Das Blog des Verlags Guthmann-Peterson für den Workshop „Wissenschaftliches Schreiben“ an der Universität für Bodenkultur Wien.

 header image 1

Atlas der Globalisierung

5. Juli 2011 · Keine Kommentare

Buchcover Atlas der Globalisierung

Atlas der Globalisierung

Der „Atlas der Globalisierung“ steht unter dem Zeichen des Zusammenbruchs der globalen Wirtschaft. Bereits im Vorwort macht Serge Halimi, Direktor von Le Monde diplomatique, Paris, darauf aufmerksam, dass sich unsere schnell ändernde Welt mit immer neuen Problemen und Ereignissen befassen muss – sei es mit der „Bruchlandung des Neoliberalismus“ (S. 9) oder mit der destabilisierten Lage der Welt. Der Weiterbestand uns vertrauter Systeme ist nur mehr eine Frage der Zeit.

Alle Beiträge sind von Fachleuten und WissenschaftlerInnen geschrieben, so dass eine detaillierte Darstellung sowie eine multiperspektivische Herangehensweise an vergangene und zukünftige Entwicklungen gewährleistet ist. Diese Perspektivenvielfalt schlägt sich bereits in den unterschiedlichen Querschnitten nieder, die durch den Text führen. Befasst sich Kapitel 1 zum Beispiel mit der neuen Weltkunde und ihren Phänomenen wie Migration, alternder Gesellschaft, dem Rohstoff-Boom, Cyberterrorismus und vielem mehr, stellt Kapitel 2 den Kapitalismus in der Krise vor. Es befasst sich mit Steuern, Fonds und Geld allgemein sowie der Frage, wer für die Krise eigentlich aufkommt. [Mehrlesen →]

→ Keine KommentareTags: Allgemein

10. Thema: Don’t panic too early

20. April 2011 · Keine Kommentare

Nehmen Sie sich bevor Sie mit Ihrer Arbeit beginnen, folgende Tipps zu Herzen, um das Aufkommen von Panik weitestgehend zu vermeiden:

  • Rechtzeitiges Planen.
  • Zeitgerecht einen Betreuer finden und alle wichtigen Punkte besprechen.
  • Zeitplan vor allem bei längeren Arbeiten aufstellen.
  • Sich an diesen halten und nicht ablenken lassen. [Mehrlesen →]

→ Keine KommentareTags: Arbeitsplan für eine wissenschaftliche Arbeit

9. Thema: Layout leicht gemacht

20. April 2011 · Keine Kommentare

Arbeiten mit Formatvorlagen (Absatzformaten)

Eine große Hilfe beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit sind die Absatzformate. Wenn Sie solche Formatvorlagen verwenden, können Sie sich viel Mühe ersparen, weil Sie mit einem Handgriff alle Überschriften, die Zeichengröße in einer Textart etc. ändern können, ohne den gesamten Text durchsuchen zu müssen.

Halten Sie sich bei der Formatierung der Absätze immer an bewährte klassische Vorbilder: Verwenden Sie also lieber die Times New Roman oder die Arial und nicht ausgefallene Schriftarten wie die „Wedding“, auch wenn Ihnen diese Schrift besonders gut gefällt. Die Überschriften sollten sich deutlich vom Lauftext abheben, aber auch nicht so groß sein, dass sonst kaum mehr Text auf die Seite passt.

Das Formatieren von Text mit Absatzformaten bringt zwei Vorteile: Erstens können Sie die Formate im Nachhinein leichter ändern, wenn Sie z. B. statt der Times New Roman eine Arial haben möchten. Außerdem bleiben die Textformate voneinander unterscheidbar, auch wenn Sie das Textdokument auf einem anderen Rechner öffnen und es ein wenig anders ausschaut. [Mehrlesen →]

→ Keine KommentareTags: Allgemein · Arbeitsplan für eine wissenschaftliche Arbeit

8. Thema: Schrift und Hervorhebung

20. April 2011 · Keine Kommentare

Das Auszeichnen von Text

Als „Auszeichnen von Text“ wird das Hervorheben von einzelnen Wörtern oder ganzen Textabschnitten durch kursive oder fette (bold) Schrifteinstellung oder andere Hervorhebungsarten (unterstrichen, Kapitälchen) bezeichnet.

Grundsätzlich gilt für die Auszeichnung von Text: Weniger ist mehr! Gerade für systematisch denkende NaturwissenschaftlerInnen ist es eine große Versuchung, mehrere Auszeichnungsarten zu kombinieren, um inhaltliche Zusammenhänge herauszuarbeiten. Leider wirkt es aber auf die LeserInnen recht verwirrend, wenn auf derselben Seite unterstrichene Überschriften, kursive Zitate, fette Sätze und womögliche bunte Stellen. Beschränken Sie sich lieber auf eine einzige Auszeichnungsart, wie z. B. kursiv, um Ihren Text übersichtlich zu halten. [Mehrlesen →]

→ Keine KommentareTags: Arbeitsplan für eine wissenschaftliche Arbeit

7. Thema: Zeichensetzung und Abkürzungen

20. April 2011 · Keine Kommentare

Neben den allgemein gebräuchlichen Abkürzungen, die Sie in jedem Wörterbuch finden, gibt es in den verschiedenen Fachrichtungen unterschiedliche Maßeinheiten und Abkürzungen. Solche nicht allgemein verständlichen Abkürzungen sollten Sie erklären, wenn sie zum ersten Mal im Text vorkommen, wenn es viele sind, legen Sie am besten ein eigenes Verzeichnis dafür an, das nach dem Inhaltsverzeichnis steht.

Falls in Ihrem Fach verschiedene Abkürzungen für dasselbe verwendet werden oder international unterschiedlich sind, erkundigen Sie sich am besten auf Ihrem Institut oder bei Ihren ProfessorInnen, wie es hier gewünscht wird.

Auf jeden Fall ist es sehr zu empfehlen, dass Sie innerhalb einer Arbeit nicht verschieden abkürzen, also nicht am Anfang EUR schreiben und gegen Ende dann das Eurozeichen verwenden. Längere Arbeiten entstehen oft aus mehreren kürzeren Texten, die zusammengefasst und ergänzt werden. Da empfiehlt es sich, dass Sie beim nochmaligen Durchlesen auch auf die Abkürzungen ein Auge haben.

[Mehrlesen →]

→ Keine KommentareTags: Arbeitsplan für eine wissenschaftliche Arbeit

Arbeiten mit Office 2010?

19. April 2011 · Keine Kommentare

Gießen/ Nakanishi: "Office 2010"

Gießen/ Nakanishi: "Office 2010"

Wie bereits öfters bei der Vorstellung der Programmversion in den verschiedenen Medien erwähnt, gibt es in Word 2010 erhebliche Änderungen im Vergleich zu den vorherigen Versionen. Ein sinnvolles und effizientes Arbeiten ist also nur dann möglich, wenn man sich wirklich intensiv mit dem Programm auseinandersetzt. Das braucht seine Zeit und lohnt sich wahrscheinlich nur für diejenigen, die in Zukunft viel mit dem Programm arbeiten und auch umfangreichere Texte schreiben wollen.

Um Word 2010 vollkommen ausschöpfen zu können, ist es sehr günstig, sich auch mit den anderen Programmen des Office-Pakets zu beschäftigen, denn nicht nur Word hat sich mit 2010 verändert, sondern auch die Programme Excel, Outlook und Access.
Am rationellsten ist es, bei allen Programmen dieselbe Version des Office-Pakets zu verwenden, weil dadurch Kompatibilität unter ihnen gewährleistet ist.
Problematisch kann dadurch natürlich der Austausch von Dateien mit anderen sein, wenn sie frühere Programmversionen verwenden. Es gibt zwar den Kompatibilitätsmodus von Word, verlassen sollten Sie sich aber nicht darauf, und wenn es um wirklich wichtige Daten geht, dann ist vorher ein Test zu empfehlen. [Mehrlesen →]

→ Keine KommentareTags: Probleme bei der Arbeit · Troubleshooting

Die Seitennummerierung in Word – Ein immer wiederkehrendes Problem und seine Lösung

31. März 2011 · Keine Kommentare

Eines der häufigsten in Word auftretenden Probleme ist die richtige Seitennummerierung. Immer wieder kommt es zu Schwierigkeiten, weil die Programmierung von Word nicht sehr übersichtlich ist und die Bedienung auch in der aktuellen Version 2010 nicht intuitiv erfolgen kann. Die wichtigsten Punkte sind folgende:

  1. Die Definition der Seitennummern ist mit der Funktion „Abschnitte und Abschnittswechsel“ verknüpft. Im Gegensatz zum Textverarbeitungsprogramm des kostenlosen OpenOffice-Pakets hat Word nicht die Funktion der Seitenvorlagen, und es ist deshalb auf den ersten Blick nicht erkennbar, in welchem Abschnitt man sich befindet. Klicken Sie auf das Zeichen „Absatzmarken und ausgeblendete Formatierungssymbole“ in der oberen Navigationsleiste, dann werden die Seitenumbrüche und Abschnittswechsel angezeigt. [Mehrlesen →]

→ Keine KommentareTags: Troubleshooting

Ulrich Bien: Einfach. Alles. Wissen.

15. März 2011 · Keine Kommentare

Ulrich Bien "Einfach. Alles. Wissen"

Ulrich Bien "Einfach. Alles. Wissen"

Einfach. Alles. Merken.“ nennt Ulrich Bien seinen Ratgeber und verspricht, dass man sich damit alles, was man will, zuverlässig für lange Zeit merken kann.
Er ist Gedächtnistrainer und „Experte für effektives Lernen und Arbeiten“, außerdem Lehrbeauftragter an der Universität Eichstätt für Erwachsenenbildung und Pädagogik. Hundertprozentig überzeugt von seiner Methode beginnt er damit, wieso es auch in unserer – oder vor allem in unserer modernen – Zeit wichtig ist, sich so viel wie möglich zu merken, ohne auf das Internet oder andere Hilfsmittel angewiesen zu sein. Und dabei führt seiner Meinung nach nicht Veranlagung oder Training, sondern einzig und allein die richtige Merktechnik zum Erfolg.
Enthusiastisch und mit vielen kleinen und großen Grafiken beschreibt er die vier wichtigen Gesichtspunkte der Informationsverarbeitung: das Verbildern und Übersetzen, das Verbinden, die Routen-Technik – die dann im Buch genau vorgestellt wird –, und schließlich das Verdichten von Informationen (S. 14).
Seiner Meinung nach zeichnen sich diese Merktechniken vor allem dadurch aus, dass sie für alle möglichen Wissensgebiete anwendbar sind, egal, ob es darum geht, eine neue Sprache zu erlernen, ein neues Instrument oder eine mathematische Zahlenfolge, wie zum Beispiel die Zahl π.
Das Geheimnis hinter den Lerntechniken ist dabei „das Verwandeln von abstrakten Fakten in gehirngerechte Informationen“ (S. 28). [Mehrlesen →]

→ Keine KommentareTags: Ratgeber für Studierende

Margret Wintermantel (Hrsg.): Promovieren heute

23. Februar 2011 · Keine Kommentare

edition Körber-Stiftung "Promovieren heute"

Edition Körber-Stiftung "Promovieren heute"

In dem Buch „Promovieren heute“ geht es um die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Promotionen im deutschsprachigen Raum möglich sind und welchen Veränderungsprozessen die Promotionsordnungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktuell unterliegen. Erschienen ist das Buch anlässlich der Tagung „Wie willkommen ist der Nachwuchs? Neue Modelle wissenschaftlicher Nachwuchsförderung“, die in Zusammenarbeit zwischen der Körber-Stiftung und dem Konstanzer Wissenschaftsforum 2010 ausgerichtet wurde.

Dabei stellt sich als ein wesentliches Problem heraus, dass es keinen einheitlichen wissenschaftlichen Datenbestand darüber gibt, wer im deutschsprachigen Raum an Dissertationen arbeitet und wann überhaupt der Beginn eines Promotionsvorhabens angesetzt werden kann. Einzig und allein ist naturgemäß bekannt, wie viele Promotionen erfolgreich abgeschlossen wurden. [Mehrlesen →]

→ Keine KommentareTags: Ratgeber für Studierende

6. Thema: Die Rechtschreibung – kein Problem!

19. Februar 2011 · Keine Kommentare

Grundsätzlich gilt: Bitte lassen Sie sich nicht von Rechtschreibproblemen beeindrucken! Nehmen Sie lieber die Technik zu Hilfe: Lassen Sie über jeden Ihrer Texte einfach die automatische Rechtschreibkontrolle Ihres Programms laufen und korrigieren Sie dementsprechend!

Oder sollte Ihnen die traditionelle Methode sympathischer sein: Besorgen Sie sich den aktuellen Duden und schlagen Sie einfach nach! Ein Duden ist eine ausgesprochen lohnende Investition, man findet darin außer Rechtschreibhilfen noch viele andere nützliche Tipps. Achten Sie bitte darauf, die aktuelle Ausgabe zu kaufen! Die Ausgabe aus der Schulzeit Ihrer Mutter hilft Ihnen nicht wirklich weiter.

Für den Alltag schnell noch ein paar Tipps:

In der neuen Rechtschreibung hat sich mit dem scharfen S und dem Doppel-S einiges geändert:

Außer in Eigennamen steht nun das scharfe S – „ß“ – nach lang gesprochenen Silben, wie z. B. in Straße, und das Doppel-ss nach kurz gesprochenen Silben, wie z. B. in Gasse. Merksatz: Straßen sind lang – scharfes ß, Gassen sind kurz – Doppel-S.

[Mehrlesen →]

→ Keine KommentareTags: Arbeitsplan für eine wissenschaftliche Arbeit