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	<description>Das Blog des Verlags Guthmann-Peterson für den Workshop „Wissenschaftliches Schreiben“ an der Universität für Bodenkultur Wien.</description>
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		<title>Atlas der Globalisierung</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 13:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der „Atlas der Globalisierung“ steht unter dem Zeichen des Zusammenbruchs der globalen Wirtschaft. Bereits im Vorwort macht Serge Halimi, Direktor von Le Monde diplomatique, Paris,  darauf aufmerksam, dass sich unsere schnell ändernde Welt mit immer neuen Problemen und Ereignissen befassen muss – sei es mit der „Bruchlandung des Neoliberalismus“ (S. 9) oder mit der <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/07/05/atlas-der-globalisierung/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_853" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/atlas-globalisierung.gif"><img class="size-full wp-image-853" title="atlas-globalisierung" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/atlas-globalisierung.gif" alt="Buchcover Atlas der Globalisierung" width="160" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">Atlas der Globalisierung</p></div>
<p>Der „Atlas der Globalisierung“ steht unter dem Zeichen des Zusammenbruchs der globalen Wirtschaft. Bereits im Vorwort macht Serge Halimi, Direktor von Le Monde diplomatique, Paris,  darauf aufmerksam, dass sich unsere schnell ändernde Welt mit immer neuen Problemen und Ereignissen befassen muss – sei es mit der „Bruchlandung des Neoliberalismus“ (S. 9) oder mit der destabilisierten Lage der Welt. Der Weiterbestand uns vertrauter Systeme ist nur mehr eine Frage der Zeit.</p>
<p>Alle Beiträge sind von Fachleuten und WissenschaftlerInnen geschrieben, so dass eine detaillierte Darstellung sowie eine multiperspektivische Herangehensweise an vergangene und zukünftige Entwicklungen gewährleistet ist. Diese Perspektivenvielfalt schlägt sich bereits in den unterschiedlichen Querschnitten nieder, die durch den Text führen. Befasst sich Kapitel 1 zum Beispiel mit der neuen Weltkunde und ihren Phänomenen wie Migration, alternder Gesellschaft, dem Rohstoff-Boom, Cyberterrorismus und vielem mehr, stellt Kapitel 2 den Kapitalismus in der Krise vor. Es befasst sich mit Steuern, Fonds und Geld allgemein sowie der Frage, wer für die Krise eigentlich aufkommt.<span id="more-852"></span></p>
<p>Für Studierende der bodenkundlichen Fächer besonders interessant ist das Kapitel 3, das sich mit der „Zukunft der Energie“ befasst. Verschiedene Rohstoffe sowie ihre Verfügbarkeit, Langlebigkeit, Beschaffung, die damit verbundenen Gefahren und auch Alternativen werden hier genau untersucht und den LeserInnen sehr übersichtlich aufgezeigt.</p>
<p>Überhaupt besticht der „Atlas der Globalisierung“ nicht nur durch seinen Inhalt, sondern auch durch seine Form und das Design. Es ist sicher eine gute Anregung, auch für werdende NaturwissenschaftlerInnen, sich gut anzuschauen, wie die Inhalte wiedergegeben werden, weil sie trotz der Komplexität des Themas ausgesprochen verständlich kommuniziert werden.</p>
<p>Auch die Art und Weise, wie die Abbildungen und Grafiken aufbereitet sind, ist ein guter Anhaltspunkt für die eigenen Arbeiten. Farben und Raster sind größtenteils so gestaltet, dass auch sehbehinderte Menschen sie lesen können. Selten findet man eine Ausnahme, wie etwa auf Seite 15 eine Abbildung in Brauntönen, die für Menschen mit eingeschränkter Sehleistung schwer voneinander zu unterscheiden sind.</p>
<p>Nachdem in den ersten drei Kapiteln generelle Themen behandelt wurden, beschäftigen sich die folgenden Teile vor allem mit konkreten Beispielen. Neben den USA, Polen und Japan wird auch die Arktis als letzte Grenze der Globalisierung untersucht. Dieses Gebiet, obwohl lange Zeit nicht sonderlich attraktiv, wird nun, begünstigt durch den Klimawandel, immer nutzbarer für die umliegenden Staaten, so dass immer mehr Länder einen Gebietsanspruch auf Teile dieses Kontinents stellen. Außerdem werden die dort vermuteten Rohstoffvorkommen durch die immer länger befahrbaren Seepassagen besser erreichbar.<br />
Das fünfte Kapitel geht speziell auf Afrika ein, sowohl auf die wirtschaftlichen und religiösen als auch auf die sozialen Probleme, die auf dem Kontinent vor allem durch die Einmischung von außen entstehen.</p>
<p>Der Schlussteil widmet sich weiteren ungelösten Konflikten auf der Welt. Egal, ob es sich dabei um gesellschaftliche Aspekte wie das zunehmende Selbstbewusstsein der jüngeren Generation in der Westsahara oder um interkulturelle Schwierigkeiten wie die Ohnmacht der Nato in Afghanistan geht, der „Atlas der Globalisierung“ beleuchtet die Fragen auf professionelle und dennoch verständliche Art.</p>
<p>Zuletzt ist noch zu sagen, dass der Atlas  in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung sein kann: wenn man das eigene Schulwissen auffrischen und erweitern will oder wenn es darum geht, politische, soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, der Atlas bildet auf jeden Fall eine gute Grundlage, auch um die eigenen Aktivitäten und Forschungen in einem großen Zusammenhang zu sehen und auch Verbindungen zu Themen zu bemerken, die man zuvor nicht ohne Weiteres erkannt hätte. In diesem Punkt ist auch eine weiterführende Link-Liste am Ende jedes Kapitels sehr ergiebig, die eine eigenständige Vertiefung in die Themen ermöglicht.</p>
<p>Der „Atlas der Globalisierung“ erscheint regelmäßig, meistens in zwei Versionen, als Broschur und als gebundene Ausgabe, der auch eine CD-Rom beiliegt.</p>
<p>Wolf Peterson/Gloria Hofmeister</p>
<p>Herausgegeben von Alain Gresh und anderen: Atlas der Globalisierung. Sehen und verstehen, was die Welt bewegt. Le Monde diplomatique/TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH, Berlin 2009.<br />
213 Seiten, 13 € [D]/ 13,40€ [A]<br />
ISBN (Festeinband): 978-3-937683-25-6<br />
ISBN (Broschur): 978-3-937683- 24-9</p>
<p>Bestelladresse:<br />
tazshop<br />
Rudi-Dutschke-Straße 23<br />
10969 Berlin<br />
www.monde-diplomatique.de/atlas</p>
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		<item>
		<title>10. Thema: Don&#8217;t panic too early</title>
		<link>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/20/10-thema-dont-panic-too-early/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 14:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsplan für eine wissenschaftliche Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nehmen Sie sich bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen, folgende Tipps zu Herzen, um das Aufkommen von Panik weitestgehend zu vermeiden:

Rechtzeitiges Planen.
Zeitgerecht einen Betreuer finden und alle wichtigen Punkte 	besprechen.
Zeitplan vor allem bei längeren Arbeiten aufstellen.
Sich an diesen halten und nicht ablenken lassen.
Die Arbeitsschritte von Themenfindung Recherche, 	wissenschaftlichem Arbeiten und Schreiben definieren und einhalten.
Pausen und <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/20/10-thema-dont-panic-too-early/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nehmen Sie sich bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen, folgende Tipps zu Herzen, um das Aufkommen von Panik weitestgehend zu vermeiden:</p>
<ul>
<li>Rechtzeitiges Planen.</li>
<li>Zeitgerecht einen Betreuer finden und alle wichtigen Punkte 	besprechen.</li>
<li>Zeitplan vor allem bei längeren Arbeiten aufstellen.</li>
<li>Sich an diesen halten und nicht ablenken lassen.<span id="more-758"></span></li>
<li>Die Arbeitsschritte von Themenfindung Recherche, 	wissenschaftlichem Arbeiten und Schreiben definieren und einhalten.</li>
<li>Pausen und Ruhezeiten einplanen, auf ausreichend Freizeit und 	Bewegung achten.</li>
<li>Beratung und Hilfe ( z. B. für die Kinderbetreuung) suchen.</li>
<li>Entspannungsübungen lernen.</li>
<li>Halten Sie immer etwas zum Notieren bereit, um Einfälle auch 	unterwegs festhalten zu können.</li>
<li>Wechseln Sie verschiedene Tätigkeiten (zum Beispiel 	Schreiben, Lesen, Internetrecherche,&#8230;) ab, um das Aufkommen von 	Eintönigkeit zu vermeiden.</li>
<li>Planen Sie auch Ihren Tagesablauf.</li>
<li>Auf kreative Phasen reagieren und gegebenenfalls vom Plan 	abweichen.</li>
<li>Nehmen Sie eine unaufgeräumte Wohnung so weit wie möglich 	in Kauf und lassen Sie sich nicht von nebensächlichen Dingen, wie 	Brösel auf dem Fußboden ablenken.</li>
<li>Planen Sie auch Zeit für unvorhergesehene Feiertage, Feste 	und Verpflichtungen ein.</li>
<li>Konzentrieren Sie sich für eine bestimmte Dauer nur auf 	diese eine Arbeit und fangen Sie währenddessen nicht mit weiteren 	Projekten an.</li>
<li>Machen Sie Backups.</li>
<li>Suchen Sie sich KorrekturleserInnen.</li>
<li>Gehen Sie immer sicher, dass genügend Papier und Toner im 	Drucker vorhanden sind.</li>
<li>Suchen Sie sich Ausweicharbeitsmöglichkeit für Notfälle 	(räumlich bei Familie und/oder Computer, falls der eigene streikt).</li>
<li>Achten Sie auf eine vernünftige Ernährung.</li>
</ul>
<p>Beachten Sie diese Liste nicht als vollständig. Sie können jederzeit noch Punkte anfügen, die eine Verbesserung Ihrer Arbeitsleistung und -moral mit sich bringen können.</p>
<p>Viel Erfolg!</p>
<p>Anna Steiner/Wolf Peterson</p>
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		</item>
		<item>
		<title>9. Thema: Layout leicht gemacht</title>
		<link>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/20/9-thema-layout-leicht-gemacht/</link>
		<comments>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/20/9-thema-layout-leicht-gemacht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 14:12:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplan für eine wissenschaftliche Arbeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/?p=755</guid>
		<description><![CDATA[Arbeiten mit Formatvorlagen (Absatzformaten)
Eine große Hilfe beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit sind die Absatzformate. Wenn Sie solche Formatvorlagen verwenden, können Sie sich viel Mühe ersparen, weil Sie mit einem Handgriff alle Überschriften, die Zeichengröße in einer Textart etc. ändern können, ohne den gesamten Text durchsuchen zu müssen.
Halten Sie sich bei der Formatierung der Absätze immer <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/20/9-thema-layout-leicht-gemacht/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Arbeiten mit Formatvorlagen (Absatzformaten)</h3>
<p>Eine große Hilfe beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit sind die Absatzformate. Wenn Sie solche Formatvorlagen verwenden, können Sie sich viel Mühe ersparen, weil Sie mit einem Handgriff alle Überschriften, die Zeichengröße in einer Textart etc. ändern können, ohne den gesamten Text durchsuchen zu müssen.</p>
<p>Halten Sie sich bei der Formatierung der Absätze immer an bewährte klassische Vorbilder: Verwenden Sie also lieber die Times New Roman oder die Arial und nicht ausgefallene Schriftarten wie die „Wedding“, auch wenn Ihnen diese Schrift besonders gut gefällt. Die Überschriften sollten sich deutlich vom Lauftext abheben, aber auch nicht so groß sein, dass sonst kaum mehr Text auf die Seite passt.</p>
<p>Das Formatieren von Text mit Absatzformaten bringt zwei Vorteile: Erstens können Sie die Formate im Nachhinein leichter ändern, wenn Sie z. B. statt der Times New Roman eine Arial haben möchten. Außerdem bleiben die Textformate voneinander unterscheidbar, auch wenn Sie das Textdokument auf einem anderen Rechner öffnen und es ein wenig anders ausschaut.<span id="more-755"></span></p>
<p>Wenn Sie neue Formatvorlagen erstellen möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:</p>
<h4>Word</h4>
<p>Word: Format / Formatvorlage und Formatierungen / Neue Formatvorlage anklicken.</p>
<p lang="de-DE">Es öffnet sich ein Fenster „Neue Formatvorlage von Formatierung erstellen“. Darin können Sie Ihre neue Formatvorlage wie gewünscht definieren.</p>
<h4 lang="de-DE">OpenOffice</h4>
<p lang="de-DE">OpenOffice: Format / Formatvorlagen / Rechter Mausklick auf eine bereits angelegte Formatvorlage / Neu</p>
<p lang="de-DE">Es öffnet sich ein Fenster „Absatzvorlage“. Darin können Sie Ihre neue Formatvorlage wie gewünscht definieren.</p>
<p lang="de-DE">Wenn Sie häufiger Texte schreiben, dann können Sie sich immer an Ihre einmal festgelegten, bewährten Absatzformate halten. Damit ersparen Sie sich auch, jeden neuen Text eigenhändig zu formatieren, und er wird auch nicht unübersichtlich und uneinheitlich wirken.</p>
<p lang="de-DE">Bitte beachten Sie von vornherein die Vorgaben Ihrer Universität und Ihres Instituts ebenso wie eventuelle Vorlieben Ihrer ProfessorInnen. Wenn Sie eine Masterarbeit, Diplomarbeit oder Dissertation schreiben, dann schauen Sie sich die entsprechenden Arbeiten, die in den letzten Monaten an Ihrem Institut erschienen sind, an. So erhalten Sie gute Hinweise, wie Ihre Arbeit gestaltet sein sollte.</p>
<h4>Einige zusätzliche Hinweise</h4>
<p lang="de-DE">Silbentrennung: Wenn Sie die automatische Silbentrennungsfunktion verwenden, dann sollten Sie die Trennungen bei der Schlusskorrektur gut kontrollieren. Setzen Sie manuelle Silbentrennungen nie mit einem festen Strich (einfach auf der Tastatur), sondern immer mit einer weichen Silbentrennung (bei Word z. B. strg.-), damit der Trennungsstrich verschwindet, falls der Text sich noch verändert. Sie ersparen sich damit viel Mühe und den LeserInnen unschöne, unnötige Striche im Text.</p>
<p>Es ist besser, keine Einzüge am Beginn von Absätzen zu machen. Falls Einzüge unbedingt notwendig sind, dann legen Sie ein Absatzformat mit einem Einzug in der ersten Zeile an, aber machen Sie bitte keine Einzüge mit Leerzeichen oder Tabulatoren.</p>
<p lang="de-DE">Wenn Sie einen Absatz auf die nächste Seite schieben möchten, dann fügen Sie bitte einen fortlaufenden Seitenumbruch ein und keine zusätzlichen Leerzeilen.</p>
<p lang="de-DE">Formatieren Sie Aufzählungen so einheitlich wie möglich. Zu viele verschiedene Aufzählungsarten machen den Text unübersichtlich!</p>
<p lang="de-DE">Das Absatzzeichen (Enter, Return) bitte nur dann am Ende einer Zeile oder eines Satzes verwenden, wenn Sie einen neuen Absatz machen möchten.</p>
<p>Testen Sie bitte früh genug, ob Ihr Drucker die Hervorhebungen in kursiver Schrift, mathematische und statistische sowie aus anderen Sprachen stammende Zeichen (Sonderzeichen wie die Cedille in François oder die Tilde in mañana) und etwaige Fußnotenzeichen korrekt ausdrucken kann. Je früher Sie technische Schwierigkeiten ausbessern bzw. umgehen können, desto besser.</p>
<p lang="de-DE">Bei Querverweisen vermeiden Sie lieber Seitenangaben und geben den entsprechenden Abschnitt an. Wenn Sie unbedingt wollen, setzen Sie Seitenzahlen in der letzten Korrektur vor, wenn der vollständige Umbruch schon feststeht.</p>
<p lang="de-DE">Sollten Sie Textstellen aus anderen Dokumenten verwenden, stellen Sie bitte vorher das Format des Dokuments so um, dass es dem in Ihrem Text entspricht. Bitte stellen Sie in den Word-Dokumenten als Sprache „Deutsch&#8221; ein. Wenn Sie fremdsprachige Texte importieren, stellen Sie danach in Ihrem eigenen Dokument wieder auf Deutsch um.</p>
<h3>Aufzählungen</h3>
<p>Definieren Sie für Aufzählungen eigene Absatzformate und benennen Sie die Formate so, dass Sie sie wiedererkennen, also zum Beispiel „Aufzählung Standard“ und „Aufzählung Nummerierung“. <strong> </strong>Legen Sie die Abstände der Aufzählungen untereinander ebenfalls in der Absatzvorlage fest, am besten immer einheitlich.<em> </em>Je mehr verschiedene Aufzählungen ein Text hat, desto unübersichtlicher wird er für die LeserInnen, die dann nicht mehr zwischen den verschiedenen Aufzählungsarten unterscheiden können.</p>
<p lang="de-DE">Als kritischer Punkt beim Schreiben entpuppt sich meist die fortlaufende Nummerierung von Aufzählungen. Wenn Sie einen Absatz mit 1. beginnen, dann Ihren Text schreiben und die Enter-Taste drücken, entsteht sofort ein neuer Absatz mit der Nummer 2. Sie können das verhindern, indem Sie – je nachdem, welches Textprogramm Sie verwenden – eine weiche Zeilenschaltung setzen. In OpenOffice ist das z. B. Shift + Enter. Am besten, Sie merken sich gleich von Anfang an die richtige Tastenkombination! Die automatische Nummerierung kann auch immer wieder ein- und ausgeschaltet werden. In Word schaltet man sie durch das  zweimalige Drücken der „Enter“-Taste aus. Sie können dann in Ruhe einen Zwischentext schreiben. Word führt die Nummerierung danach wieder weiter, wo Sie vorher waren. Wenn Sie aber ohne Zwischentext fortlaufend nummerieren möchten, drücken Sie einfach „Enter“ und weiter geht’s mit der Nummerierung.</p>
<p lang="de-DE">Übernahme von Formaten: Wenn Sie Text aus anderen Formaten übernehmen, dann können Sie in Word bestimmen, welches Format der eingefügte Text haben soll. Nach dem Einkopieren öffnet sich ein kleines Roll-up, in dem Sie die gewünschte Auswahl treffen können. Bei ganz schwierigen Texten empfiehlt sich der Umweg über eine Kopie in eine RTF-Datei. Dafür öffnen Sie z. B. Wordpad, importieren den Text dort hinein, speichern die Datei, schließen Wordpad und verwenden den Text weiter: Alle Formatierungen sind verschwunden – oder sollten es zumindest sein.</p>
<h3>Zitate und Fußnoten</h3>
<p lang="de-DE">Im Allgemeinen sind Fußnoten in naturwissenschaftlichen Arbeiten nicht vorgesehen. Sie sollten auch bei anderen Arbeiten auf der Universität für Bodenkultur Wien auf Fußnoten verzichten. Einzige Ausnahme wäre eventuell die Erläuterung von Maß- oder Größenangaben, wenn sie zum ersten Mal vorkommen, falls sie nicht allgemein geläufig oder im Abkürzungsverzeichnis angeführt sind.</p>
<p lang="de-DE">Zitate, auch lange Zitate, werden in Anführungszeichen gesetzt und sollten nicht eigene Absätze bilden.</p>
<h3>Textimport</h3>
<p lang="de-DE">Aus Zeitgründen kann es sinnvoll sein, Text aus einer anderen Datei herüber zu kopieren. Dabei gehen Sie bitte wie folgt vor:</p>
<p lang="de-DE">Schließen Sie Ihr aktuelles Dokument.</p>
<p>1. Öffnen Sie das Dokument, aus dem Sie den Text importieren möchten, und löschen Sie alle Abschnittswechsel. Die Abschnittswechsel erkennen Sie entweder in der Normalansicht des Dokuments oder in der Layoutansicht, nachdem Sie in der Kopfleiste auf das Symbol „¶ einblenden/ausblenden“ geklickt haben.</p>
<p>2. Dann markieren Sie den gewünschten Text, kopieren ihn, schließen das Dokument und fügen ihn an der gewünschten Stelle in Ihr wieder geöffnetes aktuelles Dokument ein.</p>
<p>3. Nach dem Einkopieren des Textes gehen Sie von Absatz zu Absatz und formatieren die Absätze mit den Absatzformaten „Standard“ und den anderen von Ihnen gewünschten Absatzformaten der Dokumentvorlage um. Nicht mehr benötigte Absatzformate können Sie löschen oder sich nicht mehr anzeigen lassen.</p>
<p>Es empfiehlt sich, während dieses Vorgangs – ebenso wie nach allen anderen größeren Arbeiten wie Suchen/Ersetzen usw. – die Datei zwischendurch immer wieder manuell abzuspeichern, weil es dabei leicht zu Programmabstürzen und somit zu Datenverlusten kommen kann. Außerdem sollten Sie Fremddateien vor dem Öffnen immer auf Viren untersuchen und einen vollständigen Virencheck Ihres Systems vornehmen. Dies gilt auch für Bilder, Tabellen, Software usw.</p>
<p lang="de-DE">Wichtiger Hinweis: Es kann sein, dass sich bestimmte Absatzformate von Texten aus anderen Word-Dateien nicht löschen lassen. Das kann u. a. daran liegen, dass es sich um Word-Standardvorlagen handelt oder nach Absätzen auch die nachfolgende Leerzeile zum nächsten Absatz mit dem Absatzformat des vorigen Absatzes definiert ist, ohne dass das auf den ersten Blick zu erkennen wäre. Achten Sie bei der Umformatierung darum auch immer auf die Leerzeilen zwischen den Absätzen. Sie können sich anschließend etwas mehr Übersicht bei den Absatzformaten verschaffen, indem Sie sich im Menü „Format“ unter „Formatvorlagen“ nur die „Benutzten Absatzformate“ anzeigen lassen.</p>
<h3 lang="de-DE">Abschnittswechsel</h3>
<p lang="de-DE">Abschnittswechsel werden verwendet, um einen eigenständigen Textteil zu erstellen, der z. B. im Gegensatz zu den anderen Seiten keine Seitennummerierung aufweist oder quergestellt werden soll.</p>
<p lang="de-DE">Abschnittswechsel legt man folgendermaßen an:</p>
<p lang="de-DE">Word 2003: Einfügen / Manueller Umbruch / Nächste Seite anklicken</p>
<p lang="de-DE">Word 2007: Seitenlayout /Umbrüche/ Nächste Seite</p>
<p lang="de-DE">OpenOffice: Einfügen / Manueller Umbruch/ Seitenumbruch anklicken / unter „Vorlage“ die gewünschte Seite auswählen</p>
<p lang="de-DE">Wenn Sie wieder zum Standardformat bzw. zu einem anderen Seitenformat zurückkehren möchten, dann müssen Sie neuerlich einen Abschnittswechsel durchführen.</p>
<h3>Seitenumbruch</h3>
<p lang="de-DE">Neben einem Abschnittswechsel ist es auch möglich einen neuen Seitenumbruch einzufügen. Dies macht man dann, wenn z. B. eine Grafik oben auf einer neuen Seite stehen soll. Also nicht solange Enter drücken bis Sie die neue Seite erreicht haben sondern über die Funktion „Einfügen“ und „Manueller Umbruch“ eine neue Seite einfügen.</p>
<p lang="de-DE">Word 2003: Einfügen / Manueller Umbruch / Seitenumbruch anklicken</p>
<p lang="de-DE">Word 2007: Seitenlayout /Umbrüche/ Seite</p>
<p lang="de-DE">OpenOffice unterscheidet nicht zwischen Seitenumbruch und Abschnittswechsel. Bei einem Seitenumbruch können Sie eine andere Vorlage für die seite auswählen. Wenn Sie in OpenOffice auf die nächste Seite springen wollen, dann gehen Sie wie folgt vor:</p>
<p lang="de-DE">Einfügen / Manueller Umbruch / Seitenumbruch anklicken / unter „Vorlage“ die gewünschte Seite auswählen (z. B. „Standard“)</p>
<h2 lang="de-DE">Schluss</h2>
<p>Bei einer wissenschaftlichen Arbeit, vor allem bei einer Abschlussarbeit, geht es nicht um eine  besonders kreative und künstlerische Gestaltung. Es geht um den Inhalt und den optischen Gesamteindruck, der dem Charakter und dem Inhalt Ihrer Arbeit entsprechen sollte. Eine Forschungsarbeit ist keine kreative Spielwiese, es sei denn, Sie sind an einer Kunsthochschule.</p>
<p>Investieren Sie Ihre Zeit lieber in den Inhalt und in eine gute Schreib- und Ausdrucksweise. Scheuen Sie sich nicht davor, neben einschlägigen Websites auch ein traditionelles Wörterbuch wie den Duden zu Rate zu ziehen.</p>
<p>Unbedingt zu empfehlen ist es, jeden Text, am besten mehrmals, durchzulesen und auch auf Rechtschreibfehler zu überprüfen. Das gibt nach der automatischen Rechtschreibprüfung Ihres Textprogramms noch einen letzten Schliff.</p>
<p>Sie haben außerdem die Möglichkeit, die <em>Vorlagen für Dissertationen und Diplomarbeiten</em> zu benutzen, die der Verlag Guthmann-Peterson für die Universität für Bodenkultur Wien angefertigt hat. Sie finden diese Vorlagen auch hier auf dieser Website.</p>
<p>Anna Steiner/Wolf Peterson</p>
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		</item>
		<item>
		<title>8. Thema: Schrift und Hervorhebung</title>
		<link>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/20/8-thema-schrift-und-hervorhebung/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 14:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsplan für eine wissenschaftliche Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Auszeichnen von Text
Als „Auszeichnen von Text“ wird das Hervorheben von einzelnen Wörtern oder ganzen Textabschnitten durch kursive oder fette (bold) Schrifteinstellung oder andere Hervorhebungsarten (unterstrichen, Kapitälchen) bezeichnet.
Grundsätzlich gilt für die Auszeichnung von Text: Weniger ist mehr! Gerade für systematisch denkende NaturwissenschaftlerInnen ist es eine große Versuchung, mehrere Auszeichnungsarten zu kombinieren, um inhaltliche Zusammenhänge herauszuarbeiten. <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/20/8-thema-schrift-und-hervorhebung/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Das Auszeichnen von Text</h3>
<p>Als „Auszeichnen von Text“ wird das Hervorheben von einzelnen Wörtern oder ganzen Textabschnitten durch kursive oder fette (bold) Schrifteinstellung oder andere Hervorhebungsarten (unterstrichen, Kapitälchen) bezeichnet.</p>
<p>Grundsätzlich gilt für die Auszeichnung von Text: Weniger ist mehr! Gerade für systematisch denkende NaturwissenschaftlerInnen ist es eine große Versuchung, mehrere Auszeichnungsarten zu kombinieren, um inhaltliche Zusammenhänge herauszuarbeiten. Leider wirkt es aber auf die LeserInnen recht verwirrend, wenn auf derselben Seite unterstrichene Überschriften, kursive Zitate, fette Sätze und womögliche bunte Stellen. Beschränken Sie sich lieber auf eine einzige Auszeichnungsart, wie z. B. kursiv, um Ihren Text übersichtlich zu halten.<span id="more-753"></span></p>
<h3>Absatzformate verwenden!</h3>
<p>Am besten verwenden Sie für den Text, die Überschriften, die Abbildungs- und Tabellenbeschriftungen immer dieselben Absatzformate, die Sie vorher einheitlich festlegen. Ändern Sie die Absatzformate im Nachhinein nicht manuell, weil diese Änderungen dann auch im Inhaltsverzeichnis aufscheinen, das Sie über die Funktion „Inhaltsverzeichnis erstellen“ generieren. Gestalten Sie Ihren Text am besten so, wie es auf Ihrem Institut üblich ist, Ihre Kreativität ist woanders besser aufgehoben!</p>
<p>In geistes- und sozialwissenschaftlichen Arbeiten ist es nicht unüblich, dass längere Zitate in einer etwas kleineren Schrift ca. 1 cm vom linken Rand eingezogen werden. Definieren Sie auch dafür ein eigenes Absatzformat.</p>
<p>Gesperrte Schrift – größere Abstände zwischen den Buchstaben – gilt in Mitteleuropa als Hervorhebungsart. Im englischsprachigen Raum erscheint Text oft nur gesperrt, weil er auf Spaltenbreite ausgeschlossen ist. Um Missverständnisse zu vermeiden, raten wir Ihnen sehr von Sperrungen im Text ab.</p>
<p>Wenn Sie eine Textstelle wirklich besonders formatieren müssen (z. B. eine Aufzählung mit vorangestelltem Gedankenstrich oder anderen Zeichen), dann tun Sie das bitte über ein Absatzformat und nicht mit der manuellen Definition.</p>
<p>Anna Steiner/Wolf Peterson</p>
 <img src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=753" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>7. Thema: Zeichensetzung und Abkürzungen</title>
		<link>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/20/7-teil-zeichensetzung-und-abkurzungen/</link>
		<comments>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/20/7-teil-zeichensetzung-und-abkurzungen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 13:59:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsplan für eine wissenschaftliche Arbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben den allgemein gebräuchlichen Abkürzungen, die Sie in jedem Wörterbuch finden, gibt es in den verschiedenen Fachrichtungen unterschiedliche Maßeinheiten und Abkürzungen. Solche nicht allgemein verständlichen Abkürzungen sollten Sie erklären, wenn sie zum ersten Mal im Text vorkommen, wenn es viele sind, legen Sie am besten ein eigenes Verzeichnis dafür an, das nach dem Inhaltsverzeichnis steht.
Falls <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/20/7-teil-zeichensetzung-und-abkurzungen/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben den allgemein gebräuchlichen Abkürzungen, die Sie in jedem Wörterbuch finden, gibt es in den verschiedenen Fachrichtungen unterschiedliche Maßeinheiten und Abkürzungen. Solche nicht allgemein verständlichen Abkürzungen sollten Sie erklären, wenn sie zum ersten Mal im Text vorkommen, wenn es viele sind, legen Sie am besten ein eigenes Verzeichnis dafür an, das nach dem Inhaltsverzeichnis steht.</p>
<p>Falls in Ihrem Fach verschiedene Abkürzungen für dasselbe verwendet werden oder international unterschiedlich sind, erkundigen Sie sich am besten auf Ihrem Institut oder bei Ihren ProfessorInnen, wie es hier gewünscht wird.</p>
<p>Auf jeden Fall ist es sehr zu empfehlen, dass Sie innerhalb einer Arbeit nicht verschieden abkürzen, also nicht am Anfang EUR schreiben und gegen Ende dann das Eurozeichen verwenden. Längere Arbeiten entstehen oft aus mehreren kürzeren Texten, die zusammengefasst und ergänzt werden. Da empfiehlt es sich, dass Sie beim nochmaligen Durchlesen auch auf die Abkürzungen ein Auge haben.</p>
<p><span id="more-750"></span></p>
<h3>Ein paar Feinheiten</h3>
<p>Wenn Sie z. B. die Währung Euro nicht ausschreiben wollen, sondern das Eurozeichen setzen wollen, setzen Sie das Sonderzeichen € ein. Wenn Sie Ihre Arbeit schließlich ausdrucken oder in einem anderen Programm bearbeiten wollen, vergewissern Sie sich vorher, ob diese Sonderzeichen richtig dargestellt werden.</p>
<p>Das Copyrightzeichen „<span style="font-family: Times New Roman,serif;">©&#8221; finden Sie bei Ihren vorinstallierten Sonderzeichen. </span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Die Sonderzeichen finden Sie in Word 2003 + 2007 über Einfügen / Symbol (Weitere Symbole), in OpenOffice über Einfügen / Sonderzeichen. Man kann die Sonderzeichen (Symbole) im Word auch durch Shortcuts (Tastenkombination) einsetzen. Zum Beispiel:</span></p>
<p lang="de-DE">Auslassungspunkte: … (Alt+Strg+.)</p>
<p lang="de-DE">Gedankenstrich: – (Strg+Shift+-)</p>
<p lang="de-DE">Copyright-Zeichen: © (Strg+Alt+c)</p>
<p lang="de-DE">Paragrafzeichen: § (Shift+3)</p>
<p>„<span style="font-family: Times New Roman,serif;">Strg+Leertaste“ (OpenOffice „STRG+M“) entfernt alle Zeichenformatierungen wie kursiv, fett usw. in einem markierten Text.</span></p>
<p>Geschützte Leerschritte: Zwischen Abkürzungen wie z. B. oder u. a. gehört an und für sich ein Abstand, weil ein Buchstabe mit Punkt ein ganzes Wort ersetzt. Es ist aber unschön, wenn die beiden Teile beim Umbruch in verschiedenen Zeilen landen, darum setzt man am besten einen geschützten Leerschritt, bei Word normalerweise mit „Shift+Strg+Leertaste“. Geschützte Leerschritte sind auch sehr günstig, wenn die Maßeinheit nicht von ihrer Zahl getrennt werden soll, also 15 %, 840 km, 120 m².</p>
<p>Die automatische Korrekturfunktion kann Ihnen dafür eine gute Hilfe sein, aber Sie müssen darauf achten, dass Sie sie richtig einstellen.</p>
<p>Sie können auch die Suchfunktion benutzen, um Ihren Text durchzugehen und Fehler aufzuspüren, dazu geben Sie einen Teil des gesuchten Ausdrucks ein, z. B. „B.“ und gehen den Text daraufhin durch. So finden Sie blitzschnell alle Abweichungen..</p>
<p>Das richtige Zeichen für Auslassungen sind drei Punkte, vor denen ein Abstand kommt. Wenn sie am Ende eines Satzes stehen, kommt kein zusätzlicher Punkt dazu.</p>
<p>Bindestriche (die kurzen Striche, die man unten rechts auf der Tastatur findet) verbinden, trennen und ersetzen Wörter und Silben, z. B. EU-Richtlinie, Recycling-Vorrichtung, Länder- und Bundesgesetze.</p>
<p>Gedankenstriche (die langen Striche, die Sie bei den Sonderzeichen finden) kennzeichnen Einschübe, einen Wechsel in der Gedankenrichtung oder ersetzen die Worte „bis“ oder „gegen“:</p>
<p>Die Richtlinie sah – nicht anders als in den früheren Jahren – eine statistische Erfassung vor.</p>
<p>Das Endspiel FC Süßenbrunn – Kickers United verlief dramatisch.</p>
<p>Die Entwicklungen folgten dem erwarteten Schema – allerdings nur bis Mai.</p>
<p>Dr. Susanna Harringer</p>
 <img src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=750" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Arbeiten mit Office 2010?</title>
		<link>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/19/wann-ist-es-sinnvoll-mit-office-2010-zu-arbeiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 14:21:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Probleme bei der Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Troubleshooting]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bereits öfters bei der Vorstellung der Programmversion in den verschiedenen Medien erwähnt, gibt es in Word 2010 erhebliche Änderungen im Vergleich zu den vorherigen Versionen. Ein sinnvolles und effizientes Arbeiten ist also nur dann möglich, wenn man sich wirklich intensiv mit dem Programm auseinandersetzt. Das braucht seine Zeit und lohnt sich wahrscheinlich nur für <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/04/19/wann-ist-es-sinnvoll-mit-office-2010-zu-arbeiten/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_746" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/Gießen-Office2010.gif"><img class="size-full wp-image-746" title="Gießen-Office2010" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/Gießen-Office2010.gif" alt="Gießen/ Nakanishi: &quot;Office 2010&quot;" width="160" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Gießen/ Nakanishi: &quot;Office 2010&quot;</p></div>
<p>Wie bereits öfters bei der Vorstellung der Programmversion in den verschiedenen Medien erwähnt, gibt es in Word 2010 erhebliche Änderungen im Vergleich zu den vorherigen Versionen. Ein sinnvolles und effizientes Arbeiten ist also nur dann möglich<strong>,</strong> wenn man sich wirklich intensiv mit dem Programm auseinandersetzt. Das braucht seine Zeit und lohnt sich wahrscheinlich nur für diejenigen, die in Zukunft viel mit dem Programm arbeiten und auch umfangreichere Texte schreiben<strong> </strong>wollen.</p>
<p>Um Word 2010 vollkommen ausschöpfen zu können, ist es sehr günstig<strong>,</strong> sich auch mit den anderen Programmen des Office-Pakets zu beschäftigen, denn nicht nur Word hat sich mit 2010 verändert, sondern auch die Programme Excel, Outlook und Access.<br />
Am rationellsten ist es, bei allen Programmen dieselbe Version des Office-Pakets zu verwenden,<strong> </strong>weil dadurch Kompatibilität unter ihnen gewährleistet ist.<br />
Problematisch kann dadurch natürlich der Austausch von Dateien mit anderen sein, wenn sie frühere Programmversionen verwenden. Es gibt zwar den Kompatibilitätsmodus von Word, verlassen sollten Sie sich aber nicht darauf, und wenn es um wirklich wichtige Daten geht, dann ist vorher ein Test zu empfehlen<strong>.<span id="more-743"></span></strong></p>
<p>Viele Ratgeber wie etwa „Das Franzis Handbuch für Office 2010. Word. Excel, Outlook“ aus dem Franzis Verlag besprechen die Veränderungen in der neuen Version.<br />
Übersichtlich und knapp wird dort zusammengefasst, welche Neuerungen hinzugekommen sind. Dazu zählt<em><strong> </strong></em>vor allem das Menüband, aber auch Funktionen wie spezielle künstlerische Effekte, die Sie dazu verwenden können, Bilder mit unterschiedlichsten Einstellungen und Befehlen zu verändern. Neu ist auch die Funktion „Screenshoot“, die Ihnen erlaubt, Bilder von Bildschirm-Fenstern in Ihr Dokument direkt einzufügen. Für wissenschaftliche Arbeiten gilt aber meistens<strong> </strong>das Prinzip „weniger ist mehr“. Die Kreativität sollte in den Inhalt fließen aber nicht in die Gestaltung. Und denken Sie bitte immer auch an die Menschen, die z. B. wegen einer angeborenen Rot-Grün-Schwäche Farben nur schwer oder gar nicht erkennen können.</p>
<p>Das Franzis Handbuch für Office 2010<strong> </strong>erklärt<strong> </strong>die Änderungen jedoch noch weiter und gibt einen Überblick über die neuen Funktionen der einzelnen Programme.</p>
<p>In Excel 2010 sind die Funktionen Livevorschau, Hyperlinks entfernen, Speichern der Version und andere Änderungen hinzugekommen. Mit Hilfe der Livevorschau können Sie sich<strong> </strong>vor dem tatsächlichen Einfügen von Daten zunächst anzeigen lassen, wie das Programm die Daten nach der Übertragung darstellen wird.<br />
Praktisch ist auch der Befehl <em>Hyperlinks entfernen</em>, zu dem Sie über die Schaltfläche <em>Löschen</em> gelangen. Dieser Befehl erlaubt es Ihnen, Hyperlinks, die zum Beispiel beim Kopieren übernommen wurden, mit einem Klick zu entfernen, anstatt sie, wie in früheren Versionen, einzeln aus den Zellen zu löschen.<br />
Ebenfalls neu ist, dass Excel, wenn Sie einmal vergessen sollten<em><strong>, </strong></em>Ihre Arbeit abzuspeichern, Ihnen beim nächsten Öffnen die Möglichkeit anbietet, Ihre Datei noch einmal abzurufen.</p>
<p>Bei Word gibt es neben dem neuen „Menüband“ auch die neue Funktion „Auswahlbereich“, die es u. a. nun erlaubt, beim Schreiben eines Dokuments die Bilder auszublenden<strong>.</strong> Dorthin kommen Sie über <em>Auswahl und Sichtbarkeit.</em> Das Franzis Handbuch für Office 2010<strong> </strong>erklärt auch dies relativ anschaulich.</p>
<p>Wenn es einem jedoch zu mühsam ist, sich mit Word 2010 genauer auseinanderzusetzen, könnte man sich auch andere Schreibprogramme überlegen. Die können zwar meist etwas weniger, sind aber auch weniger kompliziert<strong>.</strong> Nicht umsonst ist Word berühmt, wenn nicht sogar berüchtigt, für seine Programmabstürze, die ganze Dissertationen hinweggerafft haben, oder sein unkontrolliertes Verhalten bei einfachen Formatierungsfunktionen.<br />
Für alltägliche Ansprüche wäre Open Office eine sehr gute, stabile und kostenlose Alternative. Es hat ein paar Funktionen weniger, aber für viele Menschen es ist wesentlich angenehmer zu handhaben. Für ambitionierte Menschen, die viel z. B. mit Formeln und Bildern arbeiten wollen, wäre das Programm LaTeX sicher eine gute Wahl. Es ist auch kostenlos, aber wirklich durchaus anspruchsvoll.</p>
<p>Eine gewisse Eingewöhnungsphase wird man natürlich<em><strong> </strong></em>bei jedem neuen Programm erwarten müssen, nicht nur bei Office 2010.<strong> </strong>Wenn man sich aber für ein Produkt aus dem Hause Microsoft entscheidet, dann bietet „Das Franzis Handbuch für Office 2010“ einen guten Einstieg in die neue Programmversion.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --> <!-- 		@page { margin: 2cm } 		TD P { margin-bottom: 0cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --> <!-- 		@page { margin: 2cm } 		TD P { margin-bottom: 0cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p>Giessen, Saskia / Nakanishi, Hiroshi<br />
Das Franzis Handbuch für Office 2010<br />
Word- Excel- Outlook<br />
500 Seiten<br />
25,00 Eur[D] / 25,70 Eur[A]<br />
978-3-645-60055-2<br />
Poing: Franzis Verlag 2010</p>
 <img src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=743" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Seitennummerierung in Word – Ein immer wiederkehrendes Problem und seine Lösung</title>
		<link>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/03/31/die-seitennummerierung-in-word-%e2%80%93-ein-immer-wiederkehrendes-problem-und-seine-losung/</link>
		<comments>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/03/31/die-seitennummerierung-in-word-%e2%80%93-ein-immer-wiederkehrendes-problem-und-seine-losung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 14:15:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Troubleshooting]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/?p=684</guid>
		<description><![CDATA[Eines der häufigsten in Word auftretenden Probleme ist die richtige Seitennummerierung. Immer wieder kommt es zu Schwierigkeiten, weil die Programmierung von Word nicht sehr übersichtlich ist und die Bedienung auch in der aktuellen Version 2010 nicht intuitiv erfolgen kann. Die wichtigsten Punkte sind folgende:

Die Definition der Seitennummern 	ist mit der Funktion „Abschnitte und Abschnittswechsel“ 	verknüpft. <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/03/31/die-seitennummerierung-in-word-%e2%80%93-ein-immer-wiederkehrendes-problem-und-seine-losung/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der häufigsten in Word auftretenden Probleme ist die richtige Seitennummerierung. Immer wieder kommt es zu Schwierigkeiten, weil die Programmierung von Word nicht sehr übersichtlich ist und die Bedienung auch in der aktuellen Version 2010 nicht intuitiv erfolgen kann. Die wichtigsten Punkte sind folgende:</p>
<ol>
<li>Die Definition der Seitennummern 	ist mit der Funktion „Abschnitte und Abschnittswechsel“ 	verknüpft. Im Gegensatz zum Textverarbeitungsprogramm des 	kostenlosen OpenOffice-Pakets hat 	Word nicht die Funktion der Seitenvorlagen, und es ist deshalb auf 	den ersten Blick nicht erkennbar, in welchem Abschnitt man sich 	befindet. Klicken Sie auf das Zeichen „Absatzmarken und 	ausgeblendete Formatierungssymbole“ in der oberen 	Navigationsleiste, dann werden die Seitenumbrüche und 	Abschnittswechsel angezeigt.<span id="more-684"></span></li>
<li>Zur Bearbeitung der 	Seitennummerierung und der Abschnitte müssen Sie zweimal in den 	unteren Bereich der Seite klicken.</li>
<li>Der nächste Stolperstein ist die 	Verknüpfung der einzelnen Abschnitte untereinander. Diese 	Verknüpfung erkennen Sie an der Markierung „Wie vorherige“ und 	Sie können die Verknüpfung auch durch Abklicken wieder 	ausschalten. Das ist dann der Fall, wenn Sie ein Dokument mit Seiten 	mit Nummerierung und mit Seiten ohne Nummerierung haben.</li>
<li>Unangenehm ist auch, dass das 	Programm nach Ausschalten der Funktion „Abschnitte“ immer 	dorthin springt, wo der Cursor zum letzten Mal gestanden ist. Das 	wird vor allem dann lästig, wenn Sie Abschnitte geändert haben und 	sich dann die Seiten anschauen wollen, wie sie nach der Änderung 	ausschauen. Ein Klick in die Seite und Sie finden sich an der alten 	Stelle wieder. Es ist deshalb ganz sinnvoll, den Cursor zu Beginn 	der Seitennummerierung an den Anfang des Dokuments zu setzen.</li>
<li>Als StudierendeR werden Sie oft mit diesem Thema zu tun haben. Es empfiehlt sich deshalb, eine Textdatei mit den wichtigsten Funktionen anzulegen, die Sie immer wieder benötigen, und bei der Erstellung neuer Dokumente stets von diesem „Musterdokument“ wegarbeiten. Hilfreich für Studierende der Universität für Bodenkultur Wien sind auch die Vorlagen für Bachelorarbeiten und Dissertationen.</li>
</ol>
<p>Im Nachfolgenden finden Sie die wichtigsten Routinen zur Erstellung der Seitennummerierung in Word 2003, 2007 und 2010. Wichtig ist in allen Fällen, dass Sie sich von Word nicht aus der Ruhe bringen lassen. Eventuell hilft Ihnen auch eine Kollegin oder ein Kollege, und manchmal nützt auch das Recherchieren im Netz oder der Griff zu einer Einführung in Word.</p>
<h3>Seitennummerierung im Word 2003</h3>
<p><strong>Schritt 1</strong></p>
<p>Fußzeile erstellen:</p>
<p><em>Ansicht/Kopf- und Fußzeile</em></p>
<p><strong>Schritt 2:</strong></p>
<p>Zwischen Kopf- und Fußzeile wählen:</p>
<p><em>Curser in Fußzeile setzen</em></p>
<p><strong>Schritt 3:</strong></p>
<p>Seitennummerierung:</p>
<p><em>Option Seitenzahl auswählen</em></p>
<p><strong>Schritt 4:</strong></p>
<p>Seitenzahl Anordnung:</p>
<p><em>In der Symbolleiste Links- oder rechtsbündig einstellen</em></p>
<p><strong>Schritt 5:</strong></p>
<p>Auf erster Seite <strong>keine</strong> Seitennummerierung:</p>
<p><em>Kopf- und Fußzeilentools öffnen/Seite einrichten/Layout/Erste Seite anders</em></p>
<p><strong>Schritt 6</strong></p>
<p>Bei den darauffolgenden Seiten auch <strong>keine</strong> Seitennummerierung:</p>
<p>Auf erste Seite am Seitenende hineinklicken</p>
<p>Abschnittsumbrüche erstellen:</p>
<p><em>Einfügen/Manueller Umbruch/Abschnittsumbruch/Nächste Seite</em></p>
<p>Solange auf jeder Seite wiederholen, bis die Seite erreicht ist, wo die Nummerierung beginnen soll</p>
<p><strong>Schritt 7</strong></p>
<p>Gerade und ungerade Seiten:</p>
<p><em>Kopf- und Fußzeilentools/Unterschiedliche gerade und ungerade Seiten</em></p>
<p>(Für ungerade Seiten linksbündig) In Fußzeile mit ungerader Seite klicken</p>
<p><em>Kopf- und Fußzeilentools/Seitenzahl einfügen/linksbündig</em></p>
<h3>Seitennummerierung im Word 2007</h3>
<p><strong>Schritt 1</strong></p>
<p>Seitennummerierung in Fußzeile:</p>
<p><em>Einfügen/Seitenzahl/Seitenende</em><span style="font-family: Wingdings;"><em></em></span><em> Wählen zwischen rechts-, linksbündig etc.</em></p>
<p><strong>Schritt 2:</strong></p>
<p>Auf erster Seite <strong>keine</strong> Seitennummerierung:</p>
<p><em>Kopf- und Fußzeilentools/Erste Seite anders</em></p>
<p><strong>Schritt 3:</strong></p>
<p>Bei den darauffolgenden Seiten auch <strong>keine</strong> Seitennummerierung:</p>
<p>Auf erste Seite am Seitenende hineinklicken</p>
<p>Abschnittsumbrüche erstellen:</p>
<p><em>Seitenlayout/Umbrüche/Abschnittsumbruch/Nächste Seite</em></p>
<p>Solange auf jeder Seite wiederholen, bis die Seite erreicht ist, wo die Nummerierung beginnen soll</p>
<p>In die Fußzeile, in der die Seitennummerierung beginnen soll, hineinstellen und Verknüpfung zur vorherigen Zeile lösen.</p>
<p><em>Kopf- und Fußzeilentools/mit vorheriger verknüpfen abklicken</em></p>
<p>Seitenzahl einfügen</p>
<p><em>Einfügen/Seitenzahl/Seitenende</em></p>
<p><strong>Schritt 4:</strong></p>
<p>Gerade und ungerade Seiten</p>
<p><em>Kopf- und Fußzeilentools/Untersch. gerade ungerade Seiten</em></p>
<p>In Fußzeile mit ungerader Seite klicken (Beispiel für rechtsbündig)</p>
<p><em>Einfügen/Seitenzahl/Seitenende/Einfache Zahl 3</em></p>
<p>In Fußzeile mit gerader Seite klicken (Beispiel für linksbündig)</p>
<p><em>Einfügen/Seitenzahl/Seitenende/Einfache Zahl 1</em></p>
<h3>Seitennummerierung im Word 2010</h3>
<p><strong>Schritt 1</strong></p>
<p>Fußzeile erstellen:</p>
<p><em>Einfügen/Fußzeile</em></p>
<p><strong>Schritt 2:</strong></p>
<p>Kopf- und Fußzeilentools:</p>
<p><em>Einfügen/Fußzeile/Fußzeile bearbeiten</em></p>
<p><strong>Schritt 3:</strong></p>
<p>Seitennummerierung:</p>
<p><em>Seitenzahlen/Seitenende/Einfache Zahl</em></p>
<p><strong>Schritt 4:</strong></p>
<p>Auf erster Seite <strong>keine</strong> Seitennummerierung:</p>
<p><em>Kopf- und Fußzeilentools/Erste Seite anders</em></p>
<p><strong>Schritt 5:</strong></p>
<p>Bei den darauffolgenden Seiten auch <strong>keine</strong> Seitennummerierung:</p>
<p>Auf erste Seite am Seitenende hineinklicken</p>
<p>Abschnittsumbrüche erstellen:</p>
<p><em>Seitenlayout/Umbrüche/Abschnittsumbruch/Nächste Seite</em></p>
<p>Solange auf jeder Seite wiederholen, bis die Seite erreicht ist, wo die Nummerierung beginnen soll</p>
<p><strong>Schritt 6:</strong></p>
<p>Start der Nummerierung:</p>
<p>(Die Nummerierung soll beispielsweise mit Seite 5 beginnen)</p>
<p><em>Kopf- und Fußzeilentools/Seitenzahlen/Seitenzahlen formatieren/Beginnen bei 4</em></p>
<p><strong>Schritt 7</strong></p>
<p>Gerade und ungerade Seiten:</p>
<p><em>Kopf- und Fußzeilentools/Unterschiedliche gerade und ungerade Seiten</em></p>
<p>In Fußzeile mit gerader Seite klicken (muss leer sein)</p>
<p>Seitennummerierung</p>
<p><em>Seitenzahlen/Seitenende/Einfache Zahl</em></p>
<p>Gerade Seitenzahlen rechtsbündig</p>
<p><em>Start/rechts</em></p>
<p>Gloria Hofmeister/Wolf Peterson</p>
 <img src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/plugins/feed-statistics.php?view=1&post_id=684" width="1" height="1" style="display: none;" />]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ulrich Bien: Einfach. Alles. Wissen.</title>
		<link>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/03/15/ulrich-bien-einfach-alles-wissen/</link>
		<comments>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/03/15/ulrich-bien-einfach-alles-wissen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 13:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber für Studierende]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/?p=677</guid>
		<description><![CDATA[Einfach. Alles. Merken.“ nennt Ulrich Bien seinen Ratgeber und verspricht, dass man sich damit alles, was man will, zuverlässig für lange Zeit merken kann.
Er ist Gedächtnistrainer und „Experte für effektives Lernen und Arbeiten“, außerdem Lehrbeauftragter an der Universität Eichstätt für Erwachsenenbildung und Pädagogik. Hundertprozentig überzeugt von seiner Methode beginnt er damit, wieso es auch in <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/03/15/ulrich-bien-einfach-alles-wissen/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_678" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/bien-einfach-alles-wissen-cover.gif"><img class="size-full wp-image-678" title="bien-einfach-alles-wissen-cover" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/bien-einfach-alles-wissen-cover.gif" alt="Ulrich Bien &quot;Einfach. Alles. Wissen&quot;" width="160" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">Ulrich Bien &quot;Einfach. Alles. Wissen&quot;</p></div>
<p>Einfach. Alles. Merken.“ nennt Ulrich Bien seinen Ratgeber und verspricht, dass man sich damit alles, was man will, zuverlässig für lange Zeit merken kann.<br />
Er ist Gedächtnistrainer und „Experte für effektives Lernen und Arbeiten“, außerdem Lehrbeauftragter an der Universität Eichstätt für Erwachsenenbildung und Pädagogik. Hundertprozentig überzeugt von seiner Methode beginnt er damit, wieso es auch in unserer &#8211; oder vor allem in unserer modernen &#8211; Zeit wichtig ist, sich so viel wie möglich zu merken, ohne auf das Internet oder andere Hilfsmittel angewiesen zu sein. Und dabei führt seiner Meinung nach nicht Veranlagung oder Training, sondern einzig und allein die richtige Merktechnik zum Erfolg.<br />
Enthusiastisch und mit vielen kleinen und großen Grafiken beschreibt er die vier wichtigen Gesichtspunkte der Informationsverarbeitung: das Verbildern und Übersetzen, das Verbinden, die Routen-Technik – die dann im Buch genau vorgestellt wird –, und schließlich das Verdichten von Informationen (S. 14).<br />
Seiner Meinung nach zeichnen sich diese Merktechniken vor allem dadurch aus, dass sie für alle möglichen Wissensgebiete anwendbar sind, egal, ob es darum geht, eine neue Sprache zu erlernen, ein neues Instrument oder eine mathematische Zahlenfolge, wie zum Beispiel die Zahl π.<br />
Das Geheimnis hinter den Lerntechniken ist dabei „das Verwandeln von abstrakten Fakten in gehirngerechte Informationen“ (S. 28).<span id="more-677"></span><br />
Sehr günstig ist es laut Ulrich Bien auch, wenn seine Methode, sich Sachen zu merken, den Lernenden Spaß macht, denn das Gehirn lernt mehr, wenn man nicht schon mit der Vorstellung „das ist aber langweilig“ an die Sache herangeht. Darum schlägt er auch vor, die Bilder, die man sich zum Merken ausdenkt und miteinander verknüpft, möglichst lustig und bunt zu gestalten, um schnell darauf zurückgreifen zu können. Je auffälliger die Verbilderung in unserem Kopf ausfällt, desto leichter merken wir sie uns.<br />
Neben diesen Techniken sind vor allem Konzentration und Aufmerksamkeit notwendig, um sich viel zu merken. Ohne sie könnten die meisten Merkhilfen gar nicht zum Zug kommen, da wir zuerst die Information brauchen, bevor wir sie „umwandeln“ können. Ein schönes, praxisnahes Beispiel sind die Namen von Leuten, die man gerade kennenlernt. Viel zu oft entfallen sie einem gleich wieder, weil man nicht aufmerksam genug war. Zuerst genau zuhören und anschließend sofort eine Merktechnik anwenden – dann garantiert der Autor dafür, dass man die Namen nicht so bald vergisst.<br />
Ganz wichtig ist es auch, Systeme zu erkennen, Abfolgen auf Gemeinsamkeiten zu untersuchen und sich eine Übersicht vom Ganzen zu verschaffen, damit man in großen Zügen weiß, worum es geht, bevor man sich mit den Details befasst. Bien rät seinen LeserInnen dringend: „Suchen Sie immer und überall nach Übersichten, Zusammenfassungen, Plänen und anderen Hinweisen“ (S. 62), und illustriert seine Darlegungen mit zahlreichen Beispielen, Bildchen, Tabellen und Grafiken. Wenn man die Energie aufbringt, kann man gleich mit den vielen Übungen beginnen und sehen, wie gut sie funktionieren. Ja, wenn … das muss man auf jeden Fall dazusagen, denn es ist kein Buch, das einen in einer energielosen Phase aufrichten könnte, man wird schon vom Durchblättern ganz müde.<br />
Auf jeden Fall ist das Werk fast überreichlich strukturiert und illustriert, und es kommt zusammen mit einer DVD, auf der man sich ein Seminar des Autors anschauen kann, in dem ebenfalls die Merktechniken erklärt und weitere Beispiele durchgenommen werden. Recht vielfältig und nett sind die Literaturhinweise und Links am Schluss des Textes.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es wahrscheinlich durchaus möglich ist, sich mithilfe der vorgestellten Merktechniken verschiedenste Informationen lange zu merken, aber der Zeitaufwand und die notwendige Energie, sich die Bilder, Querverweise und Eselsbrücken auszudenken, ist nicht zu unterschätzen. Für die zügige Vorbereitung auf eine Prüfung oder ein Projekt sind diese Merktechniken wohl nicht das Richtige, nur wenn man sich lange und gründlich mit der Materie beschäftigt, können einem die Tipps und Anleitungen zum „anders denken“ verhelfen &#8211; sofern man denn Gefallen an den Methoden findet.</p>
<p style="text-align: right;">Gloria Hofmeister</p>
<p>Ulrich Bien<br />
Einfach. Alles. Merken.<br />
Geniale Merktechniken für ein  perfektes Gedächtnis.<br />
248 Seiten<br />
€ 16,95 [D] / € 17,50 [A]<br />
978-3-86910-465-2<br />
Hannover, Humboldt, 2010.</p>
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		<title>Margret Wintermantel (Hrsg.): Promovieren heute</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 13:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber für Studierende]]></category>

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In dem Buch „Promovieren heute“ geht es um die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Promotionen im deutschsprachigen Raum möglich sind und welchen Veränderungsprozessen die Promotionsordnungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktuell unterliegen. Erschienen ist das Buch anlässlich der Tagung „Wie willkommen ist der Nachwuchs? Neue Modelle wissenschaftlicher Nachwuchsförderung“, die in Zusammenarbeit zwischen der <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/02/23/edition-korber-stiftung-promovieren-heute/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<div id="attachment_672" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/wintermantel-koerber-stiftung.gif"><img class="size-full wp-image-672" title="wintermantel-koerber-stiftung" src="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/wp-content/uploads/wintermantel-koerber-stiftung.gif" alt="edition Körber-Stiftung &quot;Promovieren heute&quot;" width="160" height="232" /></a><p class="wp-caption-text">Edition Körber-Stiftung &quot;Promovieren heute&quot;</p></div>
<p>In dem Buch „Promovieren heute“ geht es um die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Promotionen im deutschsprachigen Raum möglich sind und welchen Veränderungsprozessen die Promotionsordnungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktuell unterliegen. Erschienen ist das Buch anlässlich der Tagung „Wie willkommen ist der Nachwuchs? Neue Modelle wissenschaftlicher Nachwuchsförderung“, die in Zusammenarbeit zwischen der Körber-Stiftung und dem Konstanzer Wissenschaftsforum 2010 ausgerichtet wurde.</p>
<p>Dabei stellt sich als ein wesentliches Problem heraus, dass es keinen einheitlichen wissenschaftlichen Datenbestand darüber gibt, wer im deutschsprachigen Raum an Dissertationen arbeitet und wann überhaupt der Beginn eines Promotionsvorhabens angesetzt werden kann. Einzig und allein ist naturgemäß bekannt, wie viele Promotionen erfolgreich abgeschlossen wurden.<span id="more-671"></span></p>
<p>In Deutschland liegt das Problem im Föderalismus begründet, weil die Zuständigkeit für alle Belange der Hochschulen bei den Ländern liegt und die Hochschulgesetze weder eine einheitliche Regelung über den Doktorandenstatus beinhalten noch einheitliche Regelungen vorhanden sind, wie sich DoktorandInnen einzuschreiben haben. So kommt es oft vor, dass DoktorandInnen als einfache StudentInnen inskribiert sind. (S. 15)</p>
<p>Eine der wichtigsten Forderungen des Buches ist es deshalb, den Beginn der Promotionsphase einheitlich und verbindlich festzulegen. Darüber hinaus wäre es wichtig, die Kriterien für die Auswahl der Dissertationsthemen eindeutiger zu definieren, dies könnte vor allem bei größeren Forschungsprojekten auch einer unzureichenden Betreuung entgegenwirken. Wenn die Forschungen aus Drittmitteln finanziert werden, stellt sich oft das Problem der kontinuierlichen Betreuung durch die Universität.</p>
<p>Ein grundsätzliches Problem ist auch, dass es bis jetzt nur wenig fächerübergreifende und interdisziplinäre Begleitung und Betreuung von größeren Themenbereichen gibt. Oft sind auch die von den Promovierenden zu erbringenden Dienstleistungen im Lehrbetrieb in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern sehr hoch, und eine nicht zu unterschätzende Schwierigkeit stellt für die Promovierenden die unzureichende Personalausstattung der Universität dar. (S. 17)</p>
<p>Im ersten Teil des Bandes wird auch konsequent auf eine Verbesserung der Situation der Universitäten und der Promovierenden gedrängt. So geht die Herausgeberin darauf ein, dass Promotionen nicht nur für die AbsolventInnen<strong>,</strong> sondern auch für die Universität im Sinne ihrer Profilbildung und ähnlicher Motive wichtig sind. Die erfolgreiche Promotion ist nicht nur eine Bestätigung dafür, dass die Promovierten eigenständig wissenschaftlich arbeiten können, sondern meistens auch eine gute Vorbereitung auf die Arbeitswelt abseits des Universitätsbetriebs. (S. 18)</p>
<p>Warum sind diese Fragen für einen einzelnen Studierenden, der sich eine Promotion überlegt, von Bedeutung?</p>
<p>Der Grund liegt schlichtweg darin, dass im Zuge der Lissabon-Vorgabe der Europäischen Union und des inzwischen vielfach kritisierten Bolognaprozesses auch die Doktorandenausbildung in Österreich, der Schweiz und in Deutschland neu organisiert werden soll. Was also im Moment noch von Gültigkeit ist, kann in wenigen Jahren bereits neuen Ordnungen unterliegen; Entwicklungen, die jede/r Promovierende/r, oder jede/r die/der an Promotion denkt, im Auge behalten sollte. Wenn ich also heute mit einem Promotionsvorhaben anfange, dann sollte ich mir nicht nur überlegen, wie ich meine Doktorarbeit finanziere, organisiere und mit welchen BetreuerInnen ich auf meiner Universität zusammenarbeiten kann, sondern ich muss mir auch um die Rahmenbedingungen meiner Promotion, ihrer Erfolgsaussichten und die beruflichen Perspektiven danach Gedanken machen.</p>
<p>In seinem Beitrag „Auf der Suche nach den Wissenschaftlern von morgen“ stellt Matthias Mayer die drei wesentlichen Felder für die Promotion – Problembewusstsein, wissenschaftliche Kompetenz und Vermittlung (S. 30) – dar und kommt zu dem doch einigermaßen ernüchternden Schluss, dass die Promotion sich „in Deutschland in immer stärkerem Maße zu einem Selektionsmerkmal für den Arbeitsmarkt“ entwickelt. (S. 31) Die Tatsache, dass zunehmend Aufgabenfelder im außeruniversitären Bereich von den Promovierten belegt werden, die dann meist nur mehr wenig mit Forschung zu tun haben, sondern sich mit Management und Verwaltung beschäftigen, sorgt dafür, dass der Gesellschaft gut ausgebildete Fachkräfte für die wissenschaftliche Forschung und die universitäre Lehre verloren gehen.</p>
<p>Der Vorsitzende des österreichischen Wissenschaftsrates Jürgen Mittelstraß betont in seinem Artikel „Der Königsweg zur Promotion“(S. 35) noch einmal das hehre Ziel der Promotion, nämlich, dass das akademische Individuum seine Entfaltung findet und sich die Universität „nach innen wie nach außen als Kern eines Wissenschaftssystems“ darstellt. Seinen Ausgangspunkt stellt natürlich die individuelle Promotion dar, und er beschreibt, wie sich diese Promotion durch die verschiedenen Entwicklungen nach dem Vorbild angelsächsischer PhD-Programme verändert. Er befürchtet, dass die Promotion unter ein “schulisches Paradigma“ (S. 39) gerät, ähnlich wie der Bolognaprozess eine verschulende Wirkung auf den Universitätsalltag bewirkt hat.</p>
<p>Strukturierte Promotionen in Deutschland</p>
<p>In mehreren Beiträgen widmen sich schließlich deutsche Autoren der Veränderung des Promotionsprozesses in der Bundesrepublik durch die Einführung strukturierter Promotionen, für die sie aber bislang wenige Erfolge konstatieren können. Eine statistische Erhebung des DFG- Graduiertenkollegs im Vergleich mit anderen Promotionswegen bietet Material über die Doktorandenausbildung seit den 1990er-Jahren, über die Mobilität der Promovierenden, über ihre Betreuung, über ihre universitäre Einbindung, über ihre Aus- und Weiterbildung und die Dauer der Promotionsphase. Übereinstimmend kann gesagt werden, dass in Deutschland die meisten der Promovierenden nach ihrer Promotion im Berufsleben Fuß fassen konnten. Dies ist ein Befund, der mit hoher Wahrscheinlichkeit auch vom jeweiligen Fach geprägt wird und davon, ob der Promovierende bereits während seines Studiums Kontakt zur Arbeitswelt gehabt hat oder nicht.</p>
<p>Weitere Beiträge gehen auf verschiedene Bestrebungen zur Einführung von Mindeststandards für Promotionen ein, und es werden die Auswirkungen der Bolognakonferenz 2003 auf die Promotionsordnungen sowie die Reformbestrebungen der Universitäten diskutiert.</p>
<p>Lebens- und Karrieresituation</p>
<p>Im dritten Teil werden in einzelnen Fallbeispielen die verschiedenen Promotionsmöglichkeiten im deutschsprachigen Raum vorgestellt, wobei der Ausgangspunkt dafür die „Ergebnisse der Eurodoc-Studie zur Lebens- und Karrieresituation europäischer Doktoranden“ (S. 101) ist.</p>
<p>Entscheidend für eine erfolgreiche Promotion dürften folgende Kriterien sein: die Abschaffung von Barrieren für Mobilität im europäischen Raum und die Bereitschaft der Studierenden, nicht nur im europäischen Ausland zu studieren, sondern auch die Promotion in Angriff zu nehmen. Darüber hinaus sollte man sich Klarheit darüber verschaffen, ob man die Promotion in Angriff nimmt, weil das Karriereziel in der akademischen Forschung liegt oder ob man auf eine Position in der außeruniversitären Forschung hinarbeiten will. (S. 105)</p>
<p>Der dritte Punkt besteht darin, unter welchen Vertragsbedingungen es an den Universität möglich ist, die eigene Forschungstätigkeit auszuüben. Es ist ein Unterschied, ob jemand ein Stipendium, eine Beschäftigung oder eine Anstellung hat oder ob man sich sogar über einen Drittmittelvertrag finanzieren muss. Nicht zuletzt fällt natürlich auch der entsprechende familiäre und damit auch finanzielle Hintergrund ins Gewicht.</p>
<p>In ihrem Beitrag „Karrierewege in der wissenschaftlichen Nachwuchsforschung“ (S. 124) beschreiben Jutta Allmendinger und Julia Schorlemmer, dass das Geschlecht nicht nur in der akademischen Ausbildung, sondern auch bei der Promotion eine wichtige Rolle spielt und, dass Frauen ein standardisiertes Zulassungsverfahren, sowie ein direkter Wettbewerb hilfreich ist (S. 129). Es dürfte auch zutreffen, „dass Frauen mit der persönlichen Abhängigkeit von einem meist männlichen Betreuer weniger gut zurechtkommen als Männer“. (S. 129) Dass Wissenschaftlerinnen mehr leisten müssen als Männer und oft auch keine eigene Familie gründen können, zeigt, dass sich die traditionellen Modelle der wissenschaftlichen Karriereplanung aus dem letzten Jahrhundert ins neue Jahrtausend hinübergerettet haben.</p>
<p>Danach schildern Promovierte in mehreren kürzeren Beiträgen, welche Erfahrungen sie zum Beispiel mit dem DFG-Projekt, mit Promotionen in der Schweiz und in England gemacht haben. Erfahrungsberichte aus anderen europäischen Ländern, wie Italien oder Spanien, fehlen allerdings.</p>
<p>Im letzten Kapitel – „Promovieren in Kooperationen“ – wird die – vor allen Dingen in Deutschland zu beobachtende – Entwicklung diskutiert, dass Fachhochschulen, technische Hochschulen und Universitäten bei Promotionen zusammenarbeiten, und es wird kurz auf die Problematik von künstlerischen Promotionen eingegangen. Entscheidend für jeglichen Fortschritt einer Promotion scheinen auf jeden Fall gute universitäre, wissenschaftliche und finanzielle Voraussetzungen zu sein, wie Alexander Hellgardt in seinem Bericht über seine Promotion an einem Max-Planck-Institut schreibt (S. 172).</p>
<p>Fazit</p>
<p>Das Buch „Promovieren heute“ schildert anschaulich den heutigen Stand der Promotionsmöglichkeiten und -voraussetzungen und die verschiedenen Perspektiven und möglichen Entwicklungen, und es ist für die einzelnen Studierenden auf jeden Fall sinnvoll, sich möglichst umfassend zu informieren, wenn sie ein Promotionsvorhaben beginnen möchten.</p>
<p>Das Buch ist mit EUR 14,&#8211; auch nicht sehr teuer und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sicher findet man „Promovieren heute“ auch in gut sortierten Bibliotheken und kann die wichtigsten Beiträge lesen.</p>
<p>Wolf Peterson gem. mit Gloria Hofmeister</p>
<p>Margret Wintermantel (Hg.)<br />
Promovieren heute.<br />
Zur Entwicklung der deutschen Doktorandenausbildung im europäischen Hochschulraum.<br />
€ 14<br />
188 Seiten<br />
ISBN 978-3-89684-125-4<br />
Edition Körber-Stiftung, Hambrug, 2010</p>
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		<title>6. Thema: Die Rechtschreibung – kein Problem!</title>
		<link>http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/02/19/6-thema-die-rechtschreibung-%e2%80%93-kein-problem/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 13:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitsplan für eine wissenschaftliche Arbeit]]></category>

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Oder sollte Ihnen die traditionelle Methode sympathischer sein: Besorgen Sie sich den aktuellen Duden und schlagen Sie einfach nach! Ein Duden ist <a href="http://www.guthmann-peterson.de/wissenschaftlich-schreiben/2011/02/19/6-thema-die-rechtschreibung-%e2%80%93-kein-problem/">[...]</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Grundsätzlich gilt: Bitte lassen Sie sich nicht von Rechtschreibproblemen beeindrucken! Nehmen Sie lieber die Technik zu Hilfe: Lassen Sie über jeden Ihrer Texte einfach die automatische Rechtschreibkontrolle Ihres Programms laufen und korrigieren Sie dementsprechend!</p>
<p>Oder sollte Ihnen die traditionelle Methode sympathischer sein: Besorgen Sie sich den aktuellen Duden und schlagen Sie einfach nach! Ein Duden ist eine ausgesprochen lohnende Investition, man findet darin außer Rechtschreibhilfen noch viele andere nützliche Tipps. Achten Sie bitte darauf, die aktuelle Ausgabe zu kaufen! Die Ausgabe aus der Schulzeit Ihrer Mutter hilft Ihnen nicht wirklich weiter.</p>
<p>Für den Alltag schnell noch ein paar Tipps:</p>
<p>In der neuen Rechtschreibung hat sich mit dem scharfen S und dem Doppel-S einiges geändert:</p>
<p>Außer in Eigennamen steht nun das scharfe S – „ß“ – nach lang gesprochenen Silben, wie z. B. in Straße, und das Doppel-ss nach kurz gesprochenen Silben, wie z. B. in Gasse. Merksatz: Straßen sind lang – scharfes ß, Gassen sind kurz – Doppel-S.</p>
<p><span id="more-666"></span>Gedankenstrich und Abteilungszeichen: Der Gedanken- oder Bindestrich ist lang – meistens findet man ihn bei den Sonderzeichen im Schreibprogramm und hat vorher und nachher einen Abstand. Er zeigt einen Einschub oder eine Pause oder einen Wechsel des Gedankengangs an oder ersetzt die Worte „bis“ oder „gegen“. Zum Beispiel: Der Abend verlief – soweit man es beurteilen konnte – durchaus erfolgreich. Manchester United – Liverpool: 4 : 4. Die Römer hatten ganz Gallien erobert – bis auf ein kleines Dorf.</p>
<p>Das Abteilungszeichen hingegen ist kurz, Sie finden es rechts unten auf Ihrer Tastatur, und dient zur Trennung oder Verbindung von Worten oder Wortteilen oder ersetzt sie. Beispiele: Für diese Masse kann man Hasel- oder Walnüsse verwenden. Diese 40-km-Distanz war ihm zuviel. In der Mittelwert-Normalverteilung waren interessante Abweichungen festzustellen.</p>
<p>Im Deutschen dürfen Hauptworte nicht mit Abständen getrennt sein! Anders als im Englischen –  woher wir diese neue Unsicherheit importiert haben –, sind Hauptworte bei uns zusammengewachsen: Entweder Sie schreiben „Vierzimmerwohnung“ oder „4-Zimmer-Wohnung“, „Wählerstromanalyse“ oder „Wählerstrom-Analyse“, „Augengel“ oder „Augen-Gel“, aber jedenfalls darf kein Abstand in das Wort hineinkommen. Und bitte nicht mitten im Wort Großbuchstaben setzen (außer beim geschlechtsneutralen Binnen-I): Wort- und Schreibspiele sind der Werbung und dem kreativen Bereich vorbehalten.</p>
<p>Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte Ihrem technischen Helferlein! Natürlich gibt es auch im Internet Rechtschreibdatenbanken, wie z. B. unter <a href="http://www.pons.eu/">www.pons.eu</a>. Achten Sie bitte darauf, dass Sie eine fachlich anerkannte und laufend aktualisierte Quelle benutzen!</p>
<p>Viele Textprogramme bieten auch die Möglichkeit, sich einen Thesaurus anzulegen. Das ist eine Datei, in der Sie die Begriffe und Worte, die das Programm noch nicht kennt, speichern können. Bei zukünftigen Korrekturdurchgängen schaut das Programm dann in dem Thesaurus nach, ob es dieses Wort schon gibt. Das funktioniert aber natürlich nur, solange Sie die Worte in der richtigen Schreibweise in Ihrem Thesaurus auflisten. Sie können diese Datei auch auf einen neuen Rechner oder auf Ihren Laptop kopieren. Den Pfad zu dem entsprechenden Verzeichnis, in dem die Datei installiert werden muss, finden Sie meistens unter „Einstellungen“ oder „Voreinstellungen“.</p>
<p>Viel Erfolg mit Ihrer mühelosen guten Rechtschreibung!</p>
<p>Dr. Susanna Harringer</p>
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