word für Genervte“ von Susanne Kowalski ist ein gut aufgebautes Arbeitsbuch, das zahlreiche Lösungen für die häufigsten Probleme mit Word bietet, wenn z. B. Leisten und Werkzeuge in der ungewohnten Arbeitsplatzumgebung von Word 2007 verschwinden oder man/frau deaktivierte Elemente zurückholen möchte.
Interessant sind hier vor allem die Ratschläge für Word 2007, da sich der Arbeitsplatz von <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/02/26/susanne-kowalski-word-fur-genervte/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_318" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/kowalski-cover.gif"><img class="size-full wp-image-318" title="kowalski-cover" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/kowalski-cover.gif" alt="Cover Susanne Kowalski: Word für Genervte" width="120" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Susanne Kowalski: Word für Genervte</p></div>
<p>„Word für Genervte“ von Susanne Kowalski ist ein gut aufgebautes Arbeitsbuch, das zahlreiche Lösungen für die häufigsten Probleme mit Word bietet, wenn z. B. Leisten und Werkzeuge in der ungewohnten Arbeitsplatzumgebung von Word 2007 verschwinden oder man/frau deaktivierte Elemente zurückholen möchte.</p>
<p>Interessant sind hier vor allem die Ratschläge für Word 2007, da sich der Arbeitsplatz von Word 2007 deutlich von seinen Vorgängerversionen unterscheidet. Menüs und Symbolleisten wurden durch eine Reihe von Registerkarten ersetzt, deren Funktionen und vor allem Standorte häufig vollkommen unübersichtlich sind. Sehr zu empfehlen ist dazu das Kapitel „Lineal auch für Word 2007“, da in Word 2007 standardmäßig kein Lineal eingeblendet wird, das aber fürs Formatieren einer wissenschaftlichen Arbeit fast unerlässlich ist. Und für den Fall, dass man/frau schon zu viele Änderungen an den Symbolleisten für den Schnellzugriff durchgeführt hat, erklärt die Autorin, wie diese ohne viel Aufwand wieder in ihren Urzustand zurückversetzt werden können.<br />
Zudem hilft das Buch verlässlich weiter, wenn Word sich wieder einmal selbstständig macht und dabei Texte verschwinden lässt, den Überschreibungsmodus aktiviert, unerwünschte Zeilenumbrüche vornimmt oder wenn es Ärger beim Tabellenumbruch gibt.<br />
Hier ist vor allem das Kapitel über die Autokorrektur empfehlenswert. Allerdings wird unserer Ansicht nach deutlich zu wenig darauf hingewiesen, dass das Arbeiten mit der Autokorrektur zwar zeitsparend sein kann, aber auch nervenaufreibend: Die Autokorrektur ist durchaus hilfreich, wenn sie Wörter bereits während des Schreibens verbessert, aber nicht, wenn sie beginnt, Textbausteine selbstständig einzuschieben. Das Kapitel „Vollautomatische AutoKorrektur: Vor- und Nachteile“ erwähnt zwar die Vorteile der Autokorrektur, verliert aber kein Wort über die Nachteile.<br />
Besonders hilfreich für alle, die eine wissenschaftliche Arbeit schreiben, ist das Kapitel „Unerwünschten Seitenumbruch in Tabellen unterbinden“. Aber auch das Kapitel „Selbständiges Trennen von Word unterbinden“ kann sehr nützlich werden, vor allem der Punkt „Halbautomatische Silbentrennung“. Auch die Hinweise, wie man/frau eine weiche Zeilenschaltung macht, automatische Hyperlinks unterbindet bzw. verwendet oder wie man/frau alle Formatierungen wieder rückgängig macht [Strg + U + F9], können beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit durchaus nützlich werden.</p>
<p><strong>Hilfe bei Formatierungen, Grafiken und Tabellen </strong></p>
<p>Der Teil „Die häufigsten Formatierungspannen“ beschäftigt sich mit Problemen bei der Gestaltung eines Dokuments. Hier gibt die Autorin Tipps, was man/frau tun kann, wenn Absatzformatierungen verloren gehen, Texte durch Ausblenden verschwinden, Aufzählungszeichen nicht wunschgemäß funktionieren, wenn Platzmangel in Tabellen herrscht oder alle Formatierungen unbrauchbar sind. Außerdem erklärt sie, wie man/frau unerwünschte Zeilenumbrüche verhindert und ausgeblendete Texte mithilfe der Suchfunktion aufspürt. Die Funktion „Ausgeblendeter Text“ ist unserer Meinung nach sowieso nur sinnvoll, wenn der Text zwar auf dem Bildschirm angezeigt wird, im Ausdruck jedoch nicht sichtbar sein soll, z. B. wenn man/frau persönliche Notizen zu einzelnen Textpassagen angebracht hat.</p>
<p>„Grafiken im Griff“ ist wohl eines der wichtigsten Kapitel für alle, die gerade eine wissenschaftliche Arbeit vorhaben. Hier steht alles Wissenswerte darüber, wie Diagramme aus Excel geholt werden, mit Clip Art gearbeitet wird, ein unvorteilhaftes Layout vermieden wird und Formatpannen beim Spaltensatz verhindert werden.<br />
Recht hilfreich ist auch das Kapitel „Beziehungsprobleme von Grafik und Dokument lösen“, weil hier erläutert wird, worin der Unterschied zwischen einer verknüpften und einer eingefügten Grafik besteht. Als sehr tröstlich erweist sich auch der Punkt „Grafiken verschwinden in Word 2007“.</p>
<p>Der fünfte Teil des Buchs beschäftigt sich mit „Pannen mit Tabellen &amp; Co.“, ein nicht unwichtiger Beitrag, da Tabellen beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit helfen, Texte und Daten übersichtlich zu präsentieren. Bedauerlicherweise ist die Gestaltung von Tabellen nicht immer so einfach wie erhofft. Daher ist vor allem das Kapitel „Zeilen und Spaltenmaße passen nicht“ nützlich. Weniger zu empfehlen ist der Tipp, dass man/frau bei längeren Überschriften in einer Tabellenspalte den Text senkrecht statt waagrecht ausrichten soll. Besser ist, man/frau teilt den Text ab, da er dann immer noch besser lesbar ist, als wenn er senkrecht steht. Noch besser: Kurze Titel wählen.</p>
<p><strong>Rechnen, drucken und nummerieren</strong></p>
<p>Im sechsten Teil geht es der Autorin um „Ärger mit Formeln und Zahlen“. An und für sich ist das sicher ein aufschlussreiches Kapitel, vor allem der Hinweis auf den in Word integrierten Formeleditor. Allerdings stößt der Formeleditor bei sehr vielen, vor allem komplizierten technischen und naturwissenschaftlichen Formeln an seine Grenzen, und Word neigt dadurch zu unkontrollierten Abstürzen. Wenn Sie also wirklich viele Formeln haben, dann ist die Wahl eines anderen Programms, wie z. B. LateX,  eindeutig die bessere Lösung.</p>
<p>Das Kapitel „Word macht Druck-Probleme“ wird sehr hilfreich, wenn unliebsame Überraschungen beim Ausdrucken auftreten. Besonders der Teil über die Voreinstellungen ist sehr zu empfehlen.</p>
<p>Im neunten Teil „Ärger mit langen Texten“ ist vor allem das Kapitel über Kopf- und Fußzeilen lesenswert. Hilfreich sind auf jeden Fall auch die Kapitel „Indexprobleme: Seitenzahlen passen nicht“ und „So beheben Sie Probleme mit Kapitelüberschriften“. Die beiden Kapitel sind durchaus gut erklärt, allerdings ist die Umsetzung in die Praxis doch nicht immer so einfach wie angedeutet. Die Ursachen, warum Seiten- und Kapitelnummerierungen in Word immer wieder zu Problemen führen, sind bedauerlicherweise vielfältig, es kann nicht zuletzt an den zahlreichen falschen Voreinstellungen liegen.<br />
So ähnlich ist es mit den Filialdokumenten: Die Autorin erklärt zwar schlüssig, wie man/frau ein Dokument in Filialdokumente einteilt, aber wenn Sie tatsächlich mit Filialdokumenten arbeiten wollen, empfehlen wir Ihnen doch, weitere Literatur dazu zu lesen.</p>
<p>Der letzte Teil „Serienbriefe und ihre Tücken“ ist zwar durchaus aufschlussreich, jedoch für jene LeserInnen, die eine wissenschaftliche Arbeit schreiben wollen, wahrscheinlich weniger von Interesse.</p>
<p><strong>Im Großen und Ganzen</strong></p>
<p>Insgesamt ist das Buch in seiner Struktur leider etwas unübersichtlich. Warum wurden eigentlich nur zwei Gliederungsebenen bei den Kapitelüberschriften verwendet? Außerdem sind die Kapitelüberschriften bedauerlicherweise hin und wieder zu wenig aussagekräftig ausgefallen, sodass die LeserInnen sich leicht verirren, wenn sie Hilfe zu einem bestimmten Thema suchen. Schmerzlich vermisst man/frau ein Vorwort, das den Aufbau des Buchs erklärt. Sehr günstig wäre auch ein Hinweis am Anfang des Buchs gewesen, dass die einzelnen Erklärungen zuerst für Word 97, 2000, XP und 2003 gelten und erst weiter hinten die Anleitungen für Word 2007 zu finden sind.<br />
Grundsätzlich ist jedoch zu sagen, dass dieses Buch zahlreiche Lösungen für die häufigsten Probleme mit Word anbietet. Es ist verständlich geschrieben, und die Erklärungen werden mit sinnvollen Abbildungen veranschaulicht. Nützlich sind auch die Tipps, die am Ende jedes Kapitels zu finden sind, und die handliche Gestaltung in nummerierten Schritten, sodass immer wieder zurückgefunden werden kann.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
<p>Susanne Kowalski<br />
Word für Genervte<br />
336 Seiten, Broschur<br />
€ 19,95<br />
ISBN 978-3-7723-6298-9<br />
Franzis, Poing, Jänner 2009</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bernd Held, Hartmut Erb, Wolfgang Ziegler, Evelyn Bleckmann und Philipp von Wartburg: Excel für Genervte</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Excel ist das weltweit meistverwendete Tabellenkalkulationsprogramm. Es wird in den verschiedensten Bereichen für einfache, aber auch komplizierte Rechenaufgaben genutzt. Nicht nur Unternehmen haben Excel als Arbeitsprogramm, auch beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit ist Excel seit Jahren fest etabliert, um Auswertungen und Diagramme zu erstellen oder um Listen und Tabellen anzufertigen. Deshalb haben wir uns das <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/02/26/bernd-held-hartmut-erb-wolfgang-ziegler-evelyn-bleckmann-und-philipp-von-wartburg-excel-fur-genervte/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_319" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/held-cover.gif"><img class="size-full wp-image-319" title="held-cover" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/held-cover.gif" alt="Cover Held u. a.: Excel für Genervte" width="120" height="172" /></a><p class="wp-caption-text">Cover Held u. a.: Excel für Genervte, Franzis-Verlag</p></div>
<p>Excel ist das weltweit meistverwendete Tabellenkalkulationsprogramm. Es wird in den verschiedensten Bereichen für einfache, aber auch komplizierte Rechenaufgaben genutzt. Nicht nur Unternehmen haben Excel als Arbeitsprogramm, auch beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit ist Excel seit Jahren fest etabliert, um Auswertungen und Diagramme zu erstellen oder um Listen und Tabellen anzufertigen. Deshalb haben wir uns das Buch „Excel für Genervte“ etwas genauer angeschaut.<br />
„Excel für Genervte“ beschäftigt sich vor allem mit den Schwächen von Excel, sei es nun in Form von Fehlern bei der Programmierung, in Form von fehlender Funktionalität, unzureichender Dokumentation oder einfach einer komplizierten Handhabung für die UserInnen. Das Buch ist also keine Anleitung für die Verwendung von Excel, sondern es ist als Ergänzung für diejenigen gedacht, die auf ein Excel-Problem gestoßen sind, das eben einfach nur nervt.<br />
Oder, anders gesagt, „Word für Genervte“ richtet sich an alle UserInnen, die sich bereits etwas mit Excel auskennen, es aber weniger intensiv nutzen oder das Programm zum Schreiben ihrer wissenschaftlichen Arbeit benötigen und dabei immer wieder mit verschiedenen Fehlermeldungen kämpfen müssen und sich deshalb noch etwas genauer mit Excel auseinandersetzen wollen.</p>
<p>Im ersten Kapitel geht es um die Arbeitsplatzumgebung von Excel, besonders darum, wo welche Funktionen in Excel 2007 versteckt sind. Speziell die Tipps im Kapitel „Dropdown-Kataloge vs. Dialogfelder“ sind hilfreich, um den Überblick über die Angebotsfülle des neuen Excel zu bewahren.<br />
Interessant ist auch das Kapitel „Wo stecken die Add-Ins?“. Neben der Erklärung, was Add-Ins eigentlich sind, zeigen die AutorInnen recht gut, was man/frau damit alles machen kann, und versorgen die LeserInnen mit den Hinweisen, dass man/frau im Internet – oft kostenlos – zahlreiche weitere Add-Ins zum Herunterladen findet oder dass das Register Add-In erst dann erscheint, wenn man/frau ein dafür vorgesehenes Add-In lädt. Auch die Warnung, dass das gezielte Anlegen einer benutzerdefinierten Symbolleiste in Excel 2007 Programmierkenntnisse voraussetzt, hört man/frau gerne rechtzeitig.<br />
Sehr hilfreich sind auch die Ratschläge, die unter „Zehn Tipps für Genervte“ versammelt sind, speziell der Tipp, sich im Internet ein Tool zu suchen, das die klassische Menüleiste anzeigt. Dann muss man/frau weniger Zeit mit der Suche nach vertrauten Befehlen verbringen.</p>
<p><strong>Nervige Formatierungen, Anwendungen und Diagramme</strong></p>
<p>Das zweite, dritte und vierte Kapitel beschäftigen sich mit „nervigen“ Formatierungen, Fallstricken bei der Anwendung von Funktionen und damit, wie man/frau Excel-Diagramme in den Griff bekommt.<br />
Beim Punkt „Werte nach Wertgröße einfärben“ findet sich, dass man/frau Zahlenwerte, je nach Größe, mit unterschiedlichen Farbformaten darstellen kann – grundsätzlich eine sehr nützliche Funktion. Jedoch sollte man/frau dabei beachten, dass bei zu vielen Farben die Tabelle unübersichtlich wird, bei zu kräftigen Farben der Text nicht mehr lesbar ist oder bei einem Ausdruck in Schwarz-Weiß ein Text in Farbe nur mehr schwer zu unterscheiden ist. Es könnte besser sein, auf Farbe zu verzichten und  stattdessen zu unterstreichen, fett zu markieren oder in kursiver Schrift zu setzen.<br />
Als aufschlussreich empfinden wir auch die Erklärungen im vierten Kapitel „Excel-Diagramme im Griff“ darüber, wann und wie man/frau Diagramme verwenden soll, nicht zuletzt darüber, dass man/frau mit einem eigenen Office-Design Farben, Schriftarten und Effekte bei Diagrammen einstellen bzw. ändern kann. Das wird vor allem dann günstig, wenn man/frau eine wissenschaftliche Arbeit mit vielen Diagrammen vorhat. So kann beispielsweise jedem Bereich bzw. jeder Kategorie eine andere Farbe zugeordnet werden. Aber auch hier gilt, wie bereits oben erwähnt: Vorsicht mit zu vielen Farben!<br />
Ebenfalls zu empfehlen ist das Kapitel „Sonstige Stolperstein – eine kleine Auswahl“. Hier finden Sie Abhilfe für einige typische Anwenderprobleme beim Arbeiten mit Diagrammen.<br />
Im fünften Kapitel haben die AutorInnen die häufigsten Makro-Ärgernisse zusammengestellt. Besonders die einzelnen Punkte zu Laufzeitfehlern sind – trotz der vagen Überschriften – gut und verständlich erklärt.<br />
Im sechsten Kapitel versuchen die AutorInnen, die Excel-Fehlermeldungen zu interpretieren und den UserInnen zu erklären, wie sie am besten damit umgehen.<br />
Das siebte Kapitel ist eine Zusammenstellung sonstiger nerviger „Excel-Haken und Ösen“, gar nicht übel, aber leider nicht ganz vollständig: Der Zusammenhang zwischen Excel und Access wird zwar erwähnt, aber die AutorInnen gehen kaum darauf ein. Der Punkt „Diagramme als Grafik speichern“ hätte ruhig ausführlicher ausfallen können. Und worauf man/frau achten sollte, wenn man/frau eine Grafik von Excel in Word kopieren will, muss man/frau sich auch woanders suchen. Sehr schade ist auch, dass die AutorInnen nichts dazu sagen, was zu tun ist, wenn man/frau Daten von einem anderen Programm in Excel transportieren möchte. Dabei kommt es nämlich häufig zu Problemen.<br />
Zum „Entnerven“ und Entspannen finden sich dann im achten Kapitel etliche Ideen und Spiele. Danach wieder ganz ernsthaft, widmet sich das neunte Kapitel den Limitationen, Spezifikationen und Grenzen von Excel.</p>
<p><strong>Alles in allem</strong></p>
<p>Das Buch ist so aufgebaut, dass die LeserInnen nicht unbedingt mit dem ersten Kapitel beginnen müssen. Über das Inhaltsverzeichnis lassen sich gezielt jene Probleme finden, die gerade nerven. Allerdings sind die Kapitelüberschriften leider nicht immer ganz verständlich ausgefallen, und man/frau muss sich schon ganz gut mit Excel auskennen, um die zum Teil eher kryptischen Verheißungen zu verstehen. Dennoch haben sich die AutorInnen redlich bemüht, ein angesichts der Komplexität, der Versionsvielfalt sowie der permanenten Weiterentwicklung des Programms ein recht breites Spektrum an Themen zu besprechen. Dies ist ihnen, trotz einiger Lücken und Unschärfen, zum Vorteil der LeserInnen durchaus gelungen.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
<p>Bernd Held, Hartmut Erb, Wolfgang Ziegler, Evelyn Bleckmann, Philipp von Wartburg<br />
Excel für Genervte<br />
352 Seiten, Broschur<br />
€ 19,95<br />
ISBN 978-3-7723-6678-9<br />
Franzis, Poing, Jänner 2009</p>
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		<item>
		<title>Claudia Hienerth, Beate Huber und Daniela Süssenbacher: Wissenschaftliches Arbeiten kompakt</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliches Arbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wissenschaftliches Arbeiten kompakt“ ist vor allem für Studierende und BetreuerInnen in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gedacht.
Die drei AutorInnen – Claudia Hienerth, Fachhochschulprofessorin an der IMC Fachhochschule Krems, Beate Huber, Leiterin des Instituts für Personal- und Wissenmanagement an den FH Wien-Studiengängen der WKW, und Daniela Süssenbacher, Fachbereichsleiterin am Institut für Journalismus und Medienmanagement der FH Wien-Studiengänge <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/02/26/claudia-hienerth-beate-huber-und-daniela-sussenbacher-wissenschaftliches-arbeiten-kompakt/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_320" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/hienerth-cover.gif"><img class="size-full wp-image-320" title="hienerth-cover" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/hienerth-cover.gif" alt="Cover Hienerth: Wissenschaftliches Arbeiten kompakt" width="120" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Cover Hienerth/Huber/Süssenbacher (Hrsg.): Wissenschaftliches Arbeiten kompakt, Verlag Linde international</p></div>
<p>„Wissenschaftliches Arbeiten kompakt“ ist vor allem für Studierende und BetreuerInnen in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gedacht.<br />
Die drei AutorInnen – Claudia Hienerth, Fachhochschulprofessorin an der IMC Fachhochschule Krems, Beate Huber, Leiterin des Instituts für Personal- und Wissenmanagement an den FH Wien-Studiengängen der WKW, und Daniela Süssenbacher, Fachbereichsleiterin am Institut für Journalismus und Medienmanagement der FH Wien-Studiengänge der WKW – haben versucht, in ihrem Ratgeber die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens in einfacher Sprache und auf verständliche Weise zu erklären.</p>
<p><strong>Aufbau des Buchs</strong></p>
<p>Das Buch beginnt mit dem „Fundament des wissenschaftlichen Arbeitens“, worin es besonders um den Sinn und die Bedeutung von Wissenschaft als solcher geht. Es werden die unterschiedlichen Wissenschaftsarten aufgezählt, die verschiedenen Qualitätskriterien behandelt sowie zwischen Grundlagenforschung und angewandter Forschung unterschieden. Außerdem erklären die AutorInnen gleich, was Wissenschaftstheorien sind und wie der Unterschied zwischen logischen, empirischen, nicht wahrheitsfähigen und zusammengesetzten Aussagen aussieht. Dazu ist auch das Kapitel „Hypothesen“ aufschlussreich, in dem erklärt wird, was Hypothesen sind, welchen Zweck sie erfüllen und wie sie entwickelt werden. Auch im Kapitel „Definitionen“ und „Modelle und Theorien“ wird deren Zweck und Bedeutung kurz und präzise erläutert, allerdings leider ausschließlich in Hinblick auf die Geisteswissenschaften.</p>
<p>Das zweite Kapitel des Buchs stellt die Anforderungen und Bewertungskriterien von wissenschaftlichen Arbeiten dar und geht dabei besonders auf die Bewertungskriterien von Bachelor- und Masterarbeiten ein. Interessant sind vor allem die Erklärungen, wie die unterschiedlichen Arbeiten gestaltet werden können und wie das Arbeiten in einer Gruppe leichter fallen kann.</p>
<p>Im dritten Kapitel wird der Entstehungsprozess einer wissenschaftlichen Arbeit behandelt. Beginnend mit der Phase der Themensuche, wozu unterschiedliche Techniken wie Brainstorming und Mind Mapping erklärt werden, geht es weiter mit der Phase der Themeneingrenzung, Themenbewertung und Themenformulierung. Danach folgt die Konzeptions- und Bearbeitungsphase, die Untersuchungsplanungsphase und Datenerhebungs- und Datenauswertungsphase. Abschließend gehen die AutorInnen darüber hinaus auch auf die Korrektur- und Begutachtungsphase ein.<br />
Darauf aufbauend werden im Kapitel 5 der Aufbau und die Bestandteile einer wissenschaftlichen Arbeit beschrieben. Hier wird besonders auf die Gliederung, ihre Funktion, Systematik und ihre Formen eingegangen, aber auch darauf, was auf einem Titelblatt alles stehen muss. Etwas zu kurz sind leider die Erklärungen zum Vorwort und zu den Verzeichnissen ausgefallen. Hier wäre es schön gewesen, wenn die AutorInnen auch erklärt hätten, was ein Vorwort alles beinhalten muss und wie Verzeichnisse erstellt werden.</p>
<p>Im Kapitel 6 werden die wichtigsten Erhebungs- und Auswertungsmethoden dargelegt, was durchaus interessant ist, aber für Studierende der Naturwissenschaften nicht immer das Richtige. Das Kapitel „Statistische Grundlagen“ ist sicher gut gemeint, aber in seinen Erklärungen doch etwas vage. Statistik ist eben, wie viele KollegInnen mit Bedauern festgestellt haben, ein Thema, das nicht auf zehn Seiten erklärt werden kann.</p>
<p><strong>Formale Kriterien und Gestaltung mit textverarbeitenden Programmen<br />
</strong><br />
In den Kapiteln 7 und 8 kommen die Regeln des Schreibens und Argumentierens und die formalen Kriterien wissenschaftlicher Arbeiten. Hier sind vor allem die Kapitel „Makrostruktur der Argumentation“ und „Sprachliche Gestaltung“ sehr empfehlenswert. Hilfreich ist auch das Kapitel „Arten von Zitaten“, darin werden die unterschiedlichen Zitiermöglichkeiten mit zahlreichen Beispielen anschaulich beschrieben.</p>
<p>Im Kapitel „Gestaltung mit textverarbeitenden Programmen“ soll erklärt werden, wie in Word 2007 Seitenränder, Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Seitennummerierung erstellt, Überschriften formatiert, Seiten- und Abschnittsumbrüche durchgeführt, Zahlen und Symbole eingefügt  und Abbildungen und Tabellen gestaltet werden oder mit Format- und Dokumentvorlagen gearbeitet wird. Allerdings geht das alles leider nicht so einfach, wie hier behauptet wird. Es können auch die erforderlichen Schritte und Funktionen, im Gegensatz zur Darstellung im Buch, nicht einfach analog zu anderen Textverarbeitungsprogrammen angewendet werden.</p>
<p>Abschließend werden im Kapitel 9 alle möglichen Tipps und Tricks zum Schreiben und Veröffentlichen einer wissenschaftlichen Arbeit vorgestellt.<br />
„Zeitmanagement“, „Umgang mit zeitlichen Problemen“ und „Gestaltung des Arbeitsortes und Arbeitsplatzes“ hätten wohl eher an den Anfang des Buchs gehört.<br />
Die Erklärungen zu den verschiedenen Methoden des Exzerptierens sind sehr gut gelungen, recht sinnvoll auch der Hinweis, dass die jeweilige Exzerptmethode davon abhängt, welche Aufgabe zu lösen ist, ob eine schriftliche Arbeit, eine Präsentation oder eine Prüfung ansteht.<br />
Ein weiterer nützlicher Tipp rät, ein Journal zu führen, um den Überblick über die eigenen Aktivitäten zu bewahren. Auch der Hinweis, dass die Überschriften im Haupttext einer wissenschaftlichen Arbeit völlig mit dem Inhaltsverzeichnis übereinstimmen müssen, kann gar nicht oft genug wiederholt werden.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Ein gelungener Ratgeber für EinsteigerInnen, der durchaus hilft, einen groben Überblick zu gewinnen, sich jedoch weniger mit den Details beschäftigt, wie an eine wissenschaftliche Arbeit herangegangen wird.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
<p>Claudia Hienerth, Beate Huber, Daniela Süssenbacher<br />
Wissenschaftliches Arbeiten kompakt<br />
215 Seiten, Broschur<br />
€ 29,20<br />
ISBN 978-3-7143-0162-5<br />
Linde international, Wien, 2009</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor: Erfolg bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 11:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>quirchtmayr_redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaftliches Arbeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[„Erfolgreich bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen“ von Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor ist ein fächerübergreifender Ratgeber sowohl für StudienanfängerInnen als auch für Studierende in fortgeschrittenen Semestern.
Das Buch beginnt ungewohnterweise mit dem Teil „Lesen im Studium“. Hier lernt der Leser oder die Leserin die verschiedenen Lesemethoden kennen, das Arbeiten mit Texten, das <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2010/02/26/steffen-stock-patricia-schneider-elisabeth-peper-und-eva-molitor-erfolg-bei-studienarbeiten-referaten-und-prufungen/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_481" class="wp-caption alignleft" style="width: 130px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/stock-erfolgreich-studienarbeiten_springer.gif"><img class="size-full wp-image-481" title="stock-erfolgreich-studienarbeiten_springer" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/stock-erfolgreich-studienarbeiten_springer.gif" alt="Buchcover Steffen Stock u. a.: Erfolg bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen, Springer Verlag" width="120" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">Buchcover Steffen Stock u. a.: Erfolg bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen, Springer Verlag</p></div>
<p>„Erfolgreich bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen“ von Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor ist ein fächerübergreifender Ratgeber sowohl für StudienanfängerInnen als auch für Studierende in fortgeschrittenen Semestern.</p>
<p>Das Buch beginnt ungewohnterweise mit dem Teil „Lesen im Studium“. Hier lernt der Leser oder die Leserin die verschiedenen Lesemethoden kennen, das Arbeiten mit Texten, das Markieren und Exzerpieren. Vor allem die Sechs-Schritt-Methode PQ4R (Preview = Übersicht über den Abschnitt gewinnen, Questions = Fragen an den Text formulieren, Read = genau lesen, Reflect = über den gelesenen Inhalt nachdenken, Recite = das Gelesene wiederholen und notieren, Review = die Aufzeichnungen überprüfen) erweist sich dabei als hilfreicher Tipp. Allerdings ist das Kapitel relativ kurz gehalten.</p>
<p><strong>Typen von Leistungsnachweisen, Bewertungskriterien, Prüfungsangst</strong></p>
<p>Im zweiten Teil des Buchs erfahren die LeserInnen, wie man/frau sich auf die unterschiedlichen Anforderungen von Studienarbeiten und Prüfungen vorbereiten kann. Zuerst gehen die AutorInnen auf die unterschiedlichen Typen von Leistungsnachweisen ein. Hilfreich sind hier vor allem die Tipps im Kapitel „Referat und Präsentation“ und „Mündliche Prüfungen“. Prägnant und aussagekräftig werden die wichtigsten Punkte zusammengefasst, auf die man/frau beim Präsentieren einer Arbeit oder bei einer mündlichen Prüfung achten sollte. Weniger aufschlussreich sind allerdings die Ratschläge im Kapitel „Klausur“ ausgefallen. Dass davon abzuraten ist, bei Prüfungen zu schummeln, ist wohl allen klar. Und diejenigen, die es trotzdem tun, sollten sich dabei wenigstens nicht erwischen lassen.<br />
Danach beschäftigen sich die AutorInnen mit den grundlegenden Bewertungskriterien einer Leistung und zeigen, welche Ansprüche die PrüferInnen im Allgemeinen an die Studierenden stellen. Im Kapitel „Vorbereitungen auf Leistungsnachweise und Prüfungen“ wird erklärt, wie man/frau sich allein oder in der Gruppe gezielt auf Prüfungen vorbereitet und was sich gegen Prüfungsangst unternehmen lässt. Nützlich sind hier vor allem die angebotenen Faustregeln für eine gute Mitschrift. Interessant, aber weniger neu sind die Tipps zum richtigen Lernen, und die Ratschläge gegen Prüfungsangst und Lampenfieber fallen in den Bereich „Klassiker“.</p>
<p><strong>Phasen des wissenschaftlichen Schreibens</strong></p>
<p>Der dritte Teil „Schreiben im Studium: Von der Seminararbeit zur Abschlussarbeit“ beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Hilfsmitteln für die verschiedenen Phasen des wissenschaftlichen Schreibens. Besonders hilfreich sind die Hinweise auf die sogenannten „Schreibstimuli“ im Kapitel „Kreative Schreibtechniken“, die helfen sollen, wenn man/frau Schwierigkeiten hat, sich auf ein Thema einzulassen.<br />
Recht gut sind auch die Fragen im Kapitel „Internet als Informationsquelle“, die man/frau sich immer stellen sollte, wenn man/frau Quellen aus dem Internet verwendet.<br />
Das Kapitel „Gliederung“ ist zwar nicht uninteressant, aber doch etwas oberflächlich angelegt. Denn dass eine Arbeit in Einleitung, Hauptteil und Schlussteil gegliedert werden muss, ist wohl schon vor der Lektüre jedem klar. Während es sicher weiterhilft, etwas über die verschiedenen Gliederungstypen zu erfahren, wird leider erst im Kapitel „Textkörper“ erklärt, was eine Einleitung, ein Hauptteil und ein Schlussteil beinhalten sollen.<br />
Dafür sind die Tipps im Kapitel „Formalia“ recht praktisch: Die LeserInnen erfahren dort, welche Normen beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit beachtet werden müssen. Die Erklärungen sind anschaulich mit Beispielen ausgestattet.<br />
Das Kapitel „Sprache und Stil“ beschäftigt sich damit, welche Formulierungen beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit vermieden werden sollten. Auch hier werden die Erklärungen mit vielen Beispielen zum besseren Verständnis unterstützt.<br />
In den „Grundregeln des Zitierens“ erfahren die LeserInnen sehr viel über das richtige Zitieren. Besonders erwähnenswert ist hier die Erklärung, wie Abbildungen ordentlich zitiert werden.<br />
Das Kapitel „Fußnoten“ ist grundsätzlich nicht schlecht, da aber in naturwissenschaftlichen Arbeiten ohnehin keine Fußnoten verwendet werden sollen, für uns nicht weiter von Belang.<br />
Weiters erklären die AutorInnen, wie ein Literaturverzeichnis auszusehen hat und was Tabellen und Abbildungen zu beinhalten haben, allerdings nicht, wie man/frau sie erstellt.<br />
Im Kapitel „Textüberarbeitung“ bieten die AutorInnen einige durchaus hilfreiche Checklisten an, mit deren Hilfe sich besser der Überblick bewahren lässt, worauf bei der Überarbeitung einer wissenschaftlichen Arbeit geachtet werden sollte.<br />
Die Tipps zum Überwinden von Schreibhemmungen und Blockaden sind – wie gehabt – nützlich, wenn auch nicht neu.</p>
<p><strong>Die technische Seite </strong></p>
<p>Der vierte Teil beschäftigt sich vor allem mit der technischen Seite des Schreibens einer Arbeit. Dabei gehen die AutorInnen vor allem auf die Literaturrecherche und den Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen, Layout und Datensicherung ein.<br />
Gut ist hier vor allem das Kapitel „Textverarbeitungsprogramme“, in dem die AutorInnen die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Textverarbeitungsprogramme, unter anderem Word, OpenOffice, Latex und iWorkPages, beschreiben. Besonders gelungen ist die Tabelle 19 im Unterkapitel „Vergleich der Textverarbeitungsprogramme“, wo die verschiedenen Programme übersichtlich miteinander verglichen und bewertet werden.<br />
Die Erklärungen zum Layout sind jedoch eher ungenau ausgefallen. Hier fehlen präzise Anleitungen, wie etwas gestaltet werden kann und warum es sich so empfiehlt.</p>
<p>Der fünfte Teil besteht aus Erfahrungsberichten von BetreuerInnen aus den verschiedenen Disziplinen, die auf die Studierenden sicher beruhigend wirken. Es ist immer schön, daran erinnert zu werden, dass viele Menschen in dieser Lebens- und Arbeitsphase von denselben Problemen geplagt werden und sie sich höchstwahrscheinlich bewältigen lassen.</p>
<p>„Erfolg bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen“ bietet auf jeden Fall eine Fülle hilfreicher Tipps und Tricks, unter anderem den Hinweis, dass es sinnvoll ist, möglichst viel Literatur zu lesen, bevor der Niederschrift der Arbeit begonnen wird. Aufschlussreich ist sicher auch der Zeitplan, den die AutorInnen vorstellen. Dabei regen sie an, nicht einen allgemein gehaltenen Plan zu entwerfen, sondern zu versuchen, den Zeitplan konkret in Stunden zu fassen.<br />
Im Kapitel „Empirie“ geben die AutorInnen auch einen allgemeinen Überblick über die gängigen Auswertungsmethoden und ihre Durchführung – lesenswert, aber für Studierende der Naturwissenschaften zu ungenau.</p>
<p><strong>Schlussbemerkung</strong></p>
<p>Im Großen und Ganzen ist das Buch sicher ein hilfreicher und sinnvoll aufgebauter Ratgeber, der gute, manchmal überraschende Tipps und interessante Beispiele bietet und beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit durchaus weiterhelfen kann. Allerdings geben die AutorInnen eher einen groben Überblick zu den einzelnen Themen und gehen selten ins Detail.</p>
<p>Redaktion &#8220;Wissenschaftliches Schreiben&#8221;</p>
<p>Steffen Stock, Patricia Schneider, Elisabeth Peper und Eva Molitor<br />
Erfolg bei Studienarbeiten, Referaten und Prüfungen<br />
207 Seiten, Broschur<br />
€ 16,95<br />
ISBN: 978-3540888154<br />
Springer, Berlin, Jänner 2009</p>
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