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„Epoema – Das europäische Gedicht" ist eine Initiative für das europäische Gedicht und ein Beitrag zu einer gemeinsamen, solidarischen und friedvollen Entwicklung der Europäischen Gemeinschaft und „alten“ und „neuen“ Mitgliedstaaten und ihrer Bürgerinnen und Bürger.

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1. Dezember 2007– Das europäische Gedicht

Friedrich Wilhelm Weber

Bild: Drei Menschen im Gespräch

Friedrich Wilhelm Weber, 1813 in Westfalen geboren, arbeitete neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit als Politiker und Arzt. Erst 1878, im Alter von 65 Jahren erlangte Weber durch sein Dreizehnlinden-Epos über die Christianisierung des sächsichen Volkes Berühmtheit. Weber starb 1894 in Nieheim.

In der Winternacht

Es wächst viel Brot in der Winternacht,
Weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
Erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
Spürst du, was Gutes der Winter tat. –
Und deucht die Welt dir öd und leer,
Und sind die Tage dir rauh und schwer:
Sei still und habe des Wandels acht:
Es wächst viel Brot in der Winternacht.

Text Ende

Leider liegen die Texte nicht in allen Sprachen vor.

 

 

(Aus: Wolfgang Böhm (Hg.): Dichtkunst und Landbau. Meisterwerke aus vergangener Zeit, Auretim Verlag Göttingen 2003)  
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