Friedrich Wilhelm Weber

Friedrich Wilhelm Weber (1813–1894) lebte in Westfalen.
Er war Arzt, Politiker und Dichter und starb 1894.
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In der Winternacht
Es wächst viel Brot in der Winternacht,
Weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
Erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
Spürst du, was Gutes der Winter tat.
Und deucht die Welt dir öd und leer,
Und sind die Tage dir rauh und schwer:
Sei still und habe des Wandels acht:
Es wächst viel Brot in der Winternacht.

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| Aus: Weber, Friedrich Wilhelm: Gedichte.
Eine Auswahl, mit Einleitung und Erläuterungen, herausgegeben
von Wilhelm Limper, Münster: Regensbergsche Verlagsbuchhandlung,
1943, S. 34. |
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