Bericht über den Workshop
„Wissenschaftliches Schreiben und die Arbeit mit Textprogrammen“
Freitag, den 11. Dezember 2009, fand der gemeinsam von der Universität für Bodenkultur Wien und dem Verlag Guthmann-Peterson organisierte Workshop für Studierende „Wissenschaftliches Schreiben und die Arbeit mit Textprogrammen“ in den Räumen der Universitätsbibliothek statt. Die Begrüßung der Studierenden erfolgte durch Frau Mag. Hörl.
Themen
Der Workshop war in drei große Themenbereiche gegliedert: Sprache und Schreiben, Technik und Techniken sowie Organisation und Zeitplanung. In einleitenden Kurzreferaten wurden die wichtigsten Punkte von Frau Dr. Harringer und Herrn Peterson vorgestellt und einzelne Fragestellungen im Gespräch mit den TeilnehmerInnen vertieft.
Die Fragen reichten von den verschiedenen Anforderungen im Laufe des Studiums und den damit verbundenen wissenschaftlichen Arbeiten über die angemessene Sprache und das zielführende Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten, über Aufbau, Gliederung, Rechtschreibung und Quellenangaben, verschiedene Textprogramme und ihre Eigenschaften bis zur Planung und Strukturierung der wissenschaftlichen Tätigkeit und der Notwendigkeit von Zeitplanung und Datensicherung. Darüber hinaus bekamen die TeilnehmerInnen auch Informationen zur Arbeit mit Hilfs- und Grafikprogrammen sowie konkrete Tipps zum Kauf von Computern und Laptops. Hier konnte einer der Teilnehmer seine konkreten Erfahrungen mit bestimmten PCs sehr gut einbringen und den beiden anderen wichtige Erkenntnisse aus seiner Praxis vermitteln.
Arbeit in der kleinen Gruppe
Diese direkte Form der Information und des Gesprächs, bei der gezielt auf konkrete Fragestellungen und Informationsbedürfnisse der TeilnehmerInnen eingegangen werden konnte und das unmittelbare positive Feedback war für alle Beteiligten von großem Vorteil. Deshalb war es letztlich günstig, dass der Workshop im kleinen Rahmen und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, in einer großen Gruppe stattgefunden hat.
Hierbei wurden einzelne Themen wie der Umgang mit wechselnden Eigennamen und den Bezeichnungen von Flüssen und Orten aufgrund von im Laufe der Jahrhunderte geänderten Katastereintragungen, Tücken der Rechtschreibprüfung und problematische Sonderzeichen in der Textverarbeitung sowie das Erstellen von PDFs besprochen und vertieft. Die Studierenden konnten ihre eigenen Erfahrungen einbringen und auf besondere „Fallstricke“ hinweisen.
Zusätzliche Fragestellungen
Nach dem ersten Durchgang haben sich vier zusätzliche Fragestellungen ergeben, die wir mit den TeilnehmerInnen erörtert haben: Themenfindung und Festlegung der Fragestellung, Präsentation der eigenen Arbeit, Aufnahme von Bildmaterial in die Arbeit und Recherche sowie die gemeinsame Arbeit von Studierenden in größeren Gruppen. Im Anschluss an den Workshop wurden dazu im Verlag weitere Informationen zu diesen Themen recherchiert, zusammengestellt und den TeilnehmerInnen per E-Mail geschickt.
Zusammenfassung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich der Workshop in einer kleineren Gruppe unserer Ansicht für den Verlauf und die inhaltliche Konzentration auf die drei Hauptthemen des Workshops als ausgesprochen günstig erwiesen hat. In der kleinen Gruppe konnte gut auf spezifische Fragestellungen und auf persönliche Informationsbedürfnisse der Teilnehmenden eingegangen werden. Dabei wurden von den Studierenden auch Anliegen und Fragen geäußert, die zwar nicht unmittelbar mit dem Thema „Wie schreibe ich meine Arbeit?“ zusammenhängen, aber der erfolgreichen Arbeit sehr zuträglich sind.
